Read Geschichte der Eroberung von Mexiko (insel taschenbuch) by Georg Adolf Narciß Online

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Diaz del Castillo berichtet von den Intrigen zwischen den Spaniern, ihrem Vorgehen mit Schwert und Kreuz gegen die Eingeborenen, den weiteren Feldz gen in Honduras auf der Suche nach noch mehr Sch tzen, der ungleichen Aufteilung der Kriegsbeute durch Hernan Cortes, dem Unwillen der Soldaten, die sich zu Recht betrogen f hlen und doch stets aufs neue Cortes Faszination erliegen....

Title : Geschichte der Eroberung von Mexiko (insel taschenbuch)
Author :
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ISBN : 3458327673
ISBN13 : 978-3458327677
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Insel Verlag Auflage 7 6 Februar 1988
Number of Pages : 697 Seiten
File Size : 981 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Geschichte der Eroberung von Mexiko (insel taschenbuch) Reviews

  • None
    2019-06-19 23:45

    Ein wirklich toller Augenzeugenbericht, der unglaublich detailliert die damaligen Ereignisse (natürlich aus Sicht der Spanier) festhält. Natürlich wird an manchen Stellen übertrieben, aber die Tatsache, dass es Hernan Cortes gelungenist dieses riesige Reich zu erobern, ist immer noch faszinierend und kaum zu glauben.Auch die Tatsache, dass Castillo immer noch in Höchsten Tönen von Cortes spricht, obwohl das Gold nicht so gerecht verteilt wurde.Fazit: EIN TOLLES BUCH!

  • testleser
    2019-05-31 23:36

    Die Erinnerungen eines Spaniers, der in hohem Alter niederschreibt, wie er Cortez Eroberungs- und Beutezüge in Mexiko miterlebte. Ich kann mich den anderen Kommentaren nur anschließen: faszinierend. Der Bericht ist Jahrhunderte alt, trotzdem liest er sich sehr leicht, auch spannend. Die Geschehnisse werden auf eine Weise lebendig, wie es keine 2.Hand-Beschreibung eines Historikers vermag. Beigefügte Karten, ein Index und Anmerkungen helfen beim Verständnis. Als Ergänzung und Quelle für Bilder sei vielleicht die BBC Dokumentation "Conquistadors" von Micheal Wood (auch Online) erwähnt.Empfehlenswert für jeden, der sich für Geschichte interessiert.

  • christian zecha
    2019-06-22 16:01

    werner herzog gggg nnn nnnn nnn nn n n n b b b b b j b b b b

  • Michael Koch
    2019-06-02 17:01

    Das Buch hat mich einst derart begeistert, dass ich Geschichtswissenschaft studieren wollte. Ich habe mich zwar dann für eine andere Fachrichtung entschieden, aber mein Urteil lautet heute immer noch: Sehr lesenswert und sehr wichtig!Castillo diente unter anderem als Soldat bei Cortez Truppen, die das Aztekenreich eroberten und schrieb viele Jahre später, zurückgekehrt nach Spanien, seinen Bericht auf. Er ist klar und durchaus spannend gehalten, die Übertragung ins Deutsche der Topüberetzerin Anneliese Botond mag dafür mit verantwortlich sein.Man darf keinen tagebuchartigen Bericht oder Augenzeugenniveau erwarten, Diaz de Castillo hat sich nach vielen Jahren »erinnert« und retrospektiv geurteilt: Über die Völker und Staaten, denen er begegnete (und die keineswegs nur als »Wilde« geschildert werden, sieht man vom harschen Urteil der »Götzendienerei« einmal ab), über die Militärstrategien- und Taktiken der Spanier und Azteken, über einzelne Persönlichkeiten auch auf aztekischer Seite, durchaus auch über die politischen Verwicklungen innerhalb der Conquista, über Land und Kultur.Sein Urteil über Cortez, der die eigenen Leute zum Teil unterdrückte und über den Löffel balbierte, ist milde.Wir dürfen hier nicht vergessen, warum Castillo schreibt und mit welcher Intention: Er rechtfertigt sein Handeln, will sich freilich einen Namen machen mit einem Textgenre, das gerade im Aufkommen ist. Und vielleicht auch Kasse.Der Wisenschaftler Carlo Klauth hat diesen Text und die wenigen vergleichbaren aus seiner Zeit kritisch untersucht: »Vor dem Hintergrund der neuen individualistischen Geschichtsschreibung der Renaissancezeit widmet sich die [...] Untersuchung der rhetorischen Geschichtskonstruktion bei der Eroberung Mexikos. Dabei geht es um die unterschiedliche Wahrnehmung dreier ausgesuchter Chronisten – Díaz del Castillo, de las Casas, Fernández de Oviedo – und um die daraus entstehende narrative Inszenierung der Conquista. Durch ihre eigene Motivation, die vorhandenen Quellen, die narrativen Verfahren und das jeweilige Geschichtsverständnis schufen diese Autoren individuelle Geschichten, die kein Abbild der Realität darstellen. Dennoch versuchten die Chronisten sich in Konkurrenz zueinander als Berichterstatter der historischen Wahrheit zu präsentieren.«So schreibt ein heutiger Historiker. Wir haben es also bei Castillo mit einem Mann zu tun, der seine besonderen politischen und ökonomischen Interessen hat und sich - wie bei der Schaffung einer Heiligenlegende - vor allem selbst in einem positiven Licht zeichnet.Wer das Buch liest, merkt ehedem schnell, dass sich Castillo nicht so erinnert haben KANN: Zu viele auffällig genaue Zahlen, zu viele »originale« Aussprüche und Reden, an die sich wirklich kein Mensch mehr erinnern dürfte, sofern er nicht als Chronist täglich »mitschriebe« - was er allem Anschein nach nie getan hat.Castillo ist ein Räuber, Plünderer, Verräter und Kriegverbrecher - auch nach den damaligen Maßstäben. Nach heutigen ist er zudem mindestens ein Mörder und Kulturschänder. Aber er hat einen Bericht abgeliefert für den es keine Vergleiche gibt, geradezu einzigartig - und gäbe es ihn nicht, wir hätten nur wenige Nachrichten von dem, was sich damals in der »neuen Welt« abspielte.Was mir immer fehlte an Castillos Bericht- er erwähnt es nie genau: Wie konnten die Spanier die vielen anderen Völker, die in Oppostion zu den Azteken standen, so schnell zur Kollaboration bringen? Ohne diese Völker und deren »Hilfstruppen«, die wohl einen entscheiden Teil der Kampftruppen und den entscheidensten des Trosses dargestellt haben dürften, wäre Mexiko nie erorbert, der aztekische Thron nicht oder erst viel später gestürzt worden. War es Überzeugungskraft gegen den aztekischen Imperialismus vorzugehen, Angst, Aussicht auf Rache und Beute? Spielen religiöse Aspekte (Weiße Götter) eine eintscheidende Rolle? Die Antwort bleibt Castillo schuldig. Gespräche und Verhandlungen mit den verbündeten Völkern bleiben blass und wenig informativ.Ein wichtiges Buch! Bitte keine ältere deutsche Übertragung/Übersetzung kaufen, ich habe mal eine der Veröffentlichungen aus dem frühen 20ten Jahrhunderts angelesen: Bei weitem knorriger aus dem kastilischem Original (oder einem anderen Text?) übertragen.Der Buchkauf lohnt sich unbedingt!

  • Walter Jung
    2019-06-04 16:41

    Gutes kleine Buch, Alles ok. Aber das ich hier lage Bewertungen schreiben soll, finde ich nicht so gut. Und noch zwei Wörter.

  • Nothofagus
    2019-06-19 20:36

    Bernal Diaz del Castillo wusste beim Schreiben dieses Augenzeugenberichts im 16. Jahrhundert ob der Bedeutung seiner Beobachtungen und seines Wirkens. Mit erstaunlicher Selbstreflektion, aber auch mit dem Selbstverständnis eines Spaniers des 16.Jhd. schildert er die Eroberung des kolumbianischen Mexikos.Seit Diaz del Castillo hat sich die Weltgeschichte nur zu oft wiederholt.Dieses Buch gehört in die Hausbibliothek eines jeden, der Interesse an Geschichte hat. Absolut empfehlenswert !