Read Die Unterseeboote by Douglas Botting Online

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1992 ca 29 x 23 cm Fachbuch Sachbuch aus dem Bereich Seefahrt Schiffahrt Kriegsgeschichte Militaergeschichte Weltkrieg Seekrieg U Boot erschienen in der Reihe Geschichte der Seefahrt gut erhalten 176 S gebunden reichhaltig illustriert mit zahlreichen farbigen und s w Abbildungen...

Title : Die Unterseeboote
Author :
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ISBN : 3860470329
ISBN13 : 978-3860470329
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Bechterm nz Vlg., Augsbg Mai 1995
Number of Pages : 491 Pages
File Size : 565 KB
Status : Available For Download
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Die Unterseeboote Reviews

  • birddog
    2019-05-08 17:06

    Time-Life Bücher zu schiffahrts- und luftfahrthistorischen Themen bürgen für Qualität. Dies gilt mit leichten Abstrichen auch für Douglas Bottings Monographie "Die Unterseeboote". Bereits ein kurzes Durchblättern des Bandes lässt erkennen, dass sein Titel viel zu pauschal formuliert ist. In dem Werk geht es nicht um U-Boote allgemein. Es hat vielmehr die Geschichte der deutschen U-Boot-Waffe von ihren Anfängen im frühen 20. Jahrhundert bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges zum Gegenstand. Darin eingeschlossen sind die Maßnahmen zur U-Boot-Bekämpfung auf Seiten der Alliierten. Somit wäre zunächst dieser Sachverhalt richtig gestellt. Botting und seine redaktionellen Mitarbeiter präsentieren sich als Experten auf ihrem Gebiet. Zudem wissen sie die Leistung der deutschen U-Boot-Fahrer zu würdigen (vgl. z. B. S. 167). Zwar konzentriert sich das Autorenteam um Botting manchmal zu arg auf bestimmte Teilaspekte des U-Boot-Krieges. So haben es ihm die sogenannten Q-Ships der Briten, als harmlose Frachtschiffe oder Fischdampfer getarnte U-Boot-Fallen, besonders angetan (vgl. S. 38ff.). Auch die Schilderung des Scapa Flow-Unternehmens von U 47 unter Günter Prien (vgl. S. 78ff.) nimmt viel Raum ein. Gleichwohl gehen die großen Zusammenhänge dadurch nicht verloren. Zudem werden technische Aspekt der U-Boot-Waffe und der Ausrüstung ihrer Kontrahenten allgemeinverständlich beschrieben (vgl. z. B. S. 22f.; 33; 70; 110f; 161). Selbst die Turmabzeichen deutscher U-Boote (vgl. S. 120) geraten ins Blickfeld des Autorenteams. Schließlich gilt es die beeindruckenden Fotos in dem Band und vor allem die zeitgenössischen Gemälde von Marinemalern hervorzuheben. Text und Bild ergeben in dem Buch eine Einheit. Vor diesem Hintergrund haben auch die Thesen und Schlussfolgerungen Bottings Hand und Fuss. So heißt es gleich zu Anfang des Buches völlig zutreffend: "Daß die U-Boote nicht endgültig die Oberhand gewannen, lag in beiden Kriegen an der übermächtigen Stärke der Alliierten und wurde durch ihre eigene hohe Verletzlichkeit bedingt" (S. 6). Auch die Gründe für die Niederlage der deutschen U-Boote in der Atlantikschlacht im Frühjahr 1943 werden auf den Punkt gebracht (vgl. S. 145). Gleiches gilt - um ein drittes Beispiel anzuführen - für Dönitz' Strategie im U-Boot-Krieg (vgl. S. 123). Selbst in seinem Urteil über Dönitz, dieser sei ein "Musterbeispiel menschlicher Zwiespältigkeit" (S. 111) gewesen, ist dem Verfasser beizupflichten. So weit, so gut. Befremdlich klingt demgegenüber folgende Aussage über die Besatzungen der Q-Ships: "In gewissem Sinne verkörperten sie den Schneid und Einfallsreichtum der gesamten Nation" (S. 55). Hier geht wohl der Brite in Botting mit ihm durch. Falsch ist darüber hinaus die Behauptung, Werner Hartenstein sei zum Zeitpunkt des "Laconia"-Zwischenfalls "Kapitänleutnant" (S. 131) gewesen. Hartenstein war damals bereits Korvettenkapitän. Schließlich ist die Verwendung des niederländischen Wortes "handig" (S. 33) doch recht ungewöhnlich. Trotz der angeführten Ungereimtheiten ist Douglas Botting's U-Boot-Buch ein Werk, das man immer wieder gern zur Hand nimmt.

  • Michael Krieger
    2019-05-01 16:20

    Sehr gutes Preis - Leistungs - Verhältniss, sehr schnelle Lieferung.....Das Buch ist in einem guten Zustand, schlechteres Exemplare aus der Serie sind oft erheblich teurer......Empfehlenswert...

  • Amazon Kundenrezensionen
    2019-05-18 21:13

    Zuerst einmal vorweg: Dies ist kein allgemeines Buch über Seeboote sondern über den U-Bootkrieg der beiden Weltkriege. Auch ist es wenig spezifisch und liefert für den Fachmann wenig neues.Wie alle Time-Life Bücher ist auch dieses Buch von hervorragendem Äußeren und sehr gut und prägnant bebildert. Als Literatur dienen die im allgemeinen üblichen Quellen, die aber sehr gut ausgewertet sind. Die Handlung wird aus beiderlei Sicht gut und prägnant erzählt und liefert einen guten Überblick ohne quälende Kürze und nervende Überlängen. Dabei bleibt das Buch sehr achtungsvoll und verzichtet auf Ausfälle in die eine oder die andere Richtung, ohne die Probleme zu verschweigen. Die Bilder erläutern und erweitern das Gesagte; die Unterschriften sind knapp und zutreffend. Einzelne Einschübe vertiefen den Inhalt noch; stören aber keinesfalls.Insgesamt ein sehr gutes Buch, das dem Einsteiger uneingeschränkt zu empfehlen ist.