Read Die Moortochter: Psychothriller by Karen Dionne Online

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Helena Pelletier lebt in Michigan auf der einsamen Upper Peninsula Sie ist eine ausgezeichnete F hrtenleserin und J gerin F higkeiten, die sie als Kind von ihrem Vater gelernt hat, als sie in einer Blockh tte mitten im Moor lebten F r Helena war ihr Vater immer ein Held bis sie vor f nfzehn Jahren erfahren musste, dass er in Wahrheit ein gef hrlicher Psychopath ist, der ihre Mutter entf hrt hatte Helena hatte daraufhin f r seine Festnahme gesorgt, und seit Jahren sitzt er nun im Hochsicherheitsgef ngnis Doch als Helena eines Tages in den Nachrichten h rt, dass ein Gefangener von dort entkommen ist, wei sie sofort, dass es ihr Vater ist und dass er sich im Moor versteckt Nur Helena hat die F higkeiten, ihn aufzusp ren Es wird eine brutale Jagd, denn er hat noch eine Rechnung mit ihr offen ...

Title : Die Moortochter: Psychothriller
Author :
Rating :
ISBN : 3442205352
ISBN13 : 978-3442205356
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Goldmann Verlag 24 Juli 2017
Number of Pages : 384 Seiten
File Size : 797 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die Moortochter: Psychothriller Reviews

  • Karlheinz
    2019-06-11 11:03

    Ein gefährlicher Psychopath bringt auf der Flucht bei einem Gefängnistransport mehrere Menschen um. Helena Pelletier hört im Radio von dieser Flucht und muss sich ihrer Vergangenheit stellen, denn bei dem Psychopathen handelt es sich um ihren Vater.Was nach einer spannenden Handlung klingt, wird am Ende mit vielen Rückblicken, die nur auf Vorstellungen und Gedanken der Protagonistin aufbauen, zu keinem richtigen Lesespaß. Die geradlinige Handlung wird so immer unterbrochen und wechselt relativ oft zwischen langen Abschnitten der Vergangenheit und kurzen Abschnitten der Gegenwart. Diese Aufteilung wirkt bei dem Stoff nicht positiv, vor allem da die regelmäßigen Rückblicke den Vater betreffend nur Vermutungen sind.Der Schreibstil ist ein eingängiger, allerdings mit vielen sprachlichen Wiederholungen und dadurch entstehen dann doch Längen. Dagegen sind die Erläuterungen und Themen rund um den Sumpf interessant. Sie vermitteln einen guten Eindruck und ich konnte mir das Leben der Familie durchaus vorstellen.Die Protagonistin ist anschaulich dargestellt, dagegen fehlt es an den weiteren Protagonisten an Tiefe und so können sie kaum Aufmerksamkeit erzielen. Hier hat die Autorin noch deutlich Luft nach oben.Fazit: Für einen Psychothriller empfinde ich das Buch als ein wenig zu einfach gehalten und die Schwächen bei der Handlung und den Protagonisten lassen den angenehmen Schreibstil nicht wirklich wirken. So kann ich gerade noch drei Sterne vergeben, aber die Tendenz ging eher auf zwei zu.

  • Doro
    2019-05-25 10:58

    Als ich anfing dieses Buch zu lesen, dachte ich Märchen, aber es war sehr spannend, weiter zu lesen. Die Gegend und die Umwelt sehr authentisch beschrieben, die Geschichte spannend, wenn auch manchmal sprunghaft, habe das Buch in einem Zug durchgelesen. Der indianische Hintergrund sehr vertraut

  • Emily  Kleist
    2019-05-28 11:02

    Dieses Buch ist sehr gut geschrieben , während man das Buch liest hat man das Gefühl es selbst zu erleben.Allein der Titel "die Moortochter" logt schon jeden Lesefan an.Ich für meinen Teil finde es so gut das ich behaupten würde das es das beste Buch ist das ich je gelesen habe.Ich kann dieses Buch nur empfeheln,ich habe gar keine Kritikpunkte.Viel Spaß beim lesen (: !

  • zuckerbäckerin
    2019-05-27 09:44

    Karin Slaughter schreibt auf dem Buchtitel sie hätte beim Lesen Gänsehaut gehabt, ich leider nicht. Wenn man dieses Buch als Psychothriller bezeichnet ,könnte man das auch bei Grimms Märchen. Helena wächst bei Vater und Mutter im Moor auf, isst für ihr Leben gern Rohrkolben als Suppe, Gemüse oder Marmelade und geht schon als Kind auf die Jagd, wurde vom Vater im Gesicht und am Körper tätowiert und fühlt sich dabei gut. Der Vater ,alias der Moorkönig, hatte die Mutter einst als Mädchen entführt und geschwängert, deshalb liebte die Gute ihn auch nicht wirklich. Die Geschichte dreht sich eigentlich ständig um die vergangenen Jahre im Moor bis zur Rettung. Der Moorkönig kommt ins Gefängnis, bricht nach Jahren wieder aus und Helena die alte Spurenleserin macht sich auf die Suche nach ihrem Vater. Weder Krimi noch Thriller, weder Spannend noch Gruselig. Eher eine seltsame, langsam erzählte Familiengeschichte die zwischen Matsch und Moor, mit einem total durchgeknallten und brutalen Vater spielt. Für mich als Krimifan der absolut totale Fehlkauf.

  • Mistress Helga
    2019-05-29 14:50

    Ich habe meinem Sohn dieses Buch geschenkt und er konnte es gar nicht weglegen weil es so interessant ist, super !

  • Amazon Kunde
    2019-05-28 11:45

    Super echt spannend des Buch hab es jetzt zum vierten mal angefangen zu lesen kann ich weiter empfehlen und ja wenn ich es nicht schon hätte würde ich dew Buch auf jedenfall kaufen Klasse spannend vom anfang bis Ende

  • Mikka Liest
    2019-05-18 11:12

    Die ersten zwei Dinge, die mir zu diesem Buch einfallen:Erstens, es ist ungewöhnlich, aus psychologischer Sicht interessant und in einem schnörkellosen, indes ausdrucksstarken Schreibstil geschrieben.Zweitens, es ist kein Thriller. Nicht mal ansatzweise.Letzteres kann natürlich ein großes Manko sein für den Leser, der nur zu "Moortochter" gegriffen hat, weil er dem Aufdruck 'Psychothriller' auf dem Cover geglaubt hat. (Verständlicherweise.) Wer es mit dieser Erwartung und ausschließlich dieser Erwartung liest, wird mit großer Wahrscheinlichkeit enttäuscht werden – ich habe ein paar negative Rezensionen zu dem Buch gelesen, und diese enthielten fast alle eine Variation von dem, was ich eben unter 'Zweitens' gesagt habe.Doch auch, wenn man diese Erwartung erstmal beiseite lässt, ist es immer noch ein Buch, das die Meinungen spaltet. Es war das Buch des Monats in unserem Krimi-Lesekreis und rief bei unserem letzten Treffen die volle Bandbreite an Reaktionen hervor: von Begeisterung über verhaltene Zufriedenheit bis hin zu tödlicher Langweile oder sogar Abbruch. Ich selber gehörte zur Faktion der Begeisterten.Wenn es kein Psychothriller ist, was ist es dann?In meinen Augen vor allem das komplexe Psychogramm einer Frau, die unter höchst ungewöhnlichen Voraussetzungen aufgewachsen ist. Ihre Kindheit verbrachte Helena zusammen mit ihren Eltern in einer winzigen Hütte in der Einsamkeit des Moors – ohne zu ahnen, dass ihre Mutter nicht freiwillig dort war und ihr Vater ein Entführer, Vergewaltiger und Mörder. Ihr erschien vieles normal, weil sie nicht wissen konnte, wie Normalität aussieht. Nicht alle Väter sperren ihre Töchter tagelang im Brunnenschacht ein. Nicht alle Väter schneiden ihnen bei Ungehorsam Worte in den Arm. Und dennoch empfindet Helena ihre Kindheit im Rückblick als glücklich, das Verhalten ihres Vaters als gerechtfertigt. Vom Verstand her weiß sie, dass dem nicht so ist, aber sie ist immer noch geprägt von seiner Erziehung. Sie ist stolz darauf, dass sie als Kind schon Fallen stellen, Spuren lesen, jagen und töten konnte, und (ob sie will oder nicht) sie ist ihm dankbar dafür. Ihre glücklichsten Erinnerungen sind solche, in denen sie ihn stolz machen konnte – wie zum Beispiel die Erinnerung an ihr erstes selber getötetes und ausgeweidetes Tier.Ein Großteil des Buches konzentriert sich auf Helenas Erinnerung an ihre Kindheit, die Jagd auf den entflohenen Vater rückt da deutlich in den Hintergrund. Ich fand es trotzdem spannend, weil ich von Helena und ihrer Sicht auf die Welt fasziniert war.Sie ist verheiratet, hat Kinder, und dennoch merkt man auf jeder Seite, dass sie emotional verkümmert ist. Ja, sie liebt ihre Kinder und würde für sie töten, aber ansonsten spürt man ihre Gefühle so gut wie nie. Auch nach all den Jahren ist sie im Grunde immer noch fixiert auf ihren Vater, und deswegen bleiben alle Charaktere außer ihm und Helena selber blass, unwichtig, Nebensache. Ich sehe das nicht als Scheitern der Autorin, denn es passt zu dem, was Helena erlebt hat, und ist in meinen Augen daher sicher gewollt. Tatsächlich sehe ich es als Kunststück der Autorin an, dass man als Leser trotz Helenas distanzierter Art überhaupt so einen guten Einblick in ihr Seelenleben erhält.Da die Geschichte aus Helenas Sicht und in ihren eigenen Worten erzählt wird, ist der Schreibstil klar und direkt, ohne große Dramatik oder überbordende Emotion. Er fokussiert sich auf die Dinge, die in Helenas Welt entscheidend und wichtig sind, und vieles davon hat mit dem Überleben in der Wildnis zu tun, obwohl sie schon einige Jahre in der Zivilisation lebt, abgesehen von regelmäßigen Jagdausflügen.Bei einem typischen Thriller wäre die Jagd nach dem Vater das wichtigste Element des Buches, und das fulminante Finale würde damit stehen oder fallen, ob Helena ihn tötet, ausliefert oder laufen lässt. Tatsächlich war mir das im Grunde jedoch vollkommen egal – was mich viel mehr interessierte, war, ob sie sich am Schluss emotional von ihrem Vater lösen kann oder nicht, und in der Hinsicht fand ich die Auflösung gelungen.Fazit:Obwohl "Moortochter" in meinen Augen kein Psychothriller ist, sondern vielmehr ein Roman mit psychologischen Spannungselementen, hat mir das Buch nichtsdestotrotz sehr gut gefallen. Die Autorin erzählt dem Leser die Geschichte einer Frau, die durch ihre Kindheit als Tochter eines Entführers und Mörders emotional verkrüppelt ist, ohne dabei in Melodrama oder Effektheischerei zu verfallen. Dennoch entwickelten die Geschehnisse auf mich eine enorme Sogwirkung.Die im Klappentext beschriebene Jagd auf den Vater ist zweitrangig, viel interessanter sind die zahlreichen Rückblicke auf Helenas sonderbare Kindheit im Moor.