Read Faithful Place: Dublin Murder Squad: 3 by Tana French Online

faithful-place-dublin-murder-squad-3

The course of Frank Mackey s life was set by one defining moment when he was nineteen The moment his girlfriend, Rosie Daly, failed to turn up for their rendezvous in Faithful Place, failed to run away with him to London as they had planned Frank never heard from her again Twenty years on, Frank is still in Dublin, working as an undercover cop He s cut all ties with his dysfunctional family Until his sister calls to say that Rosie s suitcase has been found Frank embarks on a journey into his past that demands he reevaluate everything he believes to be true....

Title : Faithful Place: Dublin Murder Squad: 3
Author :
Rating :
ISBN : 9780340977620
ISBN13 : 978-0340977620
Format Type : Hardcover
Language : Englisch
Publisher : Hodder Paperbacks Auflage 2 3 M rz 2011
Number of Pages : 448 Seiten
File Size : 981 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Faithful Place: Dublin Murder Squad: 3 Reviews

  • Leserin
    2019-04-20 04:11

    Wie auch bei "In the Woods" gelingt es Tana French in "Faithful Place" den Leser innerhalb weniger Seiten in den Roman zu ziehen und dort zu halten. Das schafft sie, weil sie nur wenige Sätze benötigt, um ihre Figuren lebendig werden zu lassen. Man hat auch schnell eine Vorstellung des Viertels, seiner Häuser, Gärten und Kneipen und weiß, wie die Leute miteinander sprechen. French schildert dieses Arbeitermilieu so gut, dass ich den Eindruck hatte, mit am Tisch zu sitzen, als sei ich ein Mitglied der Familie Mackey, um die es hier geht.Ein Krimi der herkömmlichen Machart ist Faithful Place nicht. Viel entscheidender als die Frage, wer Rosie, die erste große Liebe Frank Mackeys, tötete, ist das Motiv des Täters. Die Schilderung der Gründe und Getriebenheiten, die zur Tötung Rosies und einer weiteren Person führten, ist French großartig gelungen. Das hat eine dramatische Qualität, dass ich tiefes Verständnis dafür bekam, dass der Mörder handelte, wie er es tat.Empfehlen würde ich diesen Krimi solchen Lesern, die nicht so sehr auf Action und verzwickte Spurensuche versessen sind, sondern sich für Hintergründe und zwischenmenschliche Tragödien interessieren. Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut unterhalten, mir eine interessante und nahe gehende Familiengeschichte erzählt.

  • _Buchliebhaber_
    2019-03-21 05:00

    Vor 20 Jahren wollte Undercover-Polizist Frank Mackey heimlich mit seiner Jugendliebe Rosie durchbrennen, um seinem gewalttätigen Vater und dem Rest seiner schwierigen Familie zu entkommen. Damals ist Rosie nicht zum vereinbarten Treffpunkt gekommen, und Frank hat sie seither nie wieder gesehen. Als in einer alten Bauruine ihr Koffer entdeckt wird, kehrt Frank widerwillig zu Faithful Place zurück, dem Ort, an dem er vor all den Jahren seine ungeliebte Familie zurückgelassen und seiner Vergangenheit den Rücken gekehrt hat.Trotz der recht guten Handlungsidee konnte ich mich mit "Faithful Place" nicht wirklich anfreunden, denn leider wimmelt es darin nur so vor Klischees. Das fängt schon mit der Hauptfigur an: Typ wagemutiger Draufgänger, immer einen coolen Spruch auf den Lippen. Mit Vorgesetzten und Vorschriften steht er meist auf Kriegsfuß, aber natürlich ist er schlauer und hat einen besseren Riecher als seine spießigen Kollegen und ermittelt deshalb gern auf eigene Faust. Bei Frauen hat er Erfolg, aber mit Beziehungen hat er langfristig kein Glück. Dabei ist er eigentlich ein netter Kerl. Beweis: Eine Ex-Frau, mit der er immer noch einen halbwegs freundschaftlichen Kontakt pflegt, und ein superniedliches Kind, das er zu selten sieht, für das er selbstverständlich aber alles tun würde. Frank Mackey ist ein typischer Vertreter der Detektive/Polizisten/Agenten, denen man in (eher schlechten) Spannungsromanen regelmäßig begegnet.Auch beim Setting wird dick aufgetragen: Faithful Place vereint in einem einzigen Straßenzug alles, was man sich gemeinhin unter 'Problemviertel' vorstellt: Arbeitslosigkeit, Kriminalität, häusliche Gewalt, Alkoholismus, lautstarke Auseinandersetzungen und Prügeleien in der Nachbarschaft. Solche Gegenden gibt es tatsächlich, allerdings ist es wenig originell, einen Krimi ausgerechnet in so einem Bilderbuchbeispiel für einen sozialen Brennpunkt anzusiedeln. Unterstrichen wird das Ganze durch die betont (nach-)lässige Sprache. Zumindest bei den Dialogen muss man lange suchen, bis man auf einen grammatikalisch und syntaktisch halbwegs korrekten Satz stößt. Hier wird gern ein derber Dialekt lautsprachlich umgesetzt, großzügig durchsetzt mit Flüchen und sonstigen umgangssprachlichen Ausdrücken. So etwas ist zwischendurch erfrischend und trägt zur Authentizität bei, aber in der Masse, in der es hier vorkommt, nervt es gewaltig. Vermutlich soll so auch noch dem letzten Leser eingetrichtert werden, dass er es mit einer sehr, sehr bildungsfernen Schicht zu tun hat.Das sprachliche Kontrastprogramm wird dann bei Franks Umgang mit seiner Tochter präsentiert. Damit auch jeder mitbekommt, dass er ein liebevoller Vater ist, spricht er sie nie - kein einziges Mal - mit ihrem eigenen Namen an, sondern verwendet ausschließlich mehr oder weniger alberne Kosenamen: hauptsächlich 'sweetie', 'sweetheart' und 'chickadee', vereinzelt 'spider monkey', 'kiddo' und 'honeybunch". Vermutlich soll man das als Leser irgendwie süß finden. Ich fand es in der Menge einfach nur blöd. Kein Vater redet so mit seiner Tochter. Kein 9-jähriges Mädchen würde dieses süßliche Gesäusel ständig und ohne Protest über sich ergehen lassen.Immerhin: Der Fall an sich – das seit Jahrzehnten unbekannte Schicksal von Rosie – ist ganz interessant. Mir hat die Idee eines Verbrechens, das über Jahrzehnte unentdeckt geblieben ist, und das deshalb mit einer großen zeitlichen Distanz aufgerollt wird, recht gut gefallen. Zwar fand ich diese Krimihandlung nicht allzu spannend, aber ich war doch neugierig und gespannt auf die Auflösung. Ganz zufrieden bin ich mit der nicht, denn ab einem gewissen Punkt ist sie vorhersehbar, aber dieser Teil des Romans hat mich im Großen und Ganzen ganz gut unterhalten.Fazit: "Faithful Place" war nicht wirklich mein Fall. Es hat mich nie begeistert, oft genervt und nur teilweise unterhalten. Die ersten beiden Romane der Autorin ( und ) haben mir deutlich besser gefallen.

  • Elaine
    2019-04-08 06:19

    Finally read a book by Tana French and now I'm hooked! In the meantime I've read two more of this series, "The Likeness" and "In the Woods", and I'd be hard-pressed to say which was my favorite. All the books are written in the first-person by various members of the Dublin police murder squad. The characters are wonderfully drawn; you feel like you know them. The cases they work on are enigmatic and each involve the narrator in a very personal way. There's plenty of humor in the banter among the detectives, which is a good thing as it offers some relief to the gloomy, heart-wrenching murders. The novels are complex and beautifully written. There are many references to the current problems in Ireland, but not such that you feel like the author has an agenda. There's also plenty of police procedural, an eccentric pathologist, irritating boss, etc., all things to enjoy The books are fairly long, which is good! Thank you Tana French.

  • Billi Baloo
    2019-03-26 05:00

    Keine Frage, Tana French kann schreiben! Der Plot ist allerdings nicht wirklich spannend und es ist auch relativ bald klar, wer als Täter in Frage kommt. Die Beschreibungen der Familie waren viel zu detailliert, es wird viel zu viel Banales geredet. Das ist zwar Realität, hat aber in einem Krimi/Thriller nichts zu suchen. Die erste Hälfte hat sich entsprechend gezogen und auch die zweite nimmt nur allmählich Fahrt auf. Das offene Ende hat mich etwas geärgert, aber das scheint Methode zu sein, war ja bei In the Woods auch schon so. Alles in allem hätten dem Buch ein paar Streichungen gut getan. Sehr gut gefallen hat mir jedoch die Sprache, die perfekt zu Franks Familie und deren Umfeld passt - auch wenn es das Lesen manchmal etwas erschwert hat. Ich werde Tana French aber vorläufig treu bleiben!

  • Stefan
    2019-04-21 06:10

    Ich war in Anbetracht der sehr guten Bewertungen vom Buch enttäuscht.In den ersten 2/3 des Buches entwickelt sich die Handlung (äußerst) zäh, es passiert wenig, in dieser Phase ist das Buch kein Thriller sondern primär eine Studie des sozialen Lebens in einem Arbeiter-Distrikt in Dublin. Erst gegen Ende nimmt die Handlung dann Fahrt auf und dann ist das Buch zu schnell zu Ende, bevor wichtige Handlungsstränge (abseits der Morde) aufgeklärt sind. Das ist sehr enttäuschend, da man sich bis zu diesem Punkt wirklich mit Francis und seiner Ex-Frau, Tochter, Familie etc. 'angefreundet' hat, de facto erfährt der Leser aber nie, was passiert / am Ende übrig bleibt. Fazit: gut geschrieben, schwacher Plot mit schwachem Ende (man hat das Gefühl, das Buch endet 50 oder 100 Seiten bevor es fertig ist).