Read Digital Humanities: Eine Einführung by Fotis Jannidis Online

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Computerbasierte Verfahren greifen in viele Bereiche der Geistes und Kulturwissenschaften ein und spielen eine zunehmende Rolle in der universit ren Bildung Dieser Band bietet eine fundierte Einf hrung in die grundlegenden Konzepte, Methoden und Werkzeuge der Digital Humanities Sie pr sentiert Grundlagen wie Digitalisierung, Aufbau von Datensammlungen, Datenmodellierung und XML Dar ber hinaus behandelt sie Anwendungsgebiete wie Digitale Edition, Information Retrieval, Netzwerkanalyse, Geographische Informationssysteme, Simulation ebenso weiterf hrende Aspekte wie die Rolle der Bibliotheken, Archive und Museen sowie rechtliche und ethische Fragen....

Title : Digital Humanities: Eine Einführung
Author :
Rating :
ISBN : 3476026221
ISBN13 : 978-3476026224
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : J.B Metzler Auflage 1 Aufl 2017 2 Februar 2017
Number of Pages : 384 Seiten
File Size : 791 KB
Status : Available For Download
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Digital Humanities: Eine Einführung Reviews

  • M. Lehmann-Pape
    2019-08-28 18:29

    Sei es die Begriffklärung, sei es die Geschichte der „Digital Humanities“, die Theorien digitaler Medien, Grundlagen des Aufbaus von Computern und deren Vernetzung oder auch ein Blick auf Grundbegriffe des Programmierens.Seien es weiterhin die Bereiche der Datenmodulierung, der Betrachtung digitaler Objekte (Bilder, Publikationen, Wissensproduktion, die Digitalisierung von Bibliotheken, Archiven und Museen).Seien es digitale Methoden wie Annotation, Information Retrieval, quantitative Analysen, geographische Informationssysteme oder digitale Rekonstruktion u.a., allen wissenschaftlich aktuell relevanten Gebieten legt das Buch eine vielfache, fundierte und differenzierte Diskussion dem Leser vor Augen.Getreu der Erkenntnis:„Digitalisierung und Vernetzung haben unsere Welt verändert. Das gilt auch für die Gegenstände und Methoden der Wissenschaft im allgemeinen und der Geisteswissenschaften im Besonderen“.Mit der Folge bis hin zur Etablierung neuer Studiengänge und Einrichtung neuer Fach-Professuren. Mit der vor allem grundlegenden Veränderung der „Informationsleichtigkeit“. Inhalte sind deutlich direkter und schneller zu vermitteln als vor der Digitalisierung und zudem in viel größerer Breite zugänglich.In Bezug nun auf die Geisteswissenschaften MIT IHRER Erfahrung in profunder Fragestellung und klarer Methoden ist diese Verbindung nun mit der voranschreitenden Digitalisierung spannend zu betrachten und selbst Objekt der Forschung geworden.Der vorliegende Band resümiert die wichtigsten Aspekte der Digital Humanities in ihren Erkenntnissen und Fragen der letzten Jahrzehnte. Unter V0rstellung der grundlegenden Theorien des Faches, Definitionen der zentralen Begriffe und Erklärung der wesentlichen Methoden Und das alles unter dem, je erkennbaren, Leitmotiv der Rückkoppelung dieser neuen und neuesten Entwicklungen zu den tradierten Kernfragestellungen der Geisteswissenschaften.Was in den einzelnen Themenbereichen kurz bereits oben benannt wurde und in den nicht unwichtigen Fragen zur Rechtslage) man denke nur an das Copyright auch wissenschaftlicher Texte) und anderen normativen Aspekten wie der Ethik.Somit versammelt der Band bestens strukturiert alle wesentlichen Themen des Forschungsfeldes in Breite und Tiefe. Wobei eine Fähigkeit zur Abstraktion, vor allem aber eine konzentrierte Lesehaltung nötig sind, um den teils komplexen Zusammenhängen fließend folgen zu können.Ein interessanter und wichtiger Impuls für das noch eher junge Forschungsfeld.

  • boromir32
    2019-09-14 10:21

    Das Buch bietet einen breit angelegten, und durch seinen Einführungscharakter zugleich sehr konkreten Überblick, über die wichtigsten Technologien und Themen, die derzeit unter dem Titel „Digital Humanities“ diskutiert werden. Behandelt werden unter anderem: Programmierung, Datenbanken, XML, Netzwerkanalyse, Geoinformationssysteme, Quantitative Analyse und Statistik, Digitales Publizieren, Datensammlungen, Editionen, Annotieren und digitales Rekonstruieren. Durch die Vielfalt der darin angesprochenen Themen, richtet sich das Buch nicht nur an Einsteiger, sondern auch an „Digital Humanities“-Experten, die sich über verfügbare Technologien informieren möchten, die sie bisher nicht eingesetzt haben. Ich arbeite selbst in dem Bereich und habe einiges an für mich Neuem und Interessantem darin gefunden.Jedes Kapitel ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig von den anderen gelesen werden, so dass das Buch auch gut als Nachschlagewerk taugt. Die Kapitel sind durchwegs verständlich geschrieben und setzen keine Vorkenntnisse voraus. Auch wenn man sich zu den Kapiteln von der Verlagswebsite "Übungsaufgaben" herunterladen kann, kann das Buch den Anspruch ein Lehrbuch zu sein nicht unbedingt erfüllen. Dazu hätte man besonders bei der technischen Themen noch mehr Übungen benötigt. In dem Zusammenhang wären mehr Verweise auf weiterführende Kurse, wie man sie vielfach auch frei verfügbar im Internet findet, wünschenswert gewesen. Das wird von den Autor/innen der einzelnen Kapitel sehr unterschiedlich gehandhabt. (Vorbildlich etwa in dem Kapitel 18 über automatische und manuelle Annotationen von Andrea Rapp; bei anderen Kapiteln statt dessen oft wenige gute Hinweise auf einschlägige Internetquellen oder auch mal die üblichen ellenlangen akademischen Literaturlisten, die wenig hilfreich sind.)Ansonsten vermittelt das Buch aber einen angesichts der Vielzahl der mitwirkenden Autoren erstaunlich homogenen Leseeindruck. Und insgesamt liefert es einen sehr guten Überblick über das, was sich hinter dem inzwischen schon etwas inflationär gebrauchten Schlagwort "Digital Humanities" an konkreten Ansätzen und Techniken verbirgt. Erfreulich auch, dass das Thema nicht völlig unreflektiert behandelt wird: So gibt es auch ein interessantes Kapitel zur kulturwissenschaftlichen Einordnung der "Digital Humanities" und ein (leider etwas oberflächliches) zur Ethik.Lobenswert ist auch der student/innen-freundliche Preis. Noch besser wäre die Veröffentlichung als Open Access gewesen.

  • Nota bene
    2019-09-12 11:35

    Das Herausgebertrio, das Inhaltsverzeichnis und die bisherigen Rezensionen machen einen sehr soliden und überzeugenden Eindruck. Daraufhin habe ich den Band gerade bestellt. Allerdings ist es schon SEHR merkwürdig, dass ausgerechnet eine Einführung in "Digital History" nicht als ebook verfügbar ist! Lebt der Metzler-Verlag noch im 20. und nicht im 21. Jahrhundert?