Read Die verrückte Welt der Paralleluniversen: Illustriert von Vitali Konstantinov by Tobias Hürter Online

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Wo leben wir eigentlich Und wenn ja, wie oft Wenn die neueste Forschung recht hat, gibt es unendlich viele Welten und deshalb auch jeden Menschen unendlich oft Willkommen im Multiversum Haben die Physiker noch alle Tassen im Schrank, oder stehen wir vor der gr ten Revolution seit Nikolaus Kopernikus Kein Witz Unser Universum ist nur eines von unendlich vielen, und jeder Mensch hat Doppelg nger in anderen Welten Unendlich viele, manche gleichen uns bis aufs Atom Das behaupten seri se Physiker, und sie meinen es ernst Bisher spielten Philosophen, Schriftsteller und Regisseure mit der Idee der vielen Welten, jetzt erobert sie die Kosmologie und k nnte die gr te wissenschaftliche Revolution seit der kopernikanischen Wende ausl sen Tobias H rter und Max Rauner berichten live von der Entstehung eines neuen Weltbilds Und sie gehen der Frage nach, was das f r jeden von uns bedeuten k nnte Wer sind wir, wenn wir nicht mehr einzigartig sind Werden wir unsere Doppelg nger jemals kennenlernen Ist das Multiversum das Weltbild der Postmoderne Gibt es noch einen Platz f r Gott Mehr zum Buch und zu den Autoren unter...

Title : Die verrückte Welt der Paralleluniversen: Illustriert von Vitali Konstantinov
Author :
Rating :
ISBN : 3492053327
ISBN13 : 978-3492053327
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : Piper Auflage 3 1 Oktober 2009
Number of Pages : 567 Pages
File Size : 868 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die verrückte Welt der Paralleluniversen: Illustriert von Vitali Konstantinov Reviews

  • Amazon Customer
    2019-09-09 12:23

    In dem Buch wird beschrieben, wie es zu der Idee der Paralleluniversen gekommen ist.Dabei wird verständlich dargestellt,- dass die Idee selbst sogar schon sehr alt ist,- dass es verschiedene teilweise unabhängige Gründe für die Annahme von Paralleluniversen geben könnte- und dass es verschiedene "Arten" der Parallelität in der Diskussion gibt.Dies ist sehr informativ und unterhaltsam geschrieben. Dass dazu dann einige Geschichte erzählt werden, in denen man erfährt wer mit wem wo Kaffee getrunken hat, wird einigen das Lesen des Buches erleichtern und andere verärgern. Dabei gehen die Autoren aber über das in populärwissenschaftlichen Büchern übliche nicht hinaus.Dass jedoch Seiten über Seiten darüber geschrieben wird, welche angeblichen philosophischen, moralischen, ethischen und sonstigen Probleme sich aus dem Paralleluniversumsansatz für jeden Einzelnen ergeben ist ärgerlich und langweilig. Solange es keine Möglichkeit der Falsifizierbarkeit der Theorie oder ihrer Konsequenzen gibt, gibt es auch keine der beschriebenen Probleme. Die Theorie der Paralleluniversen bleibt damit eine intellektuelle Spielerei, der man nachgehen kann oder eben nicht.Es hätte 5 Sterne gegeben, wenn ich mich nicht durch solche Überlegungen wie "Wer bin ich? Und wenn ja, wie viele?" hätte durchkämpfen müssen und in dem Buch nicht solche Behauptungen zu finden wären, wie, dass die obigen Fragen sich im Multiuniversum, also

  • MiBe
    2019-08-31 17:08

    ...der Titel des Werkes von T. Fontane würde ausgezeichnet auf dieses Werk passen, ist aber eben leider schon vergeben.Das Fazit des Buches - und das räumen die Autoren auch selbst ein - ist, dass wir trotz allem technischen Fortschritt über den Aufbau des Universums noch genauso spekulieren wie unsere antiken Vorfahren.Das Buch besteht aus Behauptungen und Spekulationen ohne, dass irgendetwas davon bewiesen wird. Fröhlich philosphieren die Autoren von Multiversen der I. Stufe bis zur IV. Stufe,Mathematische und physikalische Theorien, so etwa die String- und Inflationstheorie, werden stichwortartig wie eine Art "Zauberformel" erwähnt und auf diesen ein abstraktes Gedankengebäude entwickelt, ohne auf die zugrundeliegende Mathematik und das Wesen der Stringtheorie nur annähernd einzugehen (hier empfehle ich das Buch "Verborgene Universen" von L. Randall). Daraus werden zusammenhanglos und ohne tiefere Logik die wildesten Gedankenkonstruktionen ohne jeglichen Beweis und auch ohne jeglichen wirklichen Zusammenhang zu den wie Zauberwörter immer wieder erwähnten Namen der Theorien postuliert.Beispiel: Die Stringtheorie lehrt, das Multiversum der IV.Stufe könnte möglicherweise eine "sprechende Currywurst" sein (Zitat S.137-140) - Dieses seltsame Zitat einer ebenso seltsamen "Theorie" benötigt 4 Seiten! Begründung (S. 137) "Denn alles, was logisch ist, existiert wirklich!" Allerdings sind die Philosophien in diesem Buch nicht logisch, sondern Wahnvorstellungen, die mit Stringtheorie oder Physik im Allgemeinen gar nichts zu tun haben.Darüberhinaus bestehen zahlreiche Widersprüche: Mal ist das Universum 45 Mrd. Lj groß, dann sind es plötzlich 465 Mrd. Lj (S.68, Druckfehler?).Wenn auch nur ansatzweise die vielbeschworene Mathematik konkret angesprochen wird, ist die Rechnung prompt falsch: n Objekte lassen sich nicht auf 2^n (wie vom Autor behauptet) sondern auf n!=1*2*3*...*n verschiedene Möglichkeiten anordnen (S.159). Diese Elementarfehler tragen nicht zur Glaubwürdigkeit des ohnehin schon mit sehr hirnrissigen Ideen überladenen Buches bei.Wie gut, dass richtige Wissenschaftler, wie etwa S. Hawking dieses Buch nicht lesen müssen: Sie müssten annehmen, dass ihre Forschungen bewusst ins Lächerliche gezogen werden.Physik, Astronomie, Philosophie, Theologie und Geschichte werden hier gleichsam in einen Mörser geworfen und ordentlich zerstampft und verrührt (Weder Kant noch Nietzsche sind Wegbereiter der modernen Physik wie in diesem Buch dargestellt) und herausgekommen ist das beschriebene kauzige Buch. (Wenn man sämtliche Gewürze und Zutaten aus dem gut sortierten Küchenschrank einfach wahllos, undosiert und willkürlich miteinander verrührt, kommt am Ende auch nur irgendein ungenießbarer Brei heraus. Wenn man das 10^100Mill. mal wiederholt, entsteht vielleicht durch zufälliges Zusammenrühren die Königinnenpastete, um bei der Affenanolgie von S.151 ff. zu bleiben - aber dieses Buch ist eben nur schwer verdaulicher Brei.)Welchen Sinn die zahlreichen Ameisen-Illustrationen entfalten sollen, erschließt sich auch nicht so richtig.Immerhin sind in den ersten Kapiteln die historischen Forschungen und Weltbilder der Antike und der Rennaisance lebendig und anschaulich beschrieben, danach wird es immer abstrakter und wirrer bis zum völligen Abheben in nicht wirklich nachzuvollziehende und begründungsfreie Wirrnisse und Willkürlichkeiten abseits sämtlicher seriöser Forschung und Lehrmeinungen. In den letzten Kapiteln hat der Autor seinen wilden Phantasien einfach freien Lauf gelassen. Immerhin liest es sich einigermaßen amüsant wie eine Sience-Fiction-Dokumentation, wenn man immer bedenkt, dass das Universum so mit Sicherheit nicht funktioniert.

  • Albert Mahler
    2019-08-26 11:09

    "Die verrückte Welt der Paralleluniversen" ist keine naturwissenschaftliche Diskussion der Möglichkeit von Multiversen. Trotz der mathematischen und physikalischen Hintergründe der Autoren handelt es sich vielmehr um eine große Rechtfertigung der Existenz dieser Idee. Dies wird beispielsweise dadurch deutlich, dass Kritiker nur marginal zu Wort kommen. Insbesondere stört mich aber, dass die Argumentation der verschiedenen Disziplinen völlig vermischt wird; so werden Physikerzitate herangezogen um theologische Aussagen zu stützen und ähnlich umgekehrt. Als jemand mit physikalischer Vorbildung stehen dann an einigen Stellen die Haare zu Berge und ich habe das Buch mehrfach weggelegt und nur fertig gelesen, weil es locker genug geschrieben ist um flott durchzukommen. Die nach aktuellem Stand der Stringtheorie möglichen Universen sind nicht zu vergleichen mit philosophischen Universen, die sich bei jeder Entscheidung aufspalten. Dieses Bild ist irreführend und hilft der Diskussion nicht. Hätte man hier klar die Sichtweisen getrennt, die Experten einzeln zu Wort kommen lassen und die Zitate in einen fachlich passenden Rahmen gestellt sowie die Meinung der Autoren als solche gekennzeichnet und in einem eigenen Absatz statt zwischen den Zeilen untergebracht, so hätte das Buch viel an Qualität gewonnen.Wie man an der Popularität in der Gesellschaft sieht, ist die Idee von Paralleluniversen spannend und es lohnt sich die alten und neuen Diskussionen in vielen Aspekten zu studieren. Dieses Buch ist aber in dieser Hinsicht ein Gemischtwarenladen der in Argumentationen keine Rücksicht auf Verluste nimmt und stößt dadurch viele Leser vor den Kopf. Nichtsdestotrotz verweigern die Autoren eine klare Meinungsäußerung und versuchen sich im Epilog dafür zu rechtfertigen. Da hätte ich wirklich mehr erwartet.Exemplarisch für die Aussage des Buchs hier ein Absatz aus Kapitel 13:"Zwar werden die wenigsten ihr Leben umkrempeln, wenn sich herausstellt, dass es wirklich andere Welten gibt. Gleichwohl ist diese Weltbildreform groß genug für eine neue Weltanschauung, vielleicht sogar für ein neues Lebensgefühl. Wir werden im Alltag nicht in jeder Minute an Parallelwelten denken. Aber Christen denken auch nicht permanent an Gott."