Read Licht in den Ozean des Unbewussten: Vom intuitiven Denken zur Intuitiven Diagnostik Ein Leitfaden in den Denkraum by Peter Heinl Online

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Unbewusste seelische Traumen sind vielschichtig, verborgen und gravierend, w hrend uns oftmals gar nicht bewusst ist, dass wir davon betroffen sind Sie k nnen das Leben einer Familie ber Generationen hinweg schmerzlich und leidvoll berschatten und sich in chronischen, scheinbar unerkl rlichen Symptomen, Beschwerden und Erkrankungen u ern, die h ufig als therapieresistent eingestuft werden Auf der Grundlage zahlreicher Fallgeschichten und einer Serie ungew hnlicher Selbstbeobachtungen hat Peter Heinl zur Therapie dieser Krankheitsbilder die Intuitive Diagnostik entwickelt, von der eine wachsende Bedeutung f r die Medizin der Zukunft in Ausbildung, Praxis und Lehre zu erwarten ist Nach seinem Bestseller Maik fer flieg, dein Vater ist im Krieg Seelische Wunden aus der Kriegskindheit widmet sich Peter Heinl in seinem neuen Buch dem Potenzial der menschlichen Intuition, die in seiner psychiatrischen, psycho und familientherapeutischen, psychosomatischen und psychotraumatologischen Arbeit seit den 1980er Jahren zunehmend konstant zu bewusstem Erkennen und zur Heilung vielf ltigster psychischer Verwundungen gef hrt hat....

Title : Licht in den Ozean des Unbewussten: Vom intuitiven Denken zur Intuitiven Diagnostik Ein Leitfaden in den Denkraum
Author :
Rating :
ISBN : 0992678900
ISBN13 : 978-0992678906
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Thinkaeon 19 Mai 2014
Number of Pages : 408 Seiten
File Size : 974 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Licht in den Ozean des Unbewussten: Vom intuitiven Denken zur Intuitiven Diagnostik Ein Leitfaden in den Denkraum Reviews

  • Amazon Kunde
    2019-05-24 12:59

    Peter Heinl (PH) betrtt Neuland. Mit der von ihm in ca. 25 Jahren erspürten und weiter entwickelten “Intuitiven Diagnostik” erforscht er den "Sprachlosen Raum" (Definition von Peter Heinl ) sowohl als Selbsterfahrung als auch bei seinen Patienten. Der sprachlose Raum ist die Zeit vor der Geburt und der Säuglingsjahre. Er ist der Sprache nicht zugänglich. Die Traumata dieser frühen Zeit sind daher tief verschüttet. Sie können aber über Gefühle, Bilder, Analogien ins Bewusstsein zurückgerufen und so der psychischen Verarbeitung zugänglich gemacht werden.Dies ist das Anliegen von Dr. Heinl. Sein "Arztkoffer" zur intuitiven Diagnostik enthält folgerichtig kleine Spielzeuge aus der frühen Kinderzeit, die für uns alle mal mit tiefen Gefühlen besetzt waren: u.a. ein Löwe mit grosser Mähne, ein Kaninchen, rosarote Koalabärchen, Bauklötze, eine Schnur und vieles mehr, das in der Aufstellung eines Settings mit einem Patienten, Erinnerungen aus dem Sprachlosen Raum aufsteigen lassen könnte. Dr. Heinl lässt sich viel Zeit mit der Aufstellung eines Settings, spürt in sich hinein, welche Gefühle der Klient, die Stimmung im Raum usw. in ihm auslösen und beginnt dann scheinbar wahllos mit der Aufstellung der Gegenstände. Zusätzlich baut er noch weitere Gegenstände, die sich zufällig im Raum befinden, in das jeweilige Setting mit ein. Er könnte selber nicht erklären, warum er was, wie und wohin aufstellt. Das ist intuitiv, also "die gefühlsmässige Erfassung von Ereignissen, lange bevor es dem Verstand gelingt, diese zu begreifen." (PH). Auf der Basis bewusster Überlegungen wäre Dr. Heinl niemals auf ein solches Organisationsprinzip gestossen. Schritt für Schritt führt PH seine Leser durch seine eigene bisher 25-jährige Reise ins Unbewusste. Fallbeispiele, Diagramme und vor allen Dingen die unterbewusste Weiterentwicklung der intuitiven Phänomene sind faszinierend. Es geht darum, "Signale aufzuspüren, die zu frühen Erlebnissen und Traumatisierungen führen. Es geht somit auch im Rahmen solcher weitgehend unbewusst ablaufender Suchprozesse um das Erkennen von Mustern, um Deckungsgleichheiten herzustellen. Allerdings beziehensich diese Deckungsgleichheiten nicht auf objektiv niedergelegte Krankheitsklassifikationen sondern auf Analogien zu persönlichen und beruflichen Erfahrungen von Peter Heinl. Diese laufen im Unbewussten ab bis sie als innere Bilder, Objektskulpturen oder auch verbale Interpretation zur Verfügung gestellt werden. Diese wirken als Katalysator, um vorbestehende inaktive Vorläufer in einen neuen Zustand zu versetzen, in dem sie der bewussten Verarbeitung zugänglich sind" (PH). Die Transformation von Bildern in Erkenntnis erzeugt also neues Wissen, das bisher nicht zur Verfügung stand. Dadurch ist das begriffliche Erfassen einer ganzen Klasse von Phänomenen möglich, Kategorien können gebildet werden, ein Raum-Zeit Koordinatensystem entsteht, das die Zusammenhänge zwischen den Dimensionen von Raum, Zeit und Denken verdeutlicht.Die Entwicklung dieser Methode verlief langsam. Zwischen den einzelnen Erkenntnisschüben lagen manchmal Jahre. Die Verknüpfung zwischen innerem Sehen und Denken braucht Zeit, um effizient zu werden. Wie Peter Heinl sagt: "Ein Entwicklungsprozess hat dieses Buch "geschrieben"".Ich komme aus einer naturwissenschaftlichen medizinischen Fachrichtung. Daher fiel es mir zunächst schwer, mich auf die für den Autor typischen sehr bildreichen Sätze mit vielen Nebensätzen einzulassen. Aber bald merkte ich, dass, wenn ich die nötige Ruhe und Offenheit mitbrachte, mir diese Sprache mit ihren vielen Assoziation, Ironie und Humor sogar half, mich auf die neue Welt der Intuitiven Diagnostik einzulassen. Intuition braucht eine Atmosphäre des Spürens, Wartens und Horchens. "Man kann sie nicht wie Grammatik oder medizinische Fakten systematisch lernen. Es ist ein stetiger Annäherungsprozess, ein Hinwenden und Sich-Öffnen für die intuitive Diagnostik" (PH). Diese Stimmung wird durch Peter Heinls oft meditative, der Phantasie viel Raum lassende Sprache begünstigt. Ein knapper, Fakten aufzählender Text würde jegliche Intuition blockieren.Dr. Heinls Buch ist ein Plädoyer dafür, der Intuition Raum zu lassen. Jeder Heiler braucht auch Intuition. Diese ist in der heutigen Zeit mit ihren einzigartigen Fortschritten in der medizinisch-diagnostischen Technologie häufig verloren gegangen. Aber "Heilkunst bleibt unvollkommen, so lange sie nicht auch die Augen für den Kosmos des Unbewussten öffnet; sowohl für die in ihm verborgenen Landschaften an Leid als auch für die in ihm wurzelnden einzigartigen Fähigkeiten und Kunstfertigkeiten" (PH).Ich empfehle dieses Buch nicht nur Ärzten und Psychotherapeuten sondern ganz besonders "allen, die durch bewusste Verarbeitung von Denktraumen dem Denken seine Freiheit und spielerische Freude an lebendiger Entfaltung zurückgeben wollen" (PH).Albert Einstein drückt es wunderschön aus (zit. n. P.H.)"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt."Dr. med. E.J.

  • Alexandra Pezzei
    2019-06-02 16:41

    Ausdrucksstark und berührend erzählt Dr. Heinl in poetischer Sprache von seiner Intuitiven Diagnostik. Das Buch – ebenso Leitfaden wie Nachschlagwerk – gliedert sich übersichtlich in vier Kapitel; spannende und klar beschriebene Fallbeispiele gleich zu Beginn lassen die LeserInnen sofort in die Materie eintauchen und aufgrund der hochinteressanten Schilderungen freut man sich stets mit großer Neugierde auf die folgenden Inhalte. Ergänzt werden Kapitel bzw. Gliederungen durch sehr sorgfältig ausgewählte literarische Leckerbissen verschiedenster Meister, die zusätzlich zur sehr stimmungsvollen, farbenreichen Komposition Dr. Heinls beitragen.Immer öfter stehen Intuition, Bewusstsein sowie Unterbewusstsein im Zentrum eines SINNvollen Unterrichts; für viele MusikpädagogInnen sogar ist das intuitive Denken mittlerweile unverzichtbar im Instrumental-, Gesangs- und Klassenunterricht! ....Individuell abgestimmtes bzw. sorgfältig ausgeführtes Techniktraining führt beim Einsatz zwecks Behebung z. B. einer motorischen Überforderung nicht immer zum Erfolg und großteils stellen sich gerade deshalb bei Musizierenden jeder Leistungsstufe Motivationsverluste ein – ein trister Zustand besonders bei Kreativfächern. Daher: ein bewusstes Hinhören - nicht allein auf Töne und Klänge! - verleiht den PädagogInnen einen weitaus effizienteren SPIELraum, um SchülerInnen richtungsweisend auf ihrem musikalischen Erlebnisweg begleiten zu können – das Wesentliche passiert ohnehin zwischen den Noten....Wie oft sind InstrumentalpädagogInnen mit SchülerInnen konfrontiert, die ihrem Instrument trotz aller Bemühungen meist nur unkontrolliert und lautstark „Klänge“ entlocken? Liegt es wirklich immer an ungeübten Fingern, an fehlender Koordination bzw. an einer falschen Instrumentenhaltung?.....Instrument und Stimme als Spiegel unserer Seele?.....Warum bedienen sich einige GesangsschülerInnen nur extrem zaghaft ihres Stimmvolumens (trotz bester Betreuung auch mit Atemübungen & Co), während es wiederum anderen SängerInnen auch nach jahrenlangem Üben und Proben schwer fällt, ihre impulsive Stimme zu differenzieren, um auch im piano genussvoll musizieren zu können? Ein Blick auf jenes Geheimnisvolle zu lenken, dem wohl alle Kunst zu Grunde liegt, bietet sich geradezu an - vgl. Albert Einstein: “Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer es nicht kennt und sich nicht mehr wundern kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen."Last but not least: Wenn Lehrpläne immer umfangreicher werden, Unterrichtsinhalte bereits Wochen vor Verwendung abgegeben werden müssen und daher Freiräume zum Einbringen eigener Methoden in den Hintergrund rücken oder gar nicht (mehr) erwünscht sind, bedarf es umso mehr den Mut zum Intuitiven – auch bzw. besonders in der Pädagogik!Alexandra PezzeiGitarristin_Instrumentalpädagogin_Elementare Musikpädagogin