Read Handbuch Wissensbilanz: Umsetzung und Fallstudien by Dr. Manfred Bornemann Online

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Immaterielle Potenziale in Organisationen lassen sich nur schwer messen, geschweige denn als Vorteil kommunizieren Doch sind sie im weltweiten Wettbewerb l ngst ein wichtiger Erfolgsfaktor beispielsweise mit Blick auf neue integrierte Berichterstattungsans tze oder die Qualit tsmanagement Norm ISO 9001 2015, die den Bereich Wissensmanagement und Wissensbilanzierung besonders gewichtet.Manfred Bornemann und R diger Reinhardt zeigen, wie man durch eine Wissensbilanz das Wissen in Organisationen gezielt erfassen, bewerten und steuern kann Grundlagen und Methodik der Wissensbilanz L sungswege zur Erstellung einer Wissensbilanz in der Praxis Intellektuelles Kapital und Organisationsentwicklung Schnittstellen zu weiteren ManagementinstrumentenSo l sst sich Schritt f r Schritt die innovative Kraft eines Unternehmens erschlie en In der 2 Auflage des viel beachteten Handbuchs findet man daf r neben einer neuen, online abrufbaren Wissensbilanz Toolbox und fast 100 Fallbeispielen viele n tzliche Checklisten und Praxistipps 2017 02 02...

Title : Handbuch Wissensbilanz: Umsetzung und Fallstudien
Author :
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ISBN : 3503174400
ISBN13 : 978-3503174409
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Erich Schmidt Verlag GmbH Auflage neu bearbeitete 28 Juni 2017
Number of Pages : 320 Seiten
File Size : 677 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Handbuch Wissensbilanz: Umsetzung und Fallstudien Reviews

  • Günter Hartmann
    2019-01-26 07:16

    Für mich als langjährig erfahrener „Moderator Wissensbilanz“ war die erste Ausgabe des Buches mit den vielen praktischen Hinweisen und Praxisbeispielen Pflichtlektüre, in der ich gerne immer wieder „geschmöckert“ habe.In der zweiten, überarbeiteten Ausgabe sind aktualisierte Praxisbeispiele und der neu hinzu gekommene inhaltliche Bezug zur revidierten Norm ISO 9001:2015 zu finden. Für alle Organisationen, die sich mit den Themenfeldern Wissen(smanagement), Organisation(sentwicklung) und Strategie auseinandersetzen, ein unbedingt zu empfehlendes Nachschlagewerk!Günter Hartmann, ErfolgsfaktorWissen, Berlin

  • Robert Knitt
    2019-02-12 07:20

    Die "Wissensbilanz" ist aus meiner Sicht eine sehr professionelle Software, die vom Bundesministerium für Wirtschaft beauftragt und mittels Unterstützung des Frauenhofer Instituts Berlin entwickelt wurde. Ziel ist es das immaterielle Kapital eines Unternehmens zu erkennen, zu definieren und systematisch und konsequent zu optimieren um ein erfolgreiches Unternehmen noch besser aufzustellen, um es noch zukunftsfähiger (Sustainability) zu machen und um es damit auf nachhaltige Erfolge und Nachhaltigkeit auszurichten.Die Idee ist nicht ganz neu und wurde bereits vor mehreren Jahren von der Universität St. Gallen im Zuge von Unternehmensbewertungen aufgegriffen. Hier ergab eine Analyse der Kaufpreise, dass die bisherigen Bewertungsmethoden zur Kaufpreisbemessung nicht mehr angemessen und zeitgemäß sind. Als Erkenntnis kam heraus: Die wirklichen Werte eines Unternehmens sind immaterieller Natur. Die Bewertung orientiert sich immer mehr am noch verfügbarem Potential, am Know-how und an der Umsetzungskompetenz der Mitarbeitern, an der Effektivität der Prozesse und auch am gesamten Beziehungsgeflecht innerhalb dessen sich das Unternehmen bewegt. Die IMBEMA Consult hat hierfür den Begriff "Indirect Marketing" kreiert.Für die Software gibt es einen kostenlosen Leitfanden im Internet und auch viele hilfreiche Checklisten. Warum dann noch ein Buch mit 273 Seiten kaufen und 5 Bewertungspunkte?Das Handbuch Wissensbilanz ist eine sinnvolle Ergänzung und geht deutlich mehr in die Tiefe als die kostenlos verfügbare Literatur. Im Buch finden Sie nützliche Praxistipps, wenn Sie eine Wissensbilanz selbst erstellen möchten. Ich empfehle hier auf eine externe Moderation zurückzugreifen. Erstens muss man sich das umfangreiche Wissen für die Bedienung der Software nicht unbedingt antun und zweitens bringt eine externe Moderation Neutralität und eine weitere Sichtweise - ohne die übliche "Betriebsbrille" - ins Unternehmen.Ziel der Wissensbilanz ist es die immateriellen Werte im Workshop zu erkennen und zu definieren. Dadurch entsteht ein einheitlicher Sprachgebrauch und auch ein Teil der notwendigen Identifikation mit den gemeinsam erarbeiteten Ergebnissen. Schon der Prozess der Bilanzerstellung ist den damit verbundenen Aufwand wert. Er schafft Klarheit und Transparenz, das schafft Vertrauen, zeigt Prioritäten und Potentiale und zwingt geradezu zu Systematik und Tiefgang. Durch die breite Basis der Teilnehmergruppe ist eine schnelle Umsetzung und Nutzung der Ergebnisse möglich. Die sehr konkrete und systematische Vorgehensweise fördert die Erfolgswahrscheinlichkeit. Die Ergebnisse werden vor allem zur Unternehmenssteuerung herangezogen, aber auch zur internen Kommunikation und auch immer häufiger zur externen Kommunikation (Kapitalgeber) oder für die Öffentlichkeitsarbeit, um als attraktiver Problemlöser der Kunden oder auch als innovativer Arbeitgeber (Employer Branding) gesehen zu werden.Die Inhalte des Buches orientieren sich an der Software. Der Prozess beginnt im 1. Schritt mit der Aufnahme des Ist-Zustandes und der klaren Definition des "Bilanzierungsbereichs". Was genau wird analysiert und optimiert? Das Geschäftsumfeld wird überprüft, indem eine Form der SWOT-Analyse durchgeführt wird. Die Unternehmensvision wird noch einmal konkret abgefragt und die Strategie auf ihre Sinnhaftigkeit und Zielrichtung hinterfragt.Dann werden die erfolgsentscheidenden Geschäftsprozesse definiert und auch was als Geschäftserfolg bewertet wird. Hierbei wird meist deutlich, dass kurzfristige Gewinnmaximierung zu Lasten der Zukunftsfähigkeit geht, wenn wenig bis gar nicht in die Zukunft des Unternehmens investiert wird.Im 2. Schritt wird das intellektuelle Kapital ermittelt. Dieses wird in die Teilbereiche Humankapital (Menschen im Unternehmen), Strukturkapital (Organisation, Prozesse und Abläufe) und Beziehungskapital (Menschen außerhalb des Unternehmens) unterteilt.Zur Veranschaulichung:Oftmals werden als entscheidende Erfolgsfaktoren im Unternehmen gute Mitarbeiter genannt. Schwieriger wird es dann bereits, wenn hinterfragt wird: Was macht einen guten Mitarbeiter aus? Ist es das Fachwissen (Kennen)? Ist es die Erfahrung (Können)? Ist es die Einstellung zu Arbeit (Wollen)? Ist es das Engagement (Tun)? Oder ist es eine Mischung aus allem?Im 3. Schritt erfolgt eine Bewertung nach den QQS-Faktoren. Das bedeutet: Ist die Quantität des Fachwissens ausreichend? Ist die Qualität des Fachwissens ausreichend? Ist die Systematik der Entwicklung des Fachwissens ausreichend? Die für die erfolgreiche Umsetzung der Strategie notwendige Quantität, Qualität und Systematik wird als 100% angesetzt und dann der aktuelle Stand bewertet. Ist das Fachwissen von der Menge, von der Qualität und von der Systematik der Entwicklung zu 100% ausreichend oder gibt es Handlungsbedarf? Bereits mit diesem Wissen können sich viele Unternehmen klarer und gezielter auf die Herausforderungen der Zukunft ausrichten und vorbereiten.Doch nun werden die Einflussfaktoren ermittelt. Wie wirkt sich z.B. ein wertschätzendes Betriebsklima auf die Lernwilligkeit, auf die Umsetzungskompetenz, auf die Einstellung und auf das Engagement der Mitarbeiter aus?Im 4. Schritt werden Indikatoren definiert um eine Messbarkeit zu ermöglichen. Dies ist oftmals sehr anspruchsvoll und wird durch praktische Beispiele, hilfreiche Tipps und sinnvolle Empfehlungen im Buch erleichtert. Auch hier wird sehr konsequent hinterfragt, welcher Maßstab herangezogen wird und welcher Wertebereich als gut, mittel oder schlecht definiert wird.Der 5. Schritt zeigt die Komplexität der Software, die sehr gut den Anforderungen im Alltag entspricht. Daher wird die Wirkung/Stärke und der Wirkungszeitraum in die Betrachtung mit einbezogen. Wie starkt wirkt sich eine Weiterqualifizierung der Mitarbeiter auf die Innovationskraft des Unternehmens aus - und - wie schnell sind hier Effekte zu erwarten. Auch in diesen Bereichen werden die Bewertungen und Definition sehr genau hinterfragt und festgelegt.Im 6. Schritt erfolgt eine Auswertung der erarbeiteten Ergebnisse in Form von verschiedenen Diagrammformen bzw. als Wirkungsnetz. Hier werden die Stärken und auch die Optimierungspotentiale des Unternehmens deutlich sichtbar.Schritt 7 bedeutet Maßnahmen für Optimierungen zu finden und zu definieren. Auch hier fordert die Software konkrete Angaben wie: Konkretes Ziel, geplantes Vorgehen, Dauer, Start, Priorität, Verantwortlicher, etc.Und auch hier werden die Maßnahmen noch einmal auf ihre Effektivität, die Schnelligkeit ihrer Wirkung und die erwartete finanzielle Auswirkung hinterfragt.Der letzte Schritt besteht darin die Wissensbilanz noch mit entsprechenden Angaben zu versehen, den Empfänger (Geschäftsleitung, alle Mitarbeiter, Kapitalgeber, Öffentlichkeit z.B. Öko-Bilanz, Sozialbilanz, etc.) zu bestimmen und auszudrucken. Hierbei gibt es die Möglichkeit zum Export in andere Formate, den Ausdruck von bestimmten Einzelergebnissen und den Komplettausdruck.Alle notwendigen Informationen für die Erstellung einer Wissensbilanz sind in diesem sehr praxis- und umsetzungsbezogenen Buch zu finden. Für all diejenigen, die sich diesem sehr anspruchsvollen Thema ernsthaft stellen wollen und denen auch der zeitliche Aufwand für diese Ausarbeitung bewusst ist, stellt dieses Buch eine wertvolle Ergänzung zum Lernprogramm und eine hilfreiche Unterstützung im Projekt dar.Es ist übersichtlich aufgebaut, mit vielen Stichworten und einem guten Inhaltsverzeichnis sehr gut als Nachschlagewerk geeignet, flüssig geschrieben und leicht verständlich und damit ein guter Begleiter für die praktische Umsetzung.Mit schönen Grüßen und den besten Wünschen verbleibe ich - Ihr Robert Knitt von der IMBEMA Consult