Read Oper im Weltformat by Karl D Geissbühler Online

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Seit 1976 ist der Z rcher Gestalter Karl Domenic Geissb hler f r die Plakatgestaltung des Opernhauses Z rich und weiterer Theater sowie Kulturveranstaltungen verantwortlich Oper im Weltformat dokumentiert seine Arbeiten der letzten 22 Jahre, in denen er Hunderte Plakate geschaffen hat ein faszinierendes Buch und ein visueller Opernf hrer Es mag paradox erscheinen Geissb hler pr gte mit seinen Plakaten keinen eigentlichen Stil und hat es dennoch verstanden, dem Opernhaus Z rich ber Jahre hinweg eine visuelle Identit t zu verleihen, da seine Plakate immer Ausdruck einer bewussten gestalterischen Vision sind Das Lesen eines Librettos etwa setzt Bilder im Kopf des Gestalters frei und so wird das Operngeschehen mal symbolisch in einem Motiv verknappt, w hrend auf anderen Plakaten einzelnen Hauptfiguren Hommage erwiesen wird Manche Plakate funktionieren als farbliches Stimmungsbild, in anderen wird nur der Titel in Szene gesetzt oder ein inhaltliches Fragment herausgegriffen Souver n, mit Unbek mmertheit gegen ber jeder vermeintlich wichtigen Stiltreue finden sich in K D Geissb hlers Plakaten malerische und zeichnerische Umsetzungen neben fotografischen Bildern, Illustrationen neben bildhafter Typografi e und formaler Abstraktion Die menschlichen Grundthemen Liebe, Hass, Tod und Sch nheit werden unersch pflich variiert Bild und Schrift verbinden sich dabei in jedem Plakat zu einer neuen, spannungsvollen Gesamtkomposition....

Title : Oper im Weltformat
Author :
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ISBN : 3721208595
ISBN13 : 978-3721208597
Format Type : Other Book
Language : Englisch, Deutsch
Publisher : niggli Verlag Auflage 1 1 M rz 2013
Number of Pages : 175 Pages
File Size : 979 KB
Status : Available For Download
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Oper im Weltformat Reviews

  • Fuchs Werner T. Dr
    2019-03-21 08:51

    Für schweizerische Grafiker und Gestalter ist der Begriff „Weltformat“ so selbstverständlich, dass er nicht einmal erklärt wird, selbst wenn er als Titel eines Buches dient. Aber das Plakatmaß von 1280 x 895 mm kennt außerhalb Helvetiens kaum jemand. Heute heißt dieser Standard „F4“ ist in der Schweiz noch immer eines der häufigsten Formate in der Außenwerbung. Übersetzt könnte der Buchtitel also lauten: Das Opernhaus Zürich und seine visuelle Kommunikation auf Plakaten.Etwas rätselhaft für Uneingeweihte ist auch, warum nur Arbeiten ab 1991 aufgenommen wurden, obwohl Karl Domenic Geissbühler seit 1976 damit beauftragt wurde, mit seinen Plakaten für das Zürcher Opernhaus zu werben. Wer nach früheren Publikationen des Autors sucht, findet heraus, dass 1993 im Graphis Press Verlag ein knapp 200 Seiten dicker Bildband mit Arbeiten von 1987 bis 1992 erschienen ist.Müsste ich nach einem Kriterium suchen, diesem Bildband die Höchstwertung zu verweigern, dann wäre es die absolut reduzierte Informationsmenge. Da nach dem einführenden Text von Bettina Richter, Kuratorin der Plakatsammlung vom Museum für Gestaltung Zürich, „nur“ Bilder der Plakate folgen, erfahren wir nichts über die Institution Opernhaus, die einzelnen Aufführungen, Begleitumstände und den Gestalter. Dieses Konzept ist zwar vertretbar, deckt aber meine Bedürfnisse nicht ganz ab.Statt eines Inhaltsverzeichnisses steht die lange Liste der Sponsoren, unter denen so zahlungskräftige Unternehmen zu finden sind, dass mich der stattliche Endpreis dieser Werkschau trotz ihres Umfangs und der hervorragenden Druckqualität doch etwas überraschte. Der Bilderreigen beginnt mit Bühnenbildern und Projektionen. Danach folgen unter dem Begriff „Poster“ die Plakate, von denen die meisten Originale besagtes „Weltformat“ haben. Dazwischen finden sich Aufnahmen von den beworbenen Stücken, zu denen es ebenfalls keine Legenden gibt.Mein Fazit: Meine fünf Bewertungssterne können wohl nur Liebhaber von Plakaten nachvollziehen. Denn sie erhalten mit diesem Bildband eine Werkschau, die Ihnen das Schaffen eines bekannten Schweizer Grafikers und Gestalters näher bringt. Obwohl ich ebenfalls zu dieser Zielgruppe gehöre, finde ich es schade, dass der Bilderreigen erst ab 1991 einsetzt, auf Legenden und alle weiteren Informationen verzichtet wurde und die Sponsorengelder keinen größeren Teil der Kosten abdecken.