Read Information und ihre Bedeutung in der Natur: Das Leben erfindet die Welt by Wolfgang Johannsen Online

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Dieses Buch begibt sich auf die spannende Suche nach dem Wesen der Information in der Natur Es setzt sich mit der Frage auseinander, wie die Information in die Welt kam und sich in ihr entwickelte Der Leser erf hrt, welche Rolle die Bedeutung von Information als Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtungen einnahm und heute einnimmt.Dabei macht die interdisziplin re Behandlung von naturwissenschaftlichen und philosophischen Fragen den besonderen Reiz des Buches aus Der Autor spannt einen weiten Bogen von der Informations und Informatiktheorie ber die Thermodynamik, die Quantenphysik und die Molekularbiologie bis hin zur Erkenntnistheorie Dabei werden vielf ltige und insbesondere auch aktuelle Forschungsergebnisse beleuchtet Abschlie end wird auf der Grundlage der Erkenntnisse in diesen Disziplinen eine neue und erweiterte Sicht auf die Information als Tr ger von Bedeutung begr ndet und modellhaft beschrieben.Besonders aufsehenerregende wissenschaftliche Durchbr che und verbl ffende Experimente spielen dabei eine Rolle In der Mitte des letzten Jahrhunderts entstand in Wissenschaftskreisen ein neues Verst ndnis von Information, mit zentralen Leitfiguren wie Claude E Shannon und Alan Turing Hervorragende Naturwissenschaftler wie Erwin Schr dinger und Max Delbr ck lieferten wichtige Impulse zu der seitdem andauernden kontroversen Diskussion ber das Wesen der Information.Die Vielfalt der behandelten Themen bedeutet nicht nur f r Experten, sondern auch f r naturwissenschaftlich und philosophisch Interessierte eine spannende Lekt re und intellektuelles Vergn gen....

Title : Information und ihre Bedeutung in der Natur: Das Leben erfindet die Welt
Author :
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ISBN : 9783662502549
ISBN13 : 978-3662502549
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Springer Auflage 1 Aufl 2016 2 Januar 2017
Number of Pages : 452 Seiten
File Size : 696 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Information und ihre Bedeutung in der Natur: Das Leben erfindet die Welt Reviews

  • KiloGolf
    2019-07-27 04:06

    Informationsgesellschaft, Informationstechnik, Informationsflut, Informationsverarbeitung … alles Begriffe, die wir tagtäglich wie selbstverständlich verwenden. Aber was genau ist Information und wie entsteht Information? Diesen Fragen spürt der Autor dieses Buchs in nahezu detektivischer Gründlichkeit nach. Er beleuchtet dieses Thema primär aus naturwissenschaftlicher Perspektive und erörtert die Bedeutung von Information in der biologischen Evolution und in der Physik, stellt aber auch kulturhistorische, sprachwissenschaftliche und erkenntnistheoretische Bezüge dar. Es werden in beeindruckender Breite die unterschiedlichsten Facetten der Definition und Bedeutung von Information und deren Zusammenhänge diskutiert und durch eine Vielzahl von Literaturreferenzen belegt. Die beiden Kernaussagen der Argumentationskette sind, dass (a) Information an die Übertragung von Energie gebunden ist und dass (b) Information durch die Evolution auf die Welt kam und sich als ein Teil der Evolution immer weiter entfaltet. Während Aussage (a) in der Naturwissenschaft allgemein anerkannt ist, vertritt der Autor mit Aussage (b) eine auf das Fundamentale reduzierte These, die er zwar schlüssig innerhalb seines Denkgebäudes begründet, die jedoch aus philosophischer und – im Buch ausgeklammerter – religiöser Perspektive kontroverse Diskussionen provozieren wird. Die Erörterungen münden in einer Zusammenfassung der Kernaussagen, die Johannsen als sein Evolutionär-energetisches Informationsmodell bezeichnet.Dieses hochinformative Sachbuch hilft, die Grundlagen unseres Informationszeitalters zu verstehen. Es erfordert beim Lesen aufgrund der Fülle an wissenschaftlichem Informationsgehalt Konzentration und Aufmerksamkeit, erlaubt dem Leser aber auch, mit einzelnen Kapiteln das Informationsbedürfnis zu interdisziplinären Teilaspekten des Themas zu stillen. Das Buch ist allen zu empfehlen, die sich umfassend und informativ über Information informieren wollen.

  • Kai
    2019-08-19 04:34

    Wir leben in einer Welt, in der die zunehmende Informationsdichte und das wachsende Kommunikationsbedürfnis wesentlich das Leben bestimmen und die Daten- und Kommunikationstechnik diese Entwicklung immer weiter beschleunigt. Aber wissen wir, was Information ist? Diese Frage war für den Autor, einen Informatiker, offenbar Ausgangspunkt für eine umfassende Auseinandersetzung, belegt auch durch zahlreiche Literaturhinweise, mit dem Informationsbegriff.Glücklicherweise beschränkt sich die Darstellung auf die Frage, was Information im naturwissenschaftlich/technischen und im erkenntnistheoretischen Sinn ist. Damit bleibt die Welt der Psychologie, der Politik, des Journalismus usw. ausgeschlossen. Dies ist gut so, denn auch ohne diese Aspekte ist die Darstellung hinreichend umfangreich. Die auferlegte Selbstbeschränkung erlaubt es dem Autor, ein Modell der Information zu definieren, das sich als naturwissenschaftliche Grundlage für das Wesen von Information positioniert.Das Buch setzt bei der Informationstheorie von Claude E. Shannon aus den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts an. Diese Theorie wird in Wissenschaft und Technik viel verwendet. Gerne wird jedoch übersehen, dass die „Bedeutung“ als Teil der Information von der Informationstheorie nicht betrachtet wird. Shannon selbst wies bereits auf dieses Defizit hin.Der Autor verschärft seine Fragestellung und konzentriert sich auf eben diesen Bedeutungsanteil in der Information. Er findet ihn nicht in der Physik, sondern dafür umso deutlicher in der Biologie. Es ist ein spannender Weg im Buch, bis deutlich wird, dass Information ein Produkt der Evolution ist und in der unbelebten Natur nur als bedeutungsloses Muster zu verstehen ist. Information wird von der Evolution geschaffen und kommt nur dort vor, wo die Evolution Wirkung entfaltet, so die Schlussfolgerung des Buches. Diese zunächst gewagt erscheinende These wird durch ein Modell, in dem die Eigenschaften der bedeutungstragenden Information zusammenfasst sind, untermauert.Der Autor verlangt einiges von seinen Leserinnen und Lesern. An keiner Stelle wird die naturwissenschaftliche Darstellung jedoch so speziell. als dass einem interdisziplinär interessierten Leser die Bodenhaftung abhandenkommen müsste. Wer nicht alles lesen will, kann auch Passagen überspringen und am Schluss die Entstehung des Informationsmodells nachvollziehen.Wer gerne wissen möchte, wie Information heute verstanden wird, und wie der Autor sein Informationsmodell, das die „Bedeutung“ berücksichtigt, begründet, der erhält eine inspirierende Lektüre.