Read Zukunft: Mystik!: Wegweiser zur religiösen Urquelle (topos premium) by Roland R. Ropers Online

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Die f nf Autoren davon vier Frauen beschreiben aus langj riger Erfahrung konkrete Wege und bungen, um in das innere Universum zu gelangen, die Urheimat jedes Menschen Ein faszinierender spiritueller Kompass f r den t glichen Lebensweg....

Title : Zukunft: Mystik!: Wegweiser zur religiösen Urquelle (topos premium)
Author :
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ISBN : 3836700468
ISBN13 : 978-3836700467
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Topos plus Auflage 1 1 Februar 2018
Number of Pages : 224 Seiten
File Size : 995 KB
Status : Available For Download
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Zukunft: Mystik!: Wegweiser zur religiösen Urquelle (topos premium) Reviews

  • Prof. Dr. Hermann Häring
    2019-05-11 19:01

    Der Untertitel ist anspruchsvoll, doch das Buch wird ihm gerecht. Es will ein Wegweiser zur religiösen Urquelle sein, zum Göttlichen also, das unser Ursprung ist und zu dem wir alle zurückkehren. Ich gebe es zu, ich konnte das Buch nur mit Unterbrechungen lesen. Der Inhalt ist ungewohnt, aber Stil und Sprache sind einfach und in ihrer Weise präzise. R. Ropers, der den weitaus umfassendsten Beitrag schreibt, führt in die großen und doch so einfachen Themen der Mystik ein: in die Kunst, in sich zu wohnen und Kontakt mit seinem Ich zu erhalten, sich aufs Jetzt zu konzentrieren, zu einer „Ich-Bin-Präsenz“ zu kommen und die Dualität von Körper und Seele, von Sache und Wirklichkeit, von Leben und Tod zu überwinden. Ropers schreibt kurze Stücke und bringt den westlichen Lesern den Reichtum östlicher Weisheit nahe. Er führt in den durchaus körperlichen Prozess geistiger Versenkung ein. Er zeigt die Gefahren eines persönlichen Gottesbildes und der vielfachen Bilderwelt, in die sich die Erfahrung des Göttlichen verfangen kann. Er schafft einen neuen Zugang zum Johannesevangelium, präsentiert eine überraschende Auslegung zu Jesus und der Samariterin am Jakobsbrunnen und zeigt, wie Auferstehung zur heilenden Erfahrung wird.Drei erfahrene Frauen skizzieren in kürzeren Beiträgen wichtige Zugänge zu dieser Welt der tiefen Weisheit. Helga Simon-Wagenbach beleuchtet Mystik als einen Weg, den wir alle gehen können. Christiane May-Ropers zeigt die Klänge, die die Mitte unseres Körpers in großen Spannungsbögen durchziehen. Christina Kessler nimmt die Spannung von Natur und Kultur als Ausgangspunkt eines „wilden Denkens“, das es lernt, alle Gegensätze aufzuheben und in die Erfahrung einer universalen Liebe einzutauchen. Dafür entwickelt sie zehn hilfreiche Spielregeln. Dorothea J. May führt uns zu Hingabe und Stille in unserem Körper, der letztlich lebendiger Körper Gottes ist.Ohne banal zu werden, gelingt dem Autor und den Autorinnen eine gut verständliche Einfüh-rung in eine Mystik des Alltags. Immer wieder geht es um Ruhe, Stille, Achtsamkeit und wiederholt lernen Christinnen und Christen, mit diesem Vorhaben umzugehen, ohne ihren angestammten Glauben aufzugeben. Wohl aber müssen sie ihn mit Nachdruck weiterentwickeln. Höhepunkte des Buches sind Gebete (101; 173-176) sowie die vielen meditativen Texte, die es durchziehen.Zur Geltung kommen in diesem Buch die Grundlagen einer kosmischen, weltweiten und interreligiösen Spiritualität auf, die alle Menschen verbinden könnte und ohne die es vermutlich nie zu einem weltweiten Frieden kommen wird. Allen, die zu sich, mit sich selbst in Kontakt kommen und den Geist der Wahrheit finden wollen, sei dieses Buch empfohlen. Wie gut wäre es, wenn sich eine solch universale Spiritualität mit einem weltweiten Friedensethos verbinden könnte.

  • Prof. Peter Jan Marthé
    2019-04-30 14:59

    Es ist geradezu grotesk. Je mehr Sinn- und Orientierungslosigkeit heute unsere Existenz bedroht, was die Frage nach dem woher, warum und wohin unseres Lebens betrifft; je mehr ein Alles-kann-nichts-muss-Nihilismus wie eine Seuche die letzten Reserven an innerer Widerstandskraft auffrisst; je mehr wir durch den geistigen Schweinefraß einer medial getriggerten Spaß- und Konsumgesellschaft unserer menschlichen Würde beraubt werden, desto mehr versagen ausgerechnet jene Institutionen, deren Aufgabe es wäre, einen gangbaren Ausweg aus dieser nihilistischen Sackgasse zu weisen – die „offiziellen“ Religionen.Entweder sich einem zynischen Nihilismus in die Arme werfen oder zwecks persönlicher Sinnfindung doch lieber auf bewährte, handfeste spirituelle Traditionen zurückgreifen wie z.B. die der katholischen oder evangelischen Kirche? Sind das tatsächlich die einzigen Alternativen, die sich uns heute anbieten?Ein soeben erschienenes, lesenswertes Buch ist da wesentlich anderer Meinung.„Die Menschen heute wollen in die authentische Erfahrung, in die Wirklichkeit eintreten. Sie haben all dieses Gerede über die Suche, die Worte, das Nachdenken oder Sprechen über Gott satt. Sie wollen die Wirklichkeit Gottes in ihrem Leben, in der Tiefe, in ihrem Wesen entdecken“, so ein Zitat des englisch-indischen Benediktinermönchs P. Bede Griffiths OSB in besagtem Buch.Schon während der Lektüre der ersten Seiten dieses vom streitbaren Sprach- und Kulturphilosophen Roland Ropers veröffentlichten Buches „Zukunft Mystik. Wegweiser zur religiösen Urquelle“ wird einem sehr schnell eines klar: hier haben wir es mit nichts Geringerem als mit einem kompakten Handbuch für alle zu tun, die sich auf der Suche nach der verlorenen religiösen Urquelle befinden.Grundsätzlich geht es Roland Ropers um eine Klarstellung, an der sich vor allem Christen und Christinnen noch gründlich abarbeiten müssen: „Religion“ ist eine Sache, „Konfession“ eine andere. Alle „Religionen“ (darunter fällt natürlich auch die bisher mit dem Anspruch des Besitzes der absoluten Wahrheit auftretende römisch-katholische Kirche) sind in Wahrheit nur „Konfessionen“, erwachsen aus der einen unteilbaren „Religion“.Und gerade deshalb ist dieses Buch für Christenmenschen so empfehlenswert, weil es einen Weg zeigt, in der Asche seiner eigenen Tradition wieder das ursprüngliche, lebendige Feuer zu entdecken – das eigentliche Vermächtnis Jesu.Zugleich sei jedoch für alle Gutmensch-Christen auch ein deutlicher Warnhinweis angebracht. Dieses Buch beinhaltet echt starken Tobak! Was der Autor hier in einer lebendigen, für jedermann/jedefrau unmittelbar nachvollziehbaren Sprache vor unseren Augen ausbreitet, ist nichts Geringeres als ein vernichtender Axthieb auf das heilige, nicht verhandelbare „Totem-Tabu“ der institutionalisierten christlichen Kirchen. Ropers stellt der zwecks Durchsetzung institutioneller Interessen schon früh in der Geschichte des Christentums unternommenen Umdeutung der ursprünglichen jesuanischen Botschaft seitens der „Institution Kirche“ die ursprüngliche Lehre Jesu frontal gegenüber.Und dieses radikale Vermächtnis Jesu, das er infolge mit seiner gewaltsamen letalen Liquidierung bezahlte, ist zugleich atemberaubend einfach: ich bin gekommen, um euch in Form des „Königreich Gottes“ die überwältigende Fülle des Lebens zu bringen. Jeder Mensch, der dafür offen ist, hat ab sofort direkten und unmittelbaren Zugang dazu. Du brauchst dafür weder nach Jerusalem zu pilgern, noch die Kaaba in Medina fünfmal zu umrunden, noch im Petersdom Ablassgebete sprechen. Du brauchst auch keinen Priester, der sich zwischen dir und deinem Gott als Vermittler dazwischenschieben müsste. Du brauchst nichteinmal einen kirchlichen Taufschein, um in diese überwältigende Erfahrung hier und jetzt eintreten zu können.Aber noch nicht genug damit! Dieses sogenannte „Königreich Gottes“ ist dir sogar näher als dein eigenes Unterhemd. Es ist nämlich nirgendwo anders zu finden als in dir selbst!(P.S.: die enorme Gefahr, die von einem derart brisanten Jesus-Wort ausgehen könnte, wurde von der Institution Kirche auch sogleich erkannt und dementsprechend virtuos zurechtgebogen. Von nun an hieß es: das „Königreich Gottes“ ist natürlich nicht „IN euch“, sondern nur mehr „MITTEN UNTER euch“. Gott sei gedankt, dass über die Jahrhunderte hinweg dieser klitzekleine Unterschied kaum negativ aufgefallen ist).Völlig klar, dass sich weder damals noch heute mit solch einer perfiden „Botschaft“ sicher kein Staat machen lässt in einer Welt, die vorwiegend getriggert wird von den Gesetzen des Marktes, der rücksichtslosen Ausbeutung und der infamen geistigen Versklavung der Menschheit aus politisch-strategischen Gründen.Warum sollten sich also ausgerechnet die Kirchen dieser nüchternen Realität entziehen, nur um dann nicht mehr am heißbegehrten Kuchen des Herrschens sowie der subtilen, erfolgversprechenden Einflussnahme auf Körper, Seele und Geist entsprechend mitnaschen zu können?Bedauerlicherweise hatte dieser Sündenfall für die Kirche einen extrem hohen Preis zur Folge: den Verrat an der Botschaft Jesu. Die unumkehrbaren Konsequenzen dieser fatalen Vereinnahmung Jesu fallen jetzt den Institutionen gewaltig auf den Kopf, während der Einzelne nun selbst zusehen muss, wie er mit dieser dadurch heraufbeschworenen, verheerenden spirituellen Leere klarkommt.D.h. der Ball liegt jetzt bei uns Christenmenschen selbst. Aber dazu ist ein Schritt vorab unerlässlich: lassen wir die „Toten“ ihre Toten begraben!Jeder kennt das: hat man sich einmal gründlich auf der Autobahn verfahren, ist bei der nächsten sich bietenden Gelegenheit sofortige Umkehr angesagt, um nach Erreichung des entsprechenden Autobahnkreuzes wieder auf den rechten Kurs zu gelangen – das eigentliche Ziel unserer Reise. Genau das verfolgt Ropers Buch in spiritueller Hinsicht.Die eigentliche Sprengkraft sowie die gute Nachricht dieses Buches liegen für mich persönlich vor allem in dem Fazit, dass nun nicht mehr das Christentum an und für sich für die Zukunft obsolet ist. Ganz im Gegenteil. Aber es bedarf eines radikal anderen Zugangs. Nur wie sollte ein solcher funktionieren?Des Autors Rezept: indem wir die sogenannte „GNOSIS“ voll ernstnehmen, von der Jesus immer wieder spricht. Das läuft allerdings nicht über den Kopf oder den Intellekt, sondern bedeutet existentielles Eintauchen. Gnosis? Ist das nicht etwas Verwerfliches, Sektiererisches? Mitnichten! „Gnosis“ bedeutet nichts anderes als das von jedem von uns mit Leib und Seele, mit Haut und Haar zu vollziehende Eintreten in ein lebendiges, authentisches Erfahrungswissen, an dessen Grund die Urquelle allen Seins auf uns wartet. Die „Gnosis“ – das Herzstück des Vermächtnisses Jesu, das allmählich Stück für Stück beseitigt und durch eine kopflastige, auf rein materialistische Denkweise („Logik“) gegründete „Theo-Logie“ ersetzt wurde.„Gnade euch, ihr an Dogmen klebenden theologischen Buchstabenklempner! Ihr habt die Schlüssel verschustert, durch die ihr zum Urwissen und damit zur lebendigen Urquelle allen Seins gelangen könnt. Ihr selbst habt noch niemals auch nur einen Fuß in die Tür bekommen. Und nun versperrt ihr auch noch denjenigen den Weg, die sich ernsthaft danach sehnen.“ Mt. 23:13Wie schon gesagt, verweist Ropers zu Recht und in guter Tradition aller unserer großen Mystiker und Mystikerinnen darauf, dass es in Wahrheit nur eine einzige „Religion“ als eine persönliche Rückbindung an die namen- und gestaltlose Urquelle allen Seins gibt, die sich jedoch in vielen so unterschiedlichen „Konfessionen“ konkretisiert.Auch das Christentum macht da keine Ausnahme. Aber: es gibt gar kein „Christentum an sich“, da jede Religion, jede Konfession immer nur spezifischer Ausdruck einer ganz bestimmten Kultur sein kann. So wie es ein „jüdisches“ Christentum gibt, mit dem wir Europäer so gut wie nichts zu tun haben, so gibt es eben auch ein „europäisches“ Christentum, das aus germanisch/keltischen Wurzeln zu einem wunderbaren Baum aufgeblüht ist.Wie schön, dass wir in einem Zeitalter des erbärmlichen Scheiterns einer uns gewaltsam übergestülpten Multikulti-Heuchelei wieder unsere germanisch-christlichen wie auch keltisch-christlichen Wurzeln entdecken, wiederbeleben und ab sofort auch voll berauschend leben können. Jetzt aber eben unter dem Vorzeichen einer unmittelbaren, lebendigen Verbindung zum Urwissen, zur Urquelle.So könnte sich eine spannende Wiederauferstehung unserer zweifellos einzigartigen europäisch-christlichen Konfession als einzigartiger Ausdruck der EINEN Religion anbahnen, die unteilbar und über alle aus ihr hervorgegangenen Formen, spezielle Ausprägungen und Varianten erhaben ist.Es gäbe noch auf viele bemerkenswerte, lesenswerte Details dieses Buches hinzuweisen. Der Autor schöpft aus einer beeindruckenden Fülle von Details und Zusammenhängen, wie er auch immer wieder überrascht durch unerwartet tiefsinnige Deutungen scheinbar abgegriffener Bibel-Stellen wie z.B. mit der bemerkenswerten Auslegung der Szene der Begegnung Jesu mit der Samariterin am Jakobsbrunnen im „Johannesevangelium“.Doch so wichtig es ist, den Fokus auf eine kristallklare Bestandsaufnahme unserer gegenwärtigen, geistigen Misere zu richten, wenn nicht zugleich auch eine gangbare Verwirklichung des zu beschreitenden Weges angeboten werden kann, bleibt alles schöne Theorie. Und da gibt es ebenfalls eine entsprechende Lösung.Denn eine weitere Besonderheit dieses Buches liegt auch darin, dass Ropers nicht als alleiniger Autor agiert, sondern vier weitere Co-Autorinnen mit ins Boot geholt hat. „Es gibt viele Wege, die zur innersten religiösen Urquelle führen. Wir fünf Autoren dieses Buchs sind durch authentische spirituelle Meister geschult worden und geben unser Erfahrungswissen individuell weiter“, heißt es in der Einführung zum Buch.So runden die vier Co-Autorinnen mit ihren profunden Beiträgen dieses erstaunlich aktuelle Buch über die Mystik als unsere einzige Hoffnung auf eine Zukunft der Menschheit nachhaltig ab.– Helga Simon-Wagenbach, Yoga- & Zen-Lehrerin vertraut auf die Übung der „spürenden Achtsamkeit“ als Weg, den „kleinen, stillen Zwischenraum“ wahrnehmen zu lernen.– Christiane May-Ropers, Fachärztin für rehabilitative Medizin plädiert dafür, täglich Geist, Seele und Körper wie ein Musikinstrument auf die harmonikale Weltordnung zu stimmen.– die Kulturanthropologin Christina Kessler stimmt uns auf eine Haltung „Natur vor Kultur!“ ein, damit der leidige Bruch zwischen Mensch und Kosmos wieder heilen kann.– die Schauspielerin Dorothea J. May macht uns schließlich mit der seit alters her praktizierten „Dunkelraum-Erfahrung“ bekannt, die zur Quelle des Inneren Universums führt.Es liegt also jetzt an uns, von diesem Angebot zum Segen für unsere eigene Zukunft nachhaltigen Gebrauch zu machen.