Read In langer Reihe über das Haff: Die Flucht der Trakehner aus Ostpreußen by Patricia Clough Online

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Eine dramatische Geschichte, lebendig und eindr cklich erz hltAm 16 Oktober 1944 flohen vom ostpreu ischen Gut Trakehnen Pferde und Menschen ber das zugefrorene Frische Haff nach Westen Das 200 Jahre alte, weltber hmte Gest t musste sich vor der Roten Armee retten Tausende von Pferde legten ohne Futter und Wasser Hunderte von Kilometern zur ck, viele von ihnen verendeten Sie brachten ihre Lasten durch bittere K lte, Eis und Schnee, durch Feuer und Bombenhagel Die Pferde bewahrten die Ostpreu en schlie lich vor Tod, Vergewaltigung, Gefangennahme, Deportation und Zwangsarbeit Und die Ostpreu en retteten ein gro es Kulturgut ihre Pferde....

Title : In langer Reihe über das Haff: Die Flucht der Trakehner aus Ostpreußen
Author :
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ISBN : 9783570552568
ISBN13 : 978-3570552568
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Pantheon Verlag Auflage 3 15 September 2014
Number of Pages : 396 Pages
File Size : 875 KB
Status : Available For Download
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In langer Reihe über das Haff: Die Flucht der Trakehner aus Ostpreußen Reviews

  • mio27
    2019-01-31 20:36

    denn es ist nicht nur ein ehrlicher, berührender und gut geschriebener Tatsachenbericht über die älteste, faszinierende Pferderasse in Deutschland (Beginn 1732), sondern vor allem ein Zeitdokument über das grausame und traurige Schicksal von Ostpreußen und ihrer Trakehner bei Kriegsende. Die unvorstellbaren Leiden von tapferen und unschuldigen Menschen und Tieren auf der Flucht vor der roten Armee, die bewundernswerten Eigenschaften dieser Pferde, denen soviele Menschen ihr Leben zu verdanken haben, werden anhand von Einzelschicksalen lebendig. Ich habe dieses Buch in einem Stück durchgelesen und als ich es zuklappte, empfand ich tief empfundenes MItgefühl mit den Flüchtlingen und große Trauer über den Verlust dieses einzigartigen, unwiederbringlichen Pferdeparadises in Ostpreußen, ein Kulturgut ersten Ranges. Es grenzt an ein Wunder, dass es diese Pferderasse heute überhaupt noch gibt, was allein dem Engagement der überlebenden Züchter aus Ostpreußen und den wenigen Mutterstuten und Hengsten zu verdanken ist, die es in den Westen geschafft haben. Trakehner sind heute über die ganze Welt verstreut und sehr erfolgreich im Pferdesport. Aber ihre Heimat unter dem Torbogen mit der Elchschaufel ist für immer untergegangen. Es ist das Verdienst der Autorin, dass die Erinnerung daran nicht verloren geht.

  • Füller Ursula
    2019-02-12 20:52

    Als großer Fan der Trakehner habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut und war gespannt, was es an neuen Fakten liefert !.Und ich wurde nicht enttäuscht !. Es hat mir allerdings an vielen Stellen die Tränen in die Augen getrieben, erneut zu lesen, dass durch Blindheit und Egoismus von " Gauleiter und Co " so viele Menschen und Pferde ihr Leben verloren, was zu vermeiden gewesen wäre, oder ( was ich noch nicht wusste ) die Gestüts-Wärter nach der ersten Flucht-Etappe zu entsetzlichen, jedoch verständlichen, Maßnahmen gezwungen waren.Das Buch ist sachlich und trotzdem mit viel Herz und Gefühl für Mensch und Tier geschrieben! Ich kann es nur weiter empfehlen !!.

  • Betsy Gleditzsch
    2019-01-24 01:30

    Wer sich für die Geschichte der Trakehner interessiert, dem eröffnet sich hier eine wahre Fundgrube. Durch die Vielzahl der verschiedenen Erzählperspektiven zwar zeitweise etwas verwirrend, zeichnet dieses kleine Büchlein ein fesselndes, realistisches Bild der Flucht ohne jede Verklärung. Einfühlsam werden Einzelschicksale geschildert, aber auch Fakten genannt. Ein Thema, das Stoff für viele tausend Seiten böte, muss hier leider auf Taschenbuch-Format komprimiert werden, was sehr schade ist.

  • Paul Mueller
    2019-02-06 21:33

    Sehr gut geschriebenes und nahegehendes Buch über die Flucht der Ostpreußen gegen Ende des zweiten Weltkriegs. Viele Orte von denen mir meine Oma erzählte werden hier beim Namen genannt. Die Geschichte wird hier sehr gut anhand der Trakehner Pferde erzählt. Für alle, die gerne Bücher zum Thema Ostpreußen lesen, sehr zu empfehlen.

  • Hermi Brumbär
    2019-02-18 02:26

    In diesem Buch wird über die Flucht der Trakehner Pferde aus dem Gestüt Trahkehnen aus Ostpreußen berichtet. Meine leider schon früh verstorbene Mutter, die in der Nähe von Trakehnen geboren wurde hat mir viel über die Flucht aus Ostpreußen erzählt. Buch unbedingt lesen.

  • N. Nettekoven
    2019-02-01 23:54

    Mann muss kein Trakehnerfan sein, und man muss noch nicht mal mehr großes Interesse an deutscher Geschichte haben um mitgerissen zu werden! Dieses Buch war viel zu schnell vorbei! Es ist fantastisch geschrieben. Ich persönlich finde, dass dieses Buch ein MUSS ist!

  • Christiane Schäfer
    2019-02-17 03:33

    Die persönlichen Schicksale verschiedener Menschen spiegeln diese unvorstellbare Tragödie wider. Man glaubt, hautnah dabei zu sein. Sehr berührend und empfehlenswert- Trakehnen darf nie vergessen werden!

  • Burghard Moldenhauer
    2019-02-17 23:45

    Mich interessiert alles zum Thema der Trakehner . Insofern war dieses Buch über das letzte Kapitel von Trakehnen schon lesenswert für mich gewesen. Die Autorin versucht , hinsichtlich der historischen Bewertung zurückhaltend zu sein , aber es gelingt ihr nicht . Neben dem Thema Trakehnen und Trakehner besteht ihre historische Kernaussage wie folgt :1. die ostpreußische Gutsherrlichkeit war eine heile Welt2. Der ostpreußische Landadel war mit wenigen Ausnahmen gegen die Nazis3. Erich Koch war der Bösewicht , der an allem Schuld war4. Die Russen waren die ganz bösen ( wörtlich "die russische Invasion , der russische Einfall in Deutschland "Und wenn die Autorin dann entgegen der mittlerweile als gesichert gelten Erkenntnisse über das Massaker von Nemmersdorf diese furchtbaren Ereignisse so hinstellt , als wäre es das Sinnbild für den blutrünstigen Russen - dann ist das schon sehr gefährlich für Leser , die die Geschichte nicht so sehr genau kennen. Ich kann nur jedem Leser dieses Buches ,sich zur Reinigung von dieser tendenziellen Schrift das von der üblichen Sicht der früheren Jahre befreite Buch von Andreas Kossak " Damals in Ostpreußen " zur Hand zu nehmen .