Read Deutsche Comicforschung 2012 by Eckart Sackmann Online

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Mit dem Jahrbuch Deutsche Comicforschung will der Herausgeber Eckart Sackmann L cken schlie en Die Reihe soll die ganze Bandbreite an deutschen Comics erfassen Dabei folgt Sackmann dem erweiterten Comicbegriff, der seit einiger Zeit von Scott McCloud und der internationalen Forschungsgruppe Platinum vertreten wird Wie alle kulturellen Ausdrucksformen hat der Comic eine lange, interessante, sich ber viele Jahrhunderte erstreckende Geschichte....

Title : Deutsche Comicforschung 2012
Author :
Rating :
ISBN : 3894742186
ISBN13 : 978-3894742188
Format Type : Hardback
Language : Deutsch
Publisher : Comicplus Dezember 2011
Number of Pages : 375 Pages
File Size : 981 KB
Status : Available For Download
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Deutsche Comicforschung 2012 Reviews

  • Highlightzone
    2019-01-03 09:04

    Im Vorwort zu seinem achten Jahrbuch “Deutsche Comicforschung“ widerspricht Herausgeber Eckart Sackmann vehement der von selbsternannten Experten immer noch gerne aufgestellten These, es hätte vor 1945 keine deutschen Comics gegeben. Die vorherigen Jahrbücher belegten eindeutig, dass es während der Nazi-Zeit ja sogar schon lange vor Erich Ohser und Wilhelm Busch (“in den Herzen der Uninformierten die beiden Ampelmännchen der deutschen Bildergeschichte“) Comics in Deutschland erschienen sind.Zwölf chronologisch geordnete und opulent bebilderte Artikel präsentieren neue Erkenntnisse der Comicforschung. Helmut Kronthaler informiert über den Leipziger Künstler Max Klinger (1857 – 1920) und seine aus Radierungen bestehende Erzählung “Ein Handschuh“. Eckart Sackmann hat unter den Sammelbildern der Fleischextrakt-Firma Liebig Bildergeschichten ausgemacht und schreibt über jene vergessenen deutschen Zeichner, die zu Anfang des letzten Jahrhunderts gemeinsam mit Lyonel Feininger Comics in der “Chicago Sunday Tribune“ veröffentlichten Harald Havas erzählt von Peter Engs Verdienste um die Etablierung der Sprechblase im österreichischen Comic. Ralf Palandt reiste eigens nach Kroatien um über die von dortigen Comickünstlern angefertigten "Nick Knatterton" Geschichten zu recherchieren.Weitere Artikel beschäftigen sich mit den Zeichnern Otto Schendel, Frank Behmak, Gerhard Brinkmann, dem Frühwerk von Bob Heinz (“Jan Maat") sowie den französischen und holländischen Versionen von Helmut Nickels “Winnetou“. Den Abschluss des Buches bildeten mit “Die haarsträubenden Abenteuer des Detektivs Dick Dixon“ und “Underground und Wendezeit“ zwei Artikel über Comics in der DDR.Einmal mehr gelang hier eine abwechslungsreiche Exkursion voller überraschender Entdeckungen durch die deutsche Comicgeschichte, die hoffentlich weiterhin alljährlich erscheinen wird.