Read Die Ss-Totenkopfverbände im Konzentrationslager Buchenwald by Steffen Grimm Online

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Wer waren die SS Totenkopfverb nde Welche Menschen steckten hinter der Fassade der einzelnen F hrungspers nlichkeiten dieser Verb nde, speziell im Konzentrationslager Buchenwald Ziel dieser Studie ist es, darzustellen, welche SS Totenkopfeinheiten in den Jahren des Bestehens des Konzentrationslagers Buchenwald von 1937 bis 1945 auf dem Ettersberg ihren Dienst verrichteten Dazu werden Verpflegungs und Bekleidungslisten sowie Laufzettel aus der damaligen Zeit herangezogen, die belegen, dass Angeh rige bestimmter Einheiten in Buchenwald tats chlich eingekleidet und versorgt wurden Anhand dieser Listen kann zudem die Struktur dieser SS Verb nde rekonstruiert werden.Ein weiterer Aspekt der Studie sind die F hrungspers nlichkeiten dieser Einheiten Verschiedene Personalakten von unterschiedlichen Personen, bezogen auf ihre Funktionen und Dienstr nge, werden dazu betrachtet Deutlich wird dabei, dass es sich bei den SS F hrern zun chst um Personen aus v llig normalen Sozialstrukturen handelt, bevor sie in den Reihen der SS zu den ber chtigten T tern wurden Alle im biographischen Teil der Arbeit aufgef hrten SS F hrer hatten vor ihrer Karriere in der SS b rgerliche, und teilweise recht gut bezahlte Berufe Die meisten waren bis Kriegsende und dar ber hinaus verheiratet, was wiederum darauf schlie en l sst, dass ihre T tigkeit im Lager Buchenwald von den Familienangeh rigen bef rwortet oder zumindest toleriert wurde Im Weiteren wird das Alltagsleben der SS im Lager Buchenwald dargestellt Kommandanturbefehle des Lagerkommandanten Karl Koch, die f r die gesamte SS im Lager und somit auch f r die SS Totenkopfverb nde galten, dienen hierf r als Grundlage Aufgef hrt sind dienstliche Begebenheiten im Lager selbst sowie Geschichten, die mit dem Leben der SS M nner au erhalb ihrer Dienstzeit in Weimar und Umgebung in Verbindung stehen Es handelt sich dabei teilweise um bedeutende Ereignisse, aber auch weniger bedeutsame Vorkommnisse, die es dennoch wert sind, erz hlt zu werden.Zus tzlich wird die SS, ihre Entstehung und Entwicklung, ausf hrlich dargestellt Ebenso wird die Entstehung des Konzentrationslager Buchenwald, dessen Insassen und die ihnen gegen ber angewandten Strafma ma nahmen berblickartig thematisiert....

Title : Die Ss-Totenkopfverbände im Konzentrationslager Buchenwald
Author :
Rating :
ISBN : 3842856458
ISBN13 : 978-3842856455
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Diplomica Verlag Auflage 1., 19 April 2011
Number of Pages : 112 Seiten
File Size : 585 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Die Ss-Totenkopfverbände im Konzentrationslager Buchenwald Reviews

  • Sebastian R.
    2019-04-27 22:24

    Der Autor, der diese Studie unter Zeitdruck zu erstellen hatte (sicherlich im Zusammenhang mit der Aufstiegsausbildung zum gehobenen Polizeidienst), hätte ggf. im Rahmen der ersten Quellensichtungen feststellen können oder sogar müssen, dass das Themengebiet „KZ Buchenwald“ im Allgemeinen und „SS-Totenkopfverbände“ im Speziellen eine zu große Herausforderung, gemessen an der Bearbeitungszeit, darstellt.Es ist in jedem Falle beachtlich und anzuerkennen, sich diesem, wie auch beschrieben, noch nicht voll erforschten Themenkreis der SS am Standort Buchenwald / Weimar zu widmen. Die Recherchearbeiten sind sicherlich anstrengend und herausfordernd gewesen. Zumal im Hinblick auf die, auch vom Autor wiederholt erwähnte, Zeitbegrenzung.Als Leser vieler Dokumente und Bücher zu dem gesamten Themenkreis, war dieses Buch auf den ersten Blick ein interessanter Kauf, sollte es doch gerade dem Titel nach einige Lücken schließen.Leider konnte die Arbeit keine weitreichenden Erkenntnisse, gemessen am Titel, bringen.Derartige Fachbücher beginne ich immer von hinten zu lesen, um zu erfahren welche Quellen genutzt wurden.Hier haben mich Internetquellen nicht unbedingt überrascht, allerdings bin ich über Wikipedia als Quelle überrascht. Umso mehr, als im Buch selbst Wikipedia lediglich dazu genutzt wurde, um kurze biografische Informationen zu den beiden Lagerkommandanten und der Liste von Konzentrationslagern in Deutschland sowie dem Stennes-Putsch zu belegen. Diese Informationen hätten sicherlich aus anderen wissenschaftlich anerkannteren Quellen gewonnen werden können.Als weiteres Manko in den Quellen bleibt festzustellen, dass seitenweise Belege angeführt werden die aus immer ein und er selben Quelle, sogar in fortlaufender Seitenangabe dieser Quelle angeführt werden. Beispielhaft ist hier die Seite 10, wo 6 Fußnoten auf die Seiten 57ff von Eugen Kogon's „“Der SS-Staat – Das System der deutschen Konzentrationslager“ anzutreffen sind.Weiter auf Seite 18 und 19 wo 10 mal die gleiche Quelle angetroffen wird.Die Qualität der genannten Quellen soll dadurch in keinem Fall bestritten werden.Hier stellt sich aber die Frage, ob der angesprochene Leserkreis nicht auch eben diese Quellen im Bücherregal stehen hat. Oder ob es nicht auch andere Quellen gibt, die die Aussagen untermauern können.Der Autor hat in seinen zu kurzen Einführungskapiteln über die Struktur und den Aufbau des KZ Buchenwald leider auch nicht darauf hingewiesen, wie sich das KZ Buchenwald räumlich, weit über Weimar, ausdehnte.Es ist lediglich einmal der Hinweis auf ein Außenlager in Berlstedt zu lesen, nicht jedoch über die weit über 100 Außenlager die Buchenwald unterstanden und damit auch zum Einen zu bewachen waren und zum anderen die Häftlingszahlen besser einordnen lassen. So wird auf Seite 23 festgestellt, dass im Januar 1945 110.560 Insassen im Lager Buchenwald inhaftiert waren. Zumindest hier hätte präziser fomuliert werden müssen, dass diese Zahl alle Häftlinge im Zuständigkeitsbereich des KZ Buchenwald mit Haupt- und Außenlagern umfasst.Der Titel der Studie bezieht sich eindeutig auf die Totenkopfverbände der SS im KZ Buchenwald. Mit der notwendigen, dennoch lückenhaften, Einführung lässt sich jedoch nur auf den Seiten 28-46 etwas konkreter über die SS in Buchenwald lesen.Im Kapitel mit den Biografien lassen sich Informationen zu 13 SS-Angehörigen finden, die in Buchenwald Dienst verrichteten. Biografisches zu den Kommandanten findet sich jedoch lediglich im Text der Studie selbst, woraus man noch schließen könnte, dass man umfangreicheres Material später in genau dem so titulierten Kapitel finden kann. Dem ist nicht so.Im letzten Kapitel stellt der Autor „Alltagsgeschichten“ der SS in Buchenwald vor. Leider sind hier nur Ereignisse aus dem Zeitraum 1937 bis 1942 zu finden.Zusammenfassend ein Buch, was dem Titel nach mehr verspricht, aber thematisch zu weite Kreise zieht, und dem Kern der Arbeit am Ende zu wenig Raum zu gibt.