Read Wie die Steeple Sinderby Wanderers den Pokal holten: Roman by J.L. Carr Online

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Ein winziges Dorf in den Hochmooren von Yorkshire Alex Slingsby ist Exfu ballprofi, Grundschullehrer in Sinderby und ein Mann mit Ambitionen Unterst tzt vom Schuldirektor, einem Exilungarn mit Doktor in Philosophie, nimmt er sich des amateurhaften rtlichen Fu ballteams an Die beiden bilden ein unkonventionelles Trainergespann So wird etwa eine der zentralen Positionen im Team frei nach dem Motto Ein Torwart muss kein guter Fu baller sein, er muss nur Raumgef hl besitzen vergeben Zu diesem Torh ter der berdies noch leidenschaftlich gerne aufr umt gesellen sich ein leicht depressiver St rmerstar und der Pfarrer, dessen Schwester eine berzeugte Zeugin Jehovas ist Und tats chlich formiert sich aus einem Haufen Au enseiter nach und nach eine Mannschaft Wie durch ein Wunder schaffen es die einfachen M nner aus Sinderby bis ins Finale des F A Cups im Wembleystadion Aber dieser gro e Moment ist leider viel zu schnell vorbei J L Carrs Roman ist viel mehr als ein Buch ber Fu ball es ist eine Geschichte vom Erfolg des Underdogs, eine Geschichte voller unvergesslicher Charaktere und mit viel Witz, die doch von einer leisen Melancholie durchwirkt ist Mit einem Vorwort von Sa a Stani i...

Title : Wie die Steeple Sinderby Wanderers den Pokal holten: Roman
Author :
Rating :
ISBN : 3832198547
ISBN13 : 978-3832198541
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : DuMont Buchverlag GmbH Auflage 2 26 April 2017
Number of Pages : 365 Pages
File Size : 590 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Wie die Steeple Sinderby Wanderers den Pokal holten: Roman Reviews

  • Silke Schröder, hallo-buch.de
    2019-05-16 11:43

    “Wie die Steeple Sinderby Wanderers den Pokal holten” von J. L. Carr wurde zum ersten Mal 1975 publiziert. Wie eine persönliche Erinnerung an ein historisches Ereignis baut Carr seine Erzählung auf. Und das macht er so fantastisch, dass man unentwegt am Ball bleiben will - wie auch seine Protagonisten, die es vom Dorfacker bis ins Wembley Stadion schaffen. Mit viel Humor und Witz beschreibt er die (fiktiven) Umstände, unter denen eine Amateurmannschaft den Großen des damaligen britischen Fußballs ein Schnippchen schlägt. Dem Ganzen schwingt am Ende neben der Euphorie natürlich ein wenig Wehmut mit, aber Carrs Roman ist wie ein packendes Fußballspiel - und es dauert zum Glück länger als 90 Minuten.

  • Pixie
    2019-05-05 11:34

    Ein ganz entzückendes Buch darüber, wie die Briten ticken. Wie ein kleiner Verein einen aberwitzigen Plan in die tat umsetzt und das unmögliche möglich macht. Und das ganze Dorf macht mit. Schicksele, skurrile Charaktere, aberwitzige Situationen, Geschichten, die ans Herz gehen. Der Autor schöpft hier aus dem Vollen, ohne in billige Klischees zu verfallen. Ein kleines Buch, das einem als Hörbuch auch ans Herz geht und einen zuweilen breit grinsen lässt. Have a cup of tea and a biscuit with it, my dear.

  • Susanne Pichler
    2019-05-07 17:56

    Die Frage, ob es ein perfekt geschriebenes Buch gibt, lässt sich nach der Lektüre von "Wie die Steeple Sinderby Wanderers den Pokal holten" schlicht und einfach mit Ja beantworten.Nicht umsonst gilt es als bestes Buch von J.L. Carr. Sein Biograph hat Carr als schwer fassbar, donquichottisch und durch und durch englisch beschrieben. Cricket, alten Kirchen am Land, handgezeichneten Landkarten und natürlich dem eigenen Garten galt sein ganzes Interesse. Diese Charaktereigenschaften sind klar in die "Steeple Sinderby Wanderers" eingeflossen.Im 547-Seelen-Dorf Sinderby, in den Hochmooren Yorkshires gelegen, machen sich ein Exil-Ungar, ein Ex-Profifußballer und ein gescheiterter Theologiestudent, der sich seinen Lebensunterhalt mit dem Dichten von Versen für Glückwunschkarten verdient, daran, den englischen Fußball zu revolutionieren. Sie beschließen, alles daran zu setzen, die neue Fußball-Saison als Sieger im Pokalfinale im Wembley-Stadion zu beenden. Der nur scheinbar unmögliche Traum wird auf sechs philosophisch-logisch-einfache Regeln aufgebaut. Konsequenz, Hingabe, ein findiger Vorstandsvorsitzender und brachiale Durchsetzungskraft, immerhin wird im England der siebziger Jahre Fußball gespielt, bringen die Sinderby Wanderers Runde um Runde weiter.Kirchenglocken, ein eiserner Bettwärmer, eine Schrotflinte und typisch englische Gelassenheit und Höflichkeit tragen weiters dazu bei, die eine oder andere brenzlige Situation in Wohlgefallen aufgehen zu lassen.Die Schwester des Dorfgeistlichen, ihres Zeichens Gründerin einer eigenen Religion, die Dorfamazonen, und immer wieder Mr. Fangfoss, der Vorsitzende von allem in und um Sinderby, tragen ihren Teil zum wahrwerdenden Wunder bei."Wie die Steeple Sinderby Wanderers den Pokal holten" ist nur auf den ersten Blick ein Roman über Fußball. Obwohl der Leser den Steeple Sinderby Wanderers Runde um Runde zu ihrem großen Triumph folgt, ist das Fußballspiel an sich sekundär. Die wunderbar gezeichneten Charaktere, der Wortwitz, die Situationskomik, das Aufeinanderprallen des kleinen Dorfes in Yorkshire mit der großen weiten Welt in Form von Fernsehübertragungen, Journalisten, Opportunisten und Skinheads, all dies bringt J.L. Carr so leicht zu Papier, dass man immer wieder ganze Absätze ein zweites Mal liest, um sie auch dementsprechend genießen und würdigen zu können.Es ist eine Freude, der Mannschaft von Sinderby auf ihrem Weg zum großen Triumph folgen zu dürfen. Alle, Spieler und Helfer, das Wort Betreuer würde niemandem gerecht werden, sind eine eingeschworene Truppe, die den Leser von der guten alten Zeit träumen lassen und für 192 Seiten den Glauben an die Menschheit wieder herstellen.Es ist ein Buch, das die traurigen und schönen Momente des Lebens einfängt.Sasa Stanisic fasst dies in seinem Vorwort sehr schön zusammen: "Helden können nicht immer Helden sein. Es gibt auch sonst viel zu tun." Dem ist nichts hinzuzufügen.

  • Sigrid Lengefeld
    2019-05-19 12:35

    Wie das alles funktioniert, hinterfragt und durchgeführt wird, ist ein Meisterstück!Spannend und unterhaltsam!Und jedem zu empfehlen, der z.B. an Fussball interessiert ist!

  • SharonBaker
    2019-04-27 15:36

    Alex Slingsby, Exfußballprofi und Lehrer, hat es satt, dass die Dorf-Fußballmannschaft wieder knapp am Sieg vorbeigesegelt ist, und wünscht sich größere Taten. Das unterstützt sein Schuldirektor und wirft einen kritischen Blick auf das Spiel. Dabei entwickelt er einen Masterplan, aus einfachen Regeln, wie man aus einer kleinen Mannschaft, was Großes herausholen kann. Und damit ist es beschlossene Sache, die Steeple Sinderby Wanderers nehmen am F.A. Cup teil. Nun heißt es Mannschaft aussuchen, Lösungen finden und immer schön ins Tor schießen. Dabei werden alle Regeln umgesetzt und aus einem ruhigen Dorf, wird eine begeisterte Anhängerschaft. Aber wie sieht es hinter den Kulissen aus? Wird der Erfolg einigen zu Kopf steigen? Oder hat sich das Team gut in Griff? Immerhin, große Ambitionen haben sie.Letztes Jahr habe ich vom Autor „Ein Monat auf dem Land“ gelesen und fand es einfach toll, es hat mich so schön vom Alltagsstress entschleunigt und so wunderbar zur Ruhe gebracht. Tja, und nun steht Fußball auf dem Plan und ich, sofort dabei. Da ja erst wieder die Saison der Ballkünstler anfängt, ist das die beste Lektüre um sich wieder drauf einzustellen. Dachte ich zumindest, aber dieses kleine Buch, ist so viel mehr und davon erzähle ich euch nun.Joe Gidner ist im Dorf nur ein Zugezogener, aber recht aktiv und das Mädchen für alles beim Fußballclub. Er verdient sein Geld durch Grußkartentexte und das bringt ihm den Ruf ein, ein großer Wortdrechsler zu sein und er soll nun die Chronik, nein, die Erfolgsgeschichte der Steeple Sinderby Wanderers erzählen. Im Prinzip wissen wir Leser also schon, das sie den Pokal gewinnen, das sagt ja auch der Titel aus, aber wie sie es schaffen und welche Mühen und Anstrengungen sie dafür eingehen, das erzählt uns dann Joe. Und zwar ganz lebendig und manchmal ein bisschen überschwänglich.Eigentlich mag ich gar nichts weiter zum Inhalt verraten, da das Ende ja eh klar ist, ist natürlich die Entwicklung dahin, der interessante Punkt und das hat J.L. Carr wieder ganz wunderbar beschrieben. Seine Figuren sind wieder der Hammer, wir haben da den Exilungarn und Schuldirektor Dr. Kossuth, der sich aus Fußball nicht viel macht, aber gern seine Weisheiten beiträgt. Natürlich Alex, ein gebrochener Mann, dem das Leben am höchsten Punkt ein Schnippchen schlägt und der heldenhaft damit umgeht. Sein kühler Kopf und sein Talent sind für die Mannschaft maßgeblich. Dann haben wir einen weiteren Exprofi, der depressiv versackt ist und nun wieder erweckt wurde. Außerdem einen kickenden Pfarrer und einen Torhüter, der mit Fußball nichts anfangen kann, aber die Herausforderung den Kasten freizuhalten, nicht widerstehen kann. Ach, und der Vorsitzende Mr. Fangfoss, der ein wirklicher Pfundskerl ist. Diese Figuren, natürlich auch Joe und noch viele weitere, wachsen einen sofort ans Herz und sind der eigentlich Mittelpunkt, der Geschichte. Es geht nämlich um den Willen Unmögliches zu erreichen und wie weit man dafür bereit ist, zu gehen.J.L. Carr erzählt hier wieder mit leisen Tönen eine wirklich großartige Geschichte, die nicht vom Sport allein lebt, sondern von den vielen kleinen Schicksalen der Dorfgemeinschaft. Jeder hat so seine Gründe mitzumachen und vielleicht so den Alltag zu entkommen. Er beschreibt diese ganz vorsichtig, sanft, sensibel und doch spürt man die Melancholie in jeder einzelnen Figur nach. Mit jedem Sieg merkt man so die Veränderung, die Euphorie, das gestärkte Selbstbewusstsein, aber auch die Angst vor dem Danach und der Öffentlichkeit. Denn das so eine Gruppe aus Underdogs, die großen Vereine einfach weg kickt, zieht die Medien und das ganze Land förmlich an. Aus einem großen Wunsch wird ein brüllendes unbezwingbares Tier der Aufmerksamkeit. Tja, und diese Entwicklung ist wirklich mehr als nur gelungen.Aber das war nicht das Einzige, was ich toll fand, ich mochte auch unglaublich gern die Spieldokumentation lesen. Wie sie sich darauf vorbereitet haben, wie die Gegenmannschaft, überheblich und arrogant auf die Dorfkicker geschaut hat und dann haushoch verloren hat. Es war ein Genuss dem Ball hinterher zu schauen, die Spielkombinationen vor Augen zu sehen und das Brüllen des Stadions zuhören, wenn das Tor fiel. Ich war so drin und hatte unglaublichen Spaß, man hielt die Daumen beim Lesen gedrückt, fieberte mit und hörte die Hymne am Ende laut und deutlich. Was für ein Sieg, was für ein Buch. Für mich hatte es alles und ich habe es förmlich verschlungen.Die Steeple Sinderby Wanderes sind ein großartiges Team und müssen einfach gelesen werden, egal ob Fußball Fan oder nicht! Ein wahrer Lesespaß und ein erfühlender Genuss.