Read Mystisches Salzburg: Sagenhaft · Urwüchsig · Verborgen by Peter Pfarl Online

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Stadt und Land Salzburg sind nicht nur idyllisch und von strahlender Sch nheit, wie uns dies viele Reisef hrer weismachen wollen Ber hmte S hne der Stadt wie Wolfgang Amadeus Mozart und Georg Trakl haben auch von ihren dunklen Seiten gesprochen Und je mehr man sich in die Geschichte vertieft, umso unklarer wird das Bild.Da gibt es unmenschliche Schufterei bei der Salzgewinnung, brutale Verfolgung angeblicher Zauberer und Vertreibung andersgl ubiger Landesbewohner Es gibt mystische Vorstellungen und Br uche, der Untersberg spielt eine gro e Rolle, aber auch die Perchten und die Wilde Jagd Einsiedeleien waren im ganzen Land verbreitet, die Erzbisch fe hielten sich Hofzwerge, und die Romantiker gaben sich einem bertriebenen Naturgenuss hin Dabei fehlt es andererseits nicht an bedeutenden Leistungen wie der Kupfergewinnung in der Bronzezeit, den Taten der Gr nderheiligen Rupert und Virgil, den Lehren eines Paracelsus oder den kunstvollen Bauten der Barockf rsten Es entsteht auf diese Weise ein beraus lebendiges Bild von dem, wie Salzburg wurde, und von dem, was es heute ist.Autor Peter Pfarl und Fotograf Toni Anzenberger haben ein aktuelles, informatives und reich illustriertes Lese Bilder Buch zur mystischen Seite Salzburgs zusammengestellt....

Title : Mystisches Salzburg: Sagenhaft · Urwüchsig · Verborgen
Author :
Rating :
ISBN : 3702506500
ISBN13 : 978-3702506506
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Verlag Anton Pustet Salzburg 7 Oktober 2011
Number of Pages : 560 Pages
File Size : 976 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Mystisches Salzburg: Sagenhaft · Urwüchsig · Verborgen Reviews

  • Huber
    2019-03-11 14:46

    ich habe diesen Bewertung , die von Ihnen vorgegeben wurde gewählt, da dem nichts mehr hinzuzufügen ist. darum passt es so.

  • Eni
    2019-03-20 17:48

    Ich habe das Buch nur durchgeblättert und fand es ganz interessant. Habe es als Geschenk gekauft und die Rückmeldung war sehr positiv.

  • wuff
    2019-03-24 17:41

    Es ist ein angenehm zu lesendes Buch, besonders angenehm für jeden, der Salzburg und seine Umgebung kennt. Gut auch vom Schriftbild her, keine Wiederholgungen oder Langatmigkeiten. Geeignet auch für jemanden, der/dem man Salzburg schmackhaft machen möchte. Ich möchte dieses Buch verschenken, werde mir aber selbst wohl auch ein Exemplar bestellen, weil es sich lohnt, mehrmals nach zu lesen.

  • Peter Krackowizer
    2019-03-18 22:37

    Ein Blick in rötliches Licht getauchtes Innere einer Kapelle in den Katakomben, mystische Nebel, die aus der Salzach stiegen, Fackeltänzer bei der Festspieleröffnung umrunden einen Residenzbrunnen mit in Türkis schimmernden Wasser, über dem mit Holzschindeln verkleideten Krimmler Tauernhaus erstrahlt der blaue Himmel, ein Löwenkopf an der Kirchentüre von St. Leonhard im Lungau zeugt vom einstigen Venediger-Handel, der Schaidberger Predigtstuhl im Abtswald am Dürrnberg präsentiert sich umgeben von dunklem Grün, der Blick fällt auf die Michaelsstatue mit der Waage in der Hand am ehemaligen Höllbräu, der Teufel im "Jedermann" erscheint furchterregend, der Gasteiner Wasserfall donnert des Nachts, eingetaucht in das Licht von Scheinwerfern, zu Tal - Toni Anzenberger, der Fotograf, bietet eine wunderbare Aufnahme nach der anderen. Ob als ganzseitiges Bild oder kleiner Ausschnitt - er zeigt Salzburg von manch' bekannter Seite, bietet aber auch sehr viele unbekannte Einblicke. Seine Bilder erwecken die Sehnsucht, Salzburg, Stadt und Land einmal doch wirklich zu entdecken.Peter Pfarl, der Textschreiber, wiederum, weiß "die Feder zu führen". Nicht trockene Geschichte oder "das kennt man ja schon" schildert er zwischen den Bildern. Er gibt überraschende Einblicke in Forschung und Geschichte. So berichtet er von den neuesten Erkenntnissen der Forschung über Salzburger Kupfer, das seinen Weg bis nach Sachsen-Anhalt im Norden vor mehr als 4 000 Jahren gefunden hatte. Er geht Rätseln des Dürrnbergs nach, setzt sich mit der Frühgeschichte der Stadt Salzburg im St.-Peter-Bezirk auseinander, weiß Mystisches vom Untersberg, von Ritzzeichen, die gegen Böses schützen sollten, spart auch nicht das dunkle Kapitel der Protestantenvertreibungen im 18. Jahrhundert, der Hexenverfolgung sowie der Geschichte vom Zauberer Jackl aus. Warum die Wilhelmskapelle immer wieder verschwand und neu aufgebaut wurde, von seltsamen Heiligen und merkwürdigen Bräuchen schreibt er, dem Doktor Paracelsus seine Geheimnisse und vieles mehr. Pfarl schreibt sehr anschaulich und lebendig, dabei wird er nie fad zu lesen. Er zitiert Künstler und Fürsterzbischöfe und stöbert im ganzen Land Sagenhaftes, Urwüchsiges und Verborgenes auf.Das ist ein Buch ganz ohne Kitsch und Klischees, das ein Salzburg widerspiegelt, wie es sich abseits der Touristenströme präsentiert. Es ist ein Buch, das die Salzburger auf die Spur von Interessantem, Entdeckungswertes bringt. Ein Buch, dessen warmen Farben der Bilder anregen, dessen Text Interessantes mitteilt, ein Buch, das seinem Titel mehr als gerecht wird.

  • Wolfgang Pfarl
    2019-02-23 17:55

    Zugegeben, der Bruder des Autors, der ich bin, mag als Rezensent befangen sein. Vielleicht ist aber gerade meine kritische Würdigung des Buches interessant und soll ganz sicher nicht als 'sales promotion' verstanden werden. Vorweg, Peter Pfarl hat mit diesem, seinem inzwischen zehnten Buch, wiederum eine fesselnde Lektüre zu sehr verschiedenen Themen vorgelegt. Sie unter 'mystisch' zu subsummieren ist zwar einigermaßen bemüht, geht aber wohl à conto der Marketingstrategie des Verlag. Bildbände über Salzburg und das Salzburger Land gibt es ja längst und en masse. Pfarl's Buch ragt aus diesem Überangebot heraus und ist kein herkömmlicher Bildband 'nur zum Weglegen'. Im klug gerafften Text kommt selbst der schon kundige Leser ins Staunen und nimmt überraschende Querverbindungen und Gegenwartsbezüge wahr. So wird Altbekanntes frisch gewendet und in einzelnen Passagen interessant aktualisiert. Der Autor in seinem flotten Stil kann sich dabei sogar das Persiflieren von Fürsterzbischöfen leisten, denn sein launiger Stil liegt über gesichertem Wissen und profunder Recherche. Ich kann mich aus eigener Anschauung für die akribischen Prüfungen und Überprüfungen von Peter Pfarl zu jedem einzelnen Thema verbürgen. (Nur bei der Angabe der Stollenlänge im Salzbergwerk auf dem Dürrnberg ist er wohl einem "Mystizismus" aufgesessen.) Hätten die sehr schönen Fotos von Toni Anzenberger zu Peter Pfarls schriftstellerischer Zugang zu den Themen in mehr Originalität aufgeschlossen, dann wäre das Buch sogar Triple A.