Read Der zerbrochene Engel by L. Alexander Metz Online

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Quem Deus amat eum castigatWen Gott liebt, den z chtigt erAlex, der Sohn eines Zwangsarbeiters, den man bisher in Cham bei einer Pflegemutter versteckt hielt, kommt mit 9 Jahren ins Internat Aus ihm soll einmal etwas werden, meint seine echte Mutter und freut sich, dass er wegen seiner glockenhellen Sopranstimme im Chor der Regensburger Domspatzen aufgenommen wird Eine harte Zeit steht ihm bevor, nicht zuletzt, weil jeglicher Kontakt zu seiner geliebten Pflegemutter unterbunden wird Das einzige, was ihn mit ihr noch verbindet, ist ein geweihter Schutzengel aus Gips, den sie ihm zum Abschied schenkt Der zerbrochene Engel ist die Fortsetzung des BoD Bestsellers So war s und ned anders Der versteckte Bua L Alexander Metz beschreibt diesmal seinen Lebensabschnitt von 1955 bis 1966 bei dem ber hmten Regensburger Knabenchor....

Title : Der zerbrochene Engel
Author :
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ISBN : 3744835480
ISBN13 : 978-3744835480
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Books on Demand Auflage 1 7 Juni 2017
Number of Pages : 292 Seiten
File Size : 682 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Der zerbrochene Engel Reviews

  • Alexander P.
    2019-01-29 03:19

    Interessant war besonders der Zeitpunkt der Veröffentlichung, ob Zufall oder gewollt weiß ich nicht. Die Aufarbeitungsstellungnahme des Domspatzenmissbrauchs war nahezu identisch mit der Erscheinung des Buches.Es wird auf "die große Abrechnung" verzichtet, es werden vielmehr die persönlichen Eindrücke des Herrn Metz lückenlos dargestellt.Für mich als Aussenstehender eine sehr lobenswerte Einstellung bei all dem Leid, dass den damaligen Internatsschülern zugefügt wurde.Vielleicht ist das der einzige Weg diese unglaublichen Vorgänge zu verarbeiten.Ich freue mich auf einen eventuellen dritten Band ihrer Lebensgeschichte.

  • Schuhmacher, Heinrich
    2019-02-03 21:14

    Nachdem ich schon "Der versteckte Bua" verschlungen habe, habe ich mich sehr auf den "Engel" gefreut! Ein sehr anrührendes und fesselndes Buch, das diese Zeit ziemlich gut beschreibt. Man fühlt sich von Anfang an mittendrin im Geschehen, mit allen Freuden und Leiden! Und natürlich macht es wieder mal Lust auf mehr.Alexander Metz beschreibt anschaulich und einfühlsam, ohne jemanden zu verletzen. Ich hätte gerne den zerbrochenen Engel im wirklichen Leben für den kleinen Alexander wieder repariert, aber damals wurde auf so etwas ja keinen Wert gelegt... Prädikat "sehr empfehlenswert "!

  • stefroh
    2019-02-04 19:09

    "Der zerbrochene Engel" hat mir besser gefallen als "Der versteckte Bua". Das neue Buch ist nicht nur für "Insider" interessant, sondern für alle Leser. Der Zeitpunkt der Veröffentlichung hätte nicht perfekter sein können: pünktlich zu den Gerichtsurteilen und Shitstorms zu den Missbrauchsfällen bei den Regensburger Domspatzen.In diesem zweiten Teil seiner Autobiographie erzählt L. Alexander Metz über die Jahre 1955 bis 1966: Er wurde im Alter von neun Jahren seiner geliebten Pflegemutter in Cham entzogen und zu den Domspatzen geschickt: zunächst ein Jahr in die "Vorschule" nach Etterzhausen, dann auf das Domgymnasium in Regensburg mit Internat. Er litt an Heimweh und unter der ständigen Angst, gegen Regeln zu verstoßen und gezüchtigt zu werden. Andererseits war er stolz, Domspatz zu sein sein und wollte unter keinen Umständen von der Schule fliegen. Wie seine Gefühle (Komplexe, Ehrgeiz, Ausreißpläne, Stolz, Angst, ...) schwankten auch die Schulnoten. Subjektiv, aber differenziert erzählt Alexander Metz traurige und witzige Anekdoten aus dem Schul- und "Kaff"-Leben. Am besten gefallen mir die resolute Tante Maja und die kauzigen Lehrer und Erzieher mit ihren Eigenarten und Ausdrucksweisen.Interessant, aufschlussreich, mal traurig, mal amüsant und lustig! Klare Kaufempfehlung.

  • Amazon_Nutzer#001709
    2019-01-30 23:08

    In Fortsetzung seines Buches "So war's ... und ned anders" beschreibt Alexander Metz seine Zeit als Regensburger Domspatz. Auch dieses Buch habe ich in einem Rutsch gelesen, nichts war zu spüren von der Schreibsperre als Schüler die Alexander Metz in seinem Buch beschreibt, weil er nicht über die Geschichten seiner Zeit bei der Pflegemutter schreiben durfte. In der Zeit bei den Domspatzen wurden die Wurzeln für die künstlerischen Neigungen gelegt, zu denen Alexander Metz als Privatier zurückfindet, nach einer erfolgreiche Karriere als IT-Führungskraft.Alleine diese Bogen nachzuvollziehen liest sich interessant, neben den Geschichten über die Domspatzen. Interessant sind auch die Details zu den Erziehungsmethoden dieser Zeit, dem Druck der katholischen Kirche und die Einstellung zur Sexualität, auch zur Homosexualität. Sicherlich sind die Methoden am Internat besonders streng, aber es ist nachzuvollziehen, dass auch an normalen Schulen und Familien die Erziehungsmethoden nach heutigen Maßstäben doch sehr drastisch waren. Man darf aber auch nicht vergessen, dass zum Beispiel bis 1969 in der Bundesrepublik Homosexualtität generell strafbar war, zum Teil durch Kastration "gelöst" wurde und der Paragraph 175 des BGB erst 1994 seine heute weitegehend entschärfte Form gefunden hat. Auch das Züchtigungsrecht an Schulen wurde in der Bundesrepublik erst 1973 abgeschafft. Liest man die Beschreibungen von Alexander Metz, so wird deutlich, wie stark und schnell sich unsere Gesellschaft in dieser Hinsicht in den Jahren nach seiner Schulzeit gewandelt hat, während jahrhundertelang das Prügeln gängige Praxis war. Den Anfang dieses Wandels deutet er bereits an, bei der Vorstellung der neuen Leitung des Internats. Gespannt bin ich, ob es noch einen dritten Band geben wird, in dem wir endlich mehr über seinen Vater erfahren, und die Wendung vom musischen Menschen zum IT-ler und zurück.