Read Neues vom Zappelphlipp: ADS verstehen, vorbeugen und behandeln by Helmut Bonney Online

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Ritalin ist keine L sung Millionen von Kindern leiden an ADS Der Hirnforscher Gerald H ther und der Kinderpsychiater Helmut Bonney erkl ren anhand neurobiologischer und familientherapeutischer Erkenntnisse, was Eltern ber ADS wissen sollten, was sie vorbeugend tun k nnen und warum Medikamente problematisch sind....

Title : Neues vom Zappelphlipp: ADS verstehen, vorbeugen und behandeln
Author :
Rating :
ISBN : 3843601933
ISBN13 : 978-3843601931
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : Patmos Auflage 12 Auflage 29 November 2011
Number of Pages : 160 Seiten
File Size : 982 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Neues vom Zappelphlipp: ADS verstehen, vorbeugen und behandeln Reviews

  • Barbara Beetz
    2019-03-04 18:17

    Wenn man den ersten Teil iest, denkt man dauern darüber nach, was man falsch gemacht haben könnte. Der zweite Teil ist versöhnlicher, aber eine gute Erklärung für das Phänomen und einen umfänglichen Rat erhält man weniger

  • None
    2019-02-22 18:12

    Wie schade, dass die Aufmachung dieses sehr guten Buches vom Verlag derart irreführend viel verspricht, was der zweite Teil dann nicht hält! Hüther legt die Zweifelhaftigkeit von Diagnostik und medikamentöser "Therapie" des sog. ADHSyndroms verständlich und überzeugend dar. SEHR GUT. Aber Bonney weist weder Eltern noch Therapeuten einen praktikablen Weg zu einer Ritalin-freien Behandlung. Stattdessen streut er Bruchstücke aus familientherapeutischen Theorien und Techniken aus, die weder neu noch ADS-spezifisch praktikabel sind. SCHADE! Tipp: bis Seite 108 lesen - den Rest vergessen und selber nachdenken!

  • Nicole Höppner
    2019-03-08 12:04

    Dieses Buch hat mich nach langer Odysee und dernie endenden Diskussion um Ritalin wieder auf denBoden der Tatsachen befördert. Ich bin durch einenKinderpsychologen auf "Neues vom Zappelphilipp" auf-merksam gemacht worden und finde, daß es gerade fürNicht-Psychologen gut zu verstehen und auch nachvollziehbarist.Daß Kinder feste Strukturen im Leben brauchen, Rituale undfeste Regeln, klar, wußte ich schon vorher, dieses Buchzeigt aber durch zahlreiche Fallbeispiele auf, wie schwierigsich oftmals die Umsetzung dieses Erziehungsideals gestaltet.Daß Eltern dann irgendwann verschämt beim Kinderpsychologensitzen und alle Schuld bei sich suchen, und wie der Ansatzeiner gemeinsamen Lösungsfindung ohne Ritalin aussehen könnte,zeigt dieses Buch gut auf.

  • Fuchs Werner T. Dr
    2019-03-07 12:18

    Just zu meinem fünfzigsten Geburtstag erhielt ich die Bescheinigung, ein erwachsener Zappelphilipp zu sein. Und nebst einigen aufklärenden Beilagen auch ein Rezept für Ritalin, das ich allerdings nicht wie Vitamin C-Brausetabletten gebrauchen soll. Kurz: ich bin ein Betroffener. Allerdings beschäftigen mich die früh erworbenen ADHS-Symptome nicht derart, dass sich meine Gedanken nur noch um Aufmerksamkeitsstörungen drehen. Schliesslich bin ich dem Teufel ja nicht vom Karren gefallen, sondern habe mein Leben auch ohne ADHS-Ratgeber, Diagnosen, Tipps und Medikamente einigermassen gut bestreiten können. Ich fand es vor allem interessant, für persönliche Lebensgeschichten ein zusätzliches Erklärungsbündel in der Hand zu haben. Und wenn ich die Diskussion und die guten Ratschläge über und zu ADHS Revue passieren lassen, so komme ich einmal mehr zur Ansicht, am wichtigsten sei das Annehmen und Verstehen.Gerald Hüther und Helmut Bonney verfassten ein Buch mit einer klaren Richtung. Statt Kinder mit Ritalin und ähnlichen Medikamenten zu behandeln, sollte man lieber handeln. Ein Umfeld gestalten, das Verständnis signalisiert, kleine Hindernisse aus dem Weg räumen und das Positive in den Vordergrund rücken, ist ungleich wichtiger als chemische Symptombekämpfung. Worauf man achten sollte, wann was am meisten Erfolg verspricht und welche Ursachen ADHS haben kann, erfährt man in diesem Buch. Was auch die beiden Autoren nicht liefern können, sind eindeutige Gewissheiten, was denn ADHS wissenschaftlich ist und wie man dieses neurologische Phänomen genau diagnostiziert. Denn listet man die Kennzeichen alle auf und erweitert sie durch die Vermutungen zwischen den Zeilen, so verhaspelt man sich automatisch in einem Netzwerk, das auf ein komplexes System hindeutet. Und weil sich das Komplexe so schlecht erfassen und steuern lässt, ist ADHS auch ein Spiegel der modernen Gesellschaft. In unseren Kulturkreisen stirbt niemand mehr an Altersschwäche, ist bald kein Kind mehr normal und kommt man ohne Beratung nicht über die ersten Lebensjahre hinaus. Diese Relativierung des Normalen fehlt mir auch in diesem Buch. Der Hirnforscher Gerhard Hüther und der Familientherapeut Helmut Bonney vertreten ein Weltbild, das ich mit jedem Jahr weniger teile. Bei uns wird evaluiert, getestet, diagnostiziert, analysiert, beraten und behandelt, als ob das ganze Leben eine einzige Fehlkonstruktion sei. Ich war und bin ein ADHSler, habe sicher noch andere Defekte und werde trotzdem vom Leben geformt. Vor lauter Vorbeugung kommen wir kaum noch zum spontanen Leben. Überall gibt es Täter und Opfer, und statt uns selbst zu suchen, verzetteln wir uns im Ausmachen von Schuldigen. Fänden auch solche Gedanken mehr Raum in diesem Buch, hätte ich ihm aus voller Überzeugung fünf Sterne zugesprochen.Mein Fazit: Von den vielen Bücher über Zappelphilippe, die ich gelesen habe, ist mir dieses das liebste. Weil es Medikamente nicht ins Zentrum stellt. Weil es die Leser sachte und fundiert auf das weite Problemfeld führt. Weil es zum Denken und persönlichen Handeln anregt. Gewünscht hätte ich mir, dass die Autoren die Vorstellung relativieren würden, es gäbe so etwas wie eine normale Lebensgeschichte.

  • Amazon Customer
    2019-02-21 13:56

    Wer sich mit dem o.g. Thema praktisch oder theoretisch zu beschäftigen hat, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Die Sachkenntnis der beiden Autoren steht außer Frage und was die Darstellung dieser komplexen Zusammenhänge anbetrifft - ist dieses hochinteressante Buch nicht nur sehr spannend zu lesen, sondern auch in einer sehr verständlichen Sprache abgefaßt ! Sehr instruktiv sind auch die vielen Falldarstellungen, in denen jeder einen "Problemfall", der ihn beschäftigt, wiederfinden kann und einen Lösungsweg angedeutet findet, der ihm gangbar erscheint.Gerade weil dieses Buch von 2 verschiedenen Autoren verfaßt ist und die Probleme von jeweils sehr verschiedenen Standpunkten ausgehend betrachtet, gelingt es ihnen - wie beim beidäugigen Sehen - in eine Tiefendimension vorzustoßen, die allein diesem Thema gerecht werden kann. Dennoch ist dieses Buch - in bewundernswerter Weise - wie aus einem Guß !Am RITALIN scheiden sich die Geister. Doch Polemik verwirrt hier den Blick. Das ist manchen Kommentaren anzumerken. Auf diese Weise werden jedoch die Probleme, mit denen sich heutige Jugendliche herumschlagen müssen, nicht gelöst.Wer Lösungswege sucht, dem stehen hier in diesem Buch vielfältige Anregungen zur Verfügung. Wer jedoch fertige Rezepte sucht, der vergißt, daß ein dringend notwendiges Umdenken von außen nur angestoßen werden kann. Zwar könnten einige Therapiemöglichkeiten noch eingehender beschrieben werden, doch sind dazu sicherlich die Seminare, die die Autoren anbieten besser geeignet.Schön wäre es, wenn möglichst viele Leser aus ihren praktischen Erfahrungen mit sog. hyperkinetischen Kindern die Autoren zu einer noch umfassenderen Darstellung weiterer Therapiemethoden anregen könnten, so daß dieses Buch zu einem Standartwerk avancieren wird, dessen heilsame Botschaften der ungeheuren Not, in der sich unsere heutige Jugend befindet, noch besser Einhalt gebieten könnte.