Read Mentoring als gendergerechte Personalentwicklung: Wirksamkeit und Grenzen eines Programms in den Ingenieurwissenschaften by Bahar Haghanipour Online

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Mentoring hat Hochkonjunktur Egal ob in Hochschulen, Wirtschaft oder Politik, berall findet man Mentoring Programme als gendergerechte Personalentwicklung, die der Unterrepr sentanz von Frauen in F hrungspositionen entgegenwirken sollen Doch was bringen Mentoring Programme wirklich Diese grundlegende Frage ist in der bisherigen Forschung noch nicht gekl rt, das Input Output Verh ltnis schwierig zu fassen Bahar Haghanipour geht dieser Frage anhand von Interviews mit ehemaligen Teilnehmerinnen eines Mentoring Programms nach Sie untersucht die nachhaltigen Wirkungen dieser spezifischen Ma nahme und bersetzt sie in Handlungsempfehlungen Die Ergebnisse zeigen, dass das Mentoring gerade auf einer psychosozialen Ebene wirkt, aber Forderungen an Wirtschaft und Politik bestehen bleiben Eine sich anschlie ende Idealtypenbildung gibt der Mentoring Forschung neuen Input....

Title : Mentoring als gendergerechte Personalentwicklung: Wirksamkeit und Grenzen eines Programms in den Ingenieurwissenschaften
Author :
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ISBN : 9783658034801
ISBN13 : 978-3658034801
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Springer VS Auflage 2013 29 August 2013
Number of Pages : 275 Seiten
File Size : 898 KB
Status : Available For Download
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Mentoring als gendergerechte Personalentwicklung: Wirksamkeit und Grenzen eines Programms in den Ingenieurwissenschaften Reviews

  • Martina Haas
    2019-03-20 06:46

    Bahar Haghanipour hat die Wirksamkeit eines Mentoring-Programmes in den Ingenieurswissenschaften wissenschaftlich untersucht. Lesen Sie bitte weiter: Ihr Buch hat nämlich auch Nicht-Wissenschaftlern viele spannende Erkenntnisse und Anregungen zu bieten und ist zudem angenehm zu lesen. Das lässt sich nicht über jede Doktorarbeit sagen.Meine Leseempfehlung richtet sich vor allem an Personalverantwortliche, Politiker und Entscheider, die Gleichstellung ihrerseits mit Mentoring-Programmen bereits fördern oder künftig fördern wollen, und zwar abhängig davon, ob sie an Universitäten, in Unternehmen, Organisationen oder Institutionen angesiedelt sind.Mentoring ist ein wichtiges Thema nicht nur im Kontext der Frauenförderung, denn es ist bekanntlich eine kostengünstige Personalentwicklungsmaßnahme, die zudem nicht nur für Mentees, sondern auf für Mentoren und Mentorinnen großen Nutzen stiftet. Die Autorin fokussiert sich darauf, den Nutzen der Mentees zu ergründen. Die Stärken und Schwächen des analysierten Programmes sind gut herausgearbeitet und bieten Diskussionsstoff.Die Arbeit befasst sich zwar explizit mit Ingenieurinnen, ich bin jedoch davon überzeugt, dass sich in anderen männerdominierten Professionen ähnliche Fragestellungen aufdrängen. Grundfragen des Mentoring wie z.B. Vorgehensweisen beim Matching von Mentees und Mentoren, Fragen des Vertrauensaufbaues und der Vertraulichkeit sowie Schwierigkeiten aufgrund des unterschiedlichen Erwartungshorizonts, aber auch Engagements der beteiligten Mentees, stellen sich m.E. ohnehin aller Orten.Die Fakten, Studienergebnisse und Interviewauszüge zum Stand der Gleichstellung von Frauen in den Wissenschaften sind z.T. ernüchternd, erstaunen jedoch diejenigen nicht wirklich, die sich mit der Materie beschäftigen. Die Situation junger Wissenschaftlerinnen stellt sich leider noch immer so dar, dass auf Mentoring-Programme, die gezielte Frauen fördern auf absehbare Zeit wohl nicht verzichtet werden kann. Als Expertin für Networking freute mich zu lesen, dass das Programm die Vernetzung der Beteiligten gestärkt hat, ebenso wie der Umstand, dass die Mentees erkannt haben, wie wichtig starke Netzwerke sind.Das Buch bietet reichlich Anregungen, wie Mentoring-Programme effizient gestaltet werden können.