Read Deadly Dust: Zwei Erzählungen aus dem Wilden Westen, Band 88 der Gesammelten Werke (Karl Mays Gesammelte Werke) by Karl May Online

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Der Karl May Verlag wurde 1913 von Dr Euchar Albrecht Schmid gegrndet, der Karl May noch persnlich kannte Heute wird der Verlag in dritter Generation von seinem Enkel Bernhard Schmid gefhrt Ende 2008 wird die berhmte grn goldene Reihe der Gesammelten Werke Karl Mays insgesamt 90 Bnde umfassen Band 1 bis 88 sowie 91 und 92 , dazu zahlreiche Sonderbnde Band 88 enthlt die beiden selbststndigen Erzhlungen Deadly Dust und Im wilden Westen Nordamerikas, die Karl May spter als Vorlage fr Winnetou III dienten Deadly Dust markiert dabei den Ursprung der Old Shatterhand Legende....

Title : Deadly Dust: Zwei Erzählungen aus dem Wilden Westen, Band 88 der Gesammelten Werke (Karl Mays Gesammelte Werke)
Author :
Rating :
ISBN : B007XHPM6K
ISBN13 : -
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Karl May Verlag Auflage 1., 1 Januar 2009
Number of Pages : 173 Pages
File Size : 965 KB
Status : Available For Download
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Deadly Dust: Zwei Erzählungen aus dem Wilden Westen, Band 88 der Gesammelten Werke (Karl Mays Gesammelte Werke) Reviews

  • BigVat
    2019-04-13 15:26

    ... und ist damit eigentlich vom Text her sehr gut (sofern man Karl May grundsätzlich etwas abgewinnen kann), Karl May in Hochform durchaus, aber rechtfertigt das eine weitere Veröffentlichung in den Gesammelten Werken?Klar gibt es Unterschiede zu der Romanfassung, aber diese sind so minimal, dass ich das Gefühl hatte, einfach mal wieder Winnetou III aus dem Regal genommen und gelesen zu haben: Hier und da ein anderer Name, dort und da ein winziges Detail das später verändert wurde, Sans-ear ritzt die Ohren der Getöteten statt sie abzuschneiden und es fehlt der Fluchtversuch Holferts, bevor dieser von Winnetou erschossen wird."Old Firehand" (Band 71) ist eine großartige Sammlung von Urtexten, "Old Shatterhand in der Heimat" (Band 79) ein echtes Vergnügen für alte Fans der Reiseerzählungen und "Auf der See gefangen" (Band 80) und der etwas schräge "Bowie-Pater" (Band 84) enthalten immerhin Texte, die man als Leser der Gesammelten Werke (so) noch nicht kannte. "Deadly Dust" aber entpuppte sich für mich als Mogelpackung: Es ist gut für solche, die an May mit den Methoden der Literaturwissenschaft herangehen wollen und minuziöse Testvergleiche anstellen, für diejenigen aber, die sich neues Lesevergnügen erhofft hatten, taugt es kaum. Einen Eindruck der archaischen Grausamkeit der frühen Erzählungen erhält man mit den "Old Firehand"-Texten in weitaus interessanterer Weise.

  • Hans Peters
    2019-03-21 11:36

    Ein erwachsener Karl-May-Leser ist etwas Besonderes. Entweder hängt er ein wenig seiner Kindheit nach oder er muss sich beim Lesen auf eine Welt einlassen, der er eigentlich schon entwachsen ist. Beides ist nicht unproblematisch."Deadly Dust" - aus der frühen Schaffenszeit Karl Mays - macht es einem Freund der Abenteuerliteratur leichter. Die Geschichten sind noch nicht so süßlich, tatsächlich gibt es grimmige Stellen, und Winnetou hat durchaus auch etwas Unangenehmes an sich. Jedenfalls in der ersten Erzählung. Die Figuren wirken eindimensionaler, manchmal gewollt originell. In der zweiten Geschichte wird Winnetou dagegen schon viel gefälliger dargestellt. Im Vergleich mit dem später geschriebenen 3. Band der Winnetou-Trilogie in den "Deadly Dust" eingearbeitet wurde, stehen wir hier vor einem angenehm kurzen Text. Beim Blick in den genannten letzten Teil der Trilogie merkt man beim Vergleich jedoch auch, was uns erspart blieb. So das sicher ernstgemeinte, aber sehr generöse Gespräch zwischen Old Shatterhand und dem Indianerhäuptling über das Sterben und über den christlichen Glauben. Und die erweiterte und nicht immer geglückte Rahmenhandlung mit Santer und dem Testament des Apachen.Dass Kitsch auch gut gemachte Volkskunst sein kann, erleben wir beim Tod Winnetous am Schluss des Buches. Fast eine Opernszene, gesungen wird ja tatsächlich. Sowas muss man auch darstellen können. Lesenswert? Ja. Aber nicht in jeder Stimmung bekömmlich.

  • Merich
    2019-03-22 14:31

    Es war spannend und aufregend, nach Jahrzehnten wieder einmal etwas Neues, bisher nicht Bekanntes, vom beliebtesten Schriftsteller meiner Jugendzeit zu lesen.

  • Klaus-Peter Klein
    2019-04-16 11:30

    Deadly Dust - an einigen Stellen der Bücher von Karl May in den sonstigen gesammelten Werken erwähnt und teilweise beschrieben. Wer mehr wissen will, sollte diesen Bank kaufen.

  • Ernst Rüdiger Jantzen
    2019-04-03 11:32

    "Hat der weiße Mann gewaschen seine Hand vom Blute des Gemordeten?""Ja," antwortete der Gefangene verzagt bei dem Tone dieser Stimme."So ist Blut gewesen an dieser Hand, und Blut wird nicht gewaschen mit Wasser, sondern wieder mit Blut: so will es Manitou, und so will es der Große Geist der Savanne..."Die kaltblütige Hinrichtung des Mörders Holfert, dem Winnetou schließlich von hinten eine Kugel in den Kopf jagt, gehört zu den düstersten und eindrücklichsten Momenten von Karl Mays nur scheinbar makellosen Lichtgestalt. Die vergleichsweise frühe Erzählung "Deadly Dust", die May später ohne große Veränderungen in Winnetou III übernahm, lässt die Heldenfigur und den idealisierten Wilden Westen, in welchem sie lebt, in einem überraschend harten und authentischem Licht erscheinen. Dieser Winnetou ist bereits ein betagter, ein schweigsamer und düsterer Krieger, der auch Fehler begeht. Viel eindrucksvoller wirkt daher seine Bekehrung zur christlichen Heilsbotschaft in der darauf folgenden Erzählung "Ave Maria". Der idealistische junge Häuptlingssohn aus dem später geschriebenen Winnetou I hatte eine solche Bekehrung ja eigentlich gar nicht notwendig...Nicht zuletzt darum wird es der Karl-May-Verlag für notwendig gehalten haben, diesen "offensichtlichen" Fehler zu "korrigieren". Hat Karl May nicht selbst gesagt, am liebsten schriebe er "alle drei Winnetou-Romane neu"? Nun, hat er aber nicht - und einzig und allein der Karl-May-Verlag sieht sich auf diese Aussage hin aufgefordert und berechtigt, unter anderem Mays Winnetou III einer facettenreichen Umarbeitung zu unterziehen. Die verstörende Hinrichtungsszene wird gestrichen. Dem verstümmelten Westmann Sans-Ear, unter bürgerlichem Namen bekannt als Sam Hawerfield, wird der Name Mark Jorrocks aufgestülpt - ja, warum denn? Glauben die denn wirklich, dass ein einigermaßen aufmerksamer Leser ihn nur aufgrund seines Vornamens mit dem skalpierten Sam Hawkens durcheinander bringt? Der Schwarze Bob wird umgetauft in Cäsar, damit man ihn nicht mit dem "Sliding Bob" aus "Unter Geiern" verwechselt (einen Titel, den May, nebenbei gesagt, ebenfalls nie geschrieben hat: seine Version trug die Titel "Der Sohn des Bärenjägers" und/oder "Die Helden des Westens"). Für wie dumm hält uns denn der Karl-May-Verlag nun eigentlich? Und damit hört es noch nicht einmal auf. Wo Karl May historisch korrekt "Apachen" und "Comanchen" schreibt, verbessert der Karl-May-Verlag "Apatschen" und "Komantschen", zahlreiche englische Ausdrücke, die Karl May um der Atmosphäre willen völlig verständlich und nachvollziehbar in seinen deutschen Text einbaut, werden übersetzt, so dass es dann statt des aus dem Zusammenhang heraus völlig verständlichen "Conductor" auf gut deutsch "Schaffner" heißt - warum dann nicht gleich "Heinrich-Stutzen", oder "Alte-Schmetter-Hand"? Warum, zum Teufel, will der Karl-May-Verlag immer alles besser wissen als Karl May selbst?Immerhin hat der Karl-May-Verlag ganze Arbeit geleistet: die vielen verschiedenen, und, im Gegensatz zum Karl-May-Verlag, textgetreuen Ausgaben sind nach und nach aus dem freien Handel verschwunden. Selbst die wunderschöne, dem Karl-May-Verlag bei weitem überlegene Bertelsmann-Ausgabe mit nostalgischem Einband, Kartenmaterial und nicht zuletzt den herrlichen, zeitgenössischen Illustrationen ist heute nur noch antiquarisch erhältlich und erzielt Sammlerpreise von bis zu 700 Euro... Von den Karl-May-Lesern, die es heute noch gibt, wissen nur noch die wenigsten, dass, was der Karl-May-Verlag anzubieten hat, der letzten Hand seines Autors keineswegs entspricht.Nun ja: manchmal - wenn auch selten - bringt der Karl-May-Verlag es fertig, einen winzigen Teil dieses selbstverschuldeten Chaos in Ordnung zu bringen. So lesen wir denn hier zwei Winnetou-Geschichten, die zwar unter anderem auch von dem tragischen Ende des Apachenhäuptlings handeln, und die dennoch zu den frühen Winnetou-Geschichten Mays zählen. Ohne tief greifende Veränderungen ist hier der Text der originalen Erstausgaben jener zwei Erzählungen wiedergegeben, die Karl May später zu Winnetou III zusammenfügte. Die Hinrichtungsszene findet wieder statt, und auch alles andere wirkt nach einer oberflächlichen Betrachtung durchaus so, wie es sich wohl auch Karl May gedacht hat.Moment - so wie Karl May es sich gedacht hat? Nun, das ja nun auch wieder nicht - denn der hat sie sich ja, genau so, wie sie eben waren, als dritten Teil seiner Winnetou-Tetralogie gedacht. - Zusammenfassend: ja, es ist schön, dass sich auch der Karl-May-Verlag immerhin ansatzweise bemüht, einige jener Facetten Mayschen Erzählungen und Heldenfiguren ans Bewusstsein zu fördern, um welche er sie einst selbst erleichtert hat. Eine einigermaßen historisch-textkritische Ausgabe z.B. der Winnetou-Tetralogie wäre mir freilich lieber gewesen - aber als Karl-May-Leser lernt man ja sich zu bescheiden.

  • Manfred Roll
    2019-04-11 14:34

    Ein - wie ich finde - typischer Karl May d.h. eine Reiseerzählung. Dass als Einschub ein Vergleich verschiedener Erzählungen vom Tod Winnetous enthalten ist, finde ich eher störend. Wer sich allerdings dafür interessiert, wird gut informiert.Manfred Roll