Read Der Cafard. Als Fallschirmjäger in der Fremdenlegion by Guido Schmidt Online

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Autorenkommentar seltsames Register der Taugenichtse aller L nder Kritik Danke f r eure M he Es freut mich, wenn Der Cafard so manchen ent t uscht Das sollte er Er sollte Realit t spiegeln M Eine, nicht die aller, die gedient haben Das Hauptproblem dieser Thematik liegt f r viele bis heute darin, einen 170 j hrigen Mythos der Hunde des Krieges aus dunkler Geschichte reformiert und umgestaltet heraustreten zu sehen, denn beim gesellschaftlichen Fortschritt musste auch die Legion mitmarschieren Zueggeben, vielleicht etwas links vom 21 Jahrhundert.Mythos hin oder her, die Truppe ist zivilisierter Bestandteil der franz sischen Armee, die Politik mit Zwang, notfalls mit Gewalt durchsetzt nicht aus Spa am Krieg Das verzerrte Kinobild aus Irrglaube und Dichtung wird gern in bester Hollywoodmanier ausgeschlachtet Horrorgeschichten und Legenden, etwa von l nder bergreifender Verfolgung von Deserteuren oder Strafkompanien mit perfiden Disziplinarma nahmen Gegen solch profitable Angstmache scheinen auch noch so viele authentische B cher und Reportagen nichts auszurichten die unergr ndliche M nnerwelt besteht weiterhin Der Mensch spielt regelm ig nur eine unbedeutende Nebenrolle in diesem Epos.Guido Schmidt, im Juli 2000...

Title : Der Cafard. Als Fallschirmjäger in der Fremdenlegion
Author :
Rating :
ISBN : 3613017954
ISBN13 : 978-3613017955
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Motorbuch Verlag 1 Januar 1998
Number of Pages : 307 Pages
File Size : 797 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Der Cafard. Als Fallschirmjäger in der Fremdenlegion Reviews

  • Medic
    2019-03-20 15:47

    Guido Schmidt beschreibt in seinem Buch seine Erlebnisse bei der Fremdenlegion. Der Klappentext erweckt den Eindruck, zusammen mit dem Autoren Ausbildung und jahrelangen Einsatz mitzuerleben, tatsächlich verfolgt man aber nur die Grundausbildung und die anschließende Desertation von Schmidt. Dieser Part ist mit Sicherheit interessant beschrieben und auch die Lektüre wert, der Titel weckt allerdings einfach falsche Erwartungen. Das Buch endet mit dem Erreichen des Status Fallschirmjäger bei der Fremdenlegion, Schmidt wird dann in dieser Funktion aber gar nicht eingesetzt, weil er vor seiner Verlegung nach Afrika desertiert. Der Einsatz in aktiven Einheiten außerhalb Frankreichs und der Regulärdienst außerhalb der Ausbildung wird nicht beschrieben. So hätte ich von Titel und Gestaltung eher einen Veteranenbericht erwartet. Lesenswert ist das Buch sicherlich, lässt aber einfach zu viele Fragen offen, und bei diesem Preis hätte man entweder ein abgerundeteres Werk oder einen hintergrundreicheren Autoren erwarten können.

  • Bowler
    2019-03-30 14:32

    habe dieses buch kürzlich von Arne Merchel gekauft, die lieferung erfolgte pünktlich, das buch war in sehr gutem zustand. ich kann diesen verkäufer bedenkenlos empfehlen. das bucherschien mir ehrlich und ungekünstelt. ichempfehle jedem der sich für dieses thema interessiert das standardwerk von thomas gast, ebenfalls über amazon erhältlich.

  • None
    2019-03-27 18:40

    Der Klappentext verspricht mehr, als gehalten wird. Der Ansatz ist gut, man wird zum weiterlesen angehalten, jedoch lediglich aus der Hoffnung heraus, daß die Geschichte doch noch spannend wird und die versch. Ausbildungsabschnitte endlich abgehandelt werden. Weiterhin werden Informationen über die Legion wie technische Daten aus einem Prospekt dargestellt- dem Autoren fehlt einfach die schriftstellerische Begabung oder Unterstützung. Nach Beendigung der Lektüre war ich sehr enttäuscht, da ich mir wesentlich Aktionismus gewünscht habe und der Titel/Klappentext, sowie die erste Rezension doch mehr versprochen hatten. Das beste an dem Buch sind die Fotos- leider kommt der Inhalt zu kurz, wobei die Ausbildungsinhalte zwar ausführlich behandelt werden, jedoch auch hier, obwohl der Länge, nicht detailliert beschrieben werden. Insgesamt wird mir zuviel auf persönliches Empfinden und auf die speziellen Schikanen der einzelnen Männer eingegangen.

  • None
    2019-03-23 14:26

    Ich habe nun schon einiges über die Legion Etrangere gelesen und immer geht es um FAMAS und Kepi Blanc - wenig um die Stunden und Augenblicke der Einsamkeit in der Kaserne in denen man Zeit findet über sein Tun und Dasein nachzudenken. Das sind aber die Dinge die ein wirklich Interessierter wissen möchte. Wenn man darüber nachdenkt sich der Legion anzuschließen stellt man sich die Frage nach der eigenen körperlichen und mentalen Fitness. Leider gibt es wenig bzw. gar nichts Geschriebenes zu der mentalen Beanspruchung durch das Leben in der Legion. Guido Schmidt beantwortet Fragen oder wirft für den Leser welche auf und reizt damit den Leser für sich selber Antworten zu suchen. Will ich das oder nicht?? Bin ich bereit dazu oder nicht??Ich für meinen Teil, habe durch dieses Buch an Erkenntnis dazugewonnen und ich fühle mich aufgeklärter aber nicht weniger motiviert vielleicht bald die Sachen zu packen...

  • None
    2019-04-10 16:46

    " Fremdenlegion ". Ein Name, der einschlägt wie eine Granate und Raum läßt für Träumereien und Spekulationen. Der Blick des romantisch verlärten Betrachters erfolgt meistens von außen oder aus der Zukunft. Guido Schmidt war dabei und schildert seine Sicht der Dinge. Nüchtern und von innen. Das lange Zögern bis zum Aufbruch bleibt ebenso unerwähnt, wie die zermürbende Sentimentalität eines denkenden Menschen während der Ausbildung bis zur endgültigen Aufgabe. Dieses Buch bietet einen einzigartigen Einblick in die Ausbildung in Aubagne und Castelnaudary, sowie in das Deuxième R.E.P. auf Korsika. Einzig wünschenswert: Noch mehr Bilder.

  • None
    2019-04-05 15:22

    es ist für mich ein phänomen. das buch habe ich in kürzester zeit mit grossem interesse gelesen und es hat mir auch so einige fragen beantwortet. die ausbildungsinformationen waren zahlreich, was man in etlicher anderer literatur zu diesem thema nur sehr einseitig (verherrlichend) vermittelt bekommt. aber das interessanteste ist doch die eigene empfindung des autoren, und zwar auch für den leser. ich möchte doch keine teilbiographische geschichte einer person lesen, die sich wie ein sachtext liest. man möchte viel mehr darüber erfahren, ob dies oder das nun sinnlos erschien oder ob in mancher situation mitleid empfunden wurde etc. als hätte guido schmidt angst davor gehabt, gefühle wie ein mensch zu zeigen. eben nicht der mechanisch funktionierende soldat zu sein, den es sowieso nie gegeben hat. trotzdem fand ich das buch informativ und interessant. literarisch natürlich kein meisterwerk, aber was soll man auch von jemandem erwarten, der ernsthaft in der zeit der aufklärung mit dem gedanken gespielt hat, sich als söldner in einer kneipe irgendwo in belgien anheuern zu lassen, um dann mal eben nach afrika zu jetten und ein paar "bombastische" abenteuer zu erleben. dieser gedanke war vielleicht etwas naiv. sollte dieser gedanke tiefsinnigere beweggründe gehabt haben, bitte ich letzteres nicht zu beachten!