Read Oona und Salinger: Roman by Frédéric Beigbeder Online

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Sie ist die sch nste Frau, die er je gesehen hat Oona O Neill ist zarte f nfzehn und gerade Glamour Girl des angesagtesten Clubs im New York City der 40er Jahre geworden Jerry Salinger wird einen romantischen Sommer mit ihr verbringen, dann macht ihm ein anderer einen Strich durch die Rechnung Charlie Chaplin heiratet Salingers gro e Liebe Man k nnte meinen, damit w re alles gesagt, doch es ist erst der Beginn einer langen Geschichte....

Title : Oona und Salinger: Roman
Author :
Rating :
ISBN : 3492309046
ISBN13 : 978-3492309042
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : Piper Taschenbuch 1 August 2016
Number of Pages : 304 Seiten
File Size : 586 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Oona und Salinger: Roman Reviews

  • traumtänzer
    2019-04-27 03:09

    Wer sich für die 40-iger Jahre interessiert, eine ungewöhnliche Liebesgeschichte lesen möchte, wo auch das Kriegsgeschehen nicht ausgespart wird, liegt mit diesem Buch genau richtig. Die ersten Seiten sind ein wenig merkwürdig, aber DRANBLEIBEN, es lohnt sich.Also Oona und ihre 2 ebenfalls steinreichen Freundinnen gehörten zu den damaligen Glamour-Girls von New York. Heute würde sie man wohl it-girls nennen. Truman Capote gehört auch zu der 3-er Clique. Oona ist 15 als sie Salinger kennengelernt. Dieser verliebt sich unsterblich in sie, was aber nicht auf Gegenseitigkeit beruht. Dann wird er auch noch für den Krieg in Europa eingezogen und sie sehen sich ungefähr 1 Jahr nicht mehr. Salinger schreibt Briefe, die sie unbeantwortet läßt.Dann passiert etwas, sie verliebt sich in den 36 Jahre ältereren Charlie Chaplin und heiratet ihn. Diese ungewöhnliche Liebe hält ein Leben lang.Man fragt sich, wie das funktioniert. In diesem Fall einfach zu beantworten. Oona hat sich ein Leben lang nach ihrem Vater gesehnt, der sie im Alter von 2 Jahren verlassen hat. Sie sucht jemanden, der sie beschützt, eine Art Vaterersatz. Charlie Chaplin war bekannt dafür, dass er auf Minderjährige steht, hatte auch schon einige Skandale und 3 Ehen hinter sich. Oona war minderjährig als sie sich kennenlernten, wunderschön und hatte was Unschuldiges an sich. Es hat auf beiden Seiten gefunkt. Pech für den armen Salinger.Was mich auch sehr fasziniert hat, ist die Gegenüberstellung, was Chaplin und Oona gerade zur selben Zeit machen, als Salinger im Krieg ist.Es passieren noch ganz viele andere Dinge in diesem Buch, die ich nicht gewußt habe und auch sehr spannend fand.

  • Staborian
    2019-04-26 23:59

    Obowohl mich die Ausgangslage dieses, wie soll man sagen, "journalistischen Romans" sehr interessiert hat (der Kultautor J. D. Salinger trifft als junger Autor auf die noch sehr junge Oona O'Neill, die spätere Eherfrau von Charly Chaplie, ihres Zeichens Tochter des Literaturnobelpreisträgers Eugene O'Neill). Autor Frédéric Beigbeder erzählt zwar die Geschichte der Begegnung dieser beiden starken Charaktere sehr präzis, aber der theoretische Überbau des Romankonstrukts, in dem sich Beigbeder immer wieder reflektierend einbringt, fand ich eher etwas bemüht. Manchmal lenkte es m.E. auch zu sehr von der eigentlichen Geschichte ab, mit Anekdoten und Gedanken aus Beigbeders Leben, die für mich weniger relevant waren als die eigentliche Geschichte.

  • Alexander
    2019-04-30 05:13

    Dieser Roman ist von Erlebtem geprägt wie jedes wirklich gute Buch, das macht ihn so sinnlich und rücksichtslos wahr. Mehr geht nicht!

  • Krista
    2019-04-19 06:58

    Historisch- über berühmte Gestalten- unterhaltsam erzählt. Man möchte sie Alle kennen lernen diese Figuren..Ich werde andere Bücher des Autors bestellen.

  • Chrisi
    2019-05-02 01:53

    Schön, hinter die Kulissen bei Oona und Salinger schauen zu können, ich kaufte das Buch nach einem Besuch des Chaplin-Museums.

  • Konrad L.
    2019-04-21 01:00

    Ich bin sehr enttäuscht von dem Roman. Er ist weder geistreich noch gut geschrieben. Beigbeder hat man zu Recht den Prix Goncourt vorenthalten. Das ist kein Lesegenuss mehr, der Autor wirkt extrem unreif, der Stil ist gezwungen, ich werde die Qual beenden, das Buch geht in den Müll wo es hin gehört schade ums Geld.

  • 54books.de
    2019-04-21 04:55

    Ist diese Jahr irgendetwas mit Salinger, dass die Bücher über ihn derart aus dem Boden wachsen? 5 Jahre tot oder 96. Geburtstag? Nicht wirklich ein Grund zu feiern, aber die Fans danken es und nehmen alles was es über das Phantom J.D. Neues gibt, auch wenn es nicht seiner Feder entstammt. Frédéric Beigbeder, selbst bekennender Salinger-Fan, schreibt also eine halbfiktionale Geschichte über die Jugend des Idols; so halbfiktionale Bücher schreiben ja heute alle.Unter Fans tritt man aber manchmal in Konkurrenz wer das Vorbild besser kennt. Fasst der Franzose also Der Fänger im Roggen zusammen als kurzen Roman, der die Geschichte eines Jungen erzählt, der aus seinem Internat geworfen wird, im Central Park herumstreift und sich fragt, wo die Enten hingehen, wenn der See im Winter zugefroren ist, möchte man ihm an Gurgel springen und schreien „Es geht doch nicht um die Enten!“.Nicht gänzlich unvoreingenommen beginne ich also dieses Buch, das bereits mein viertes des Autors ist, und bin überrascht wie schnell er mich doch wieder gefesselt hat. Kein Konkurrenz mehr. Beigbeder beschreibt wie der junge Jerry die Tochter des amerikanischen Literaturnobelpreisträgers Eugene O’Neill, Oona kennen und lieben lernt. So wenig man über Salinger weißt, so ist doch bekannt, dass diese, seine erste, Liebe ihn für sein ganzes Leben prägte. Jerry und Oona, die mit ihren beiden Jetset-Freundinnen das New York vor dem zweiten Weltkrieg aufmischt, kreisen umeinander, lernen sich vorsichtig kennen und bald verbindet die 15-Jährige und den jungen Schriftsteller eine zaghafte Beziehung, die aber nur kurz halten wird. Jerry zieht in den zweiten Weltkrieg und Oona lernt den deutlich älteren Charlie Chaplin kennen, wird dessen vierte Frau und gebärt ihm acht (!) Kinder. J.D. kommt verändert aus dem Krieg wieder, schreibt einen Weltbestseller, trauert Oona nach und zieht sich wenig später für immer zurück.Mir bleibt nichts übrig als den Hut zu ziehen. Beigbeder schafft es sogar Salingers Ton aufzugreifen ohne ihn zu imitieren. Er flicht fiktive Briefe und authentische Anekdoten ein, der Autor schaltet sich mit Kommentaren dem Erzählten zu und ja, am Ende glaubt man sogar, dass alles genau so gewesen ist. Denn, nach Beigbeder, trieb Hemingway Salinger in die Einsiedelei, Oona war der Grund, dass er immer jüngere Frauen hatte. Liest man ganz genau „hin“, ist dieses Buch nicht nur ein Buch über den literarischen Helden des Autors, sondern auch über die Abscheu des Krieges und dessen Folgen.Oh ein herrliches Buch über echte Fakten und unechte Wahrheiten, die sich genau so zugetragen haben könnten. Beibeder lesen, dann Salinger lesen und dann einen Chaplin Film ansehen, dann wieder Salinger lesen. Allein die Szenen wie die beiden junge Oona und J.D. einander kennenlernen und sich schüchtern näherkommen, man möchte wieder 15 sein – oder lieber doch nicht?