Read Haiku. 200 Fundstücke. by Volker Friebel Online

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Das Haiku hat sich in Japan vor ungefhr 500 Jahren aus der Kettendichtung entwickelt Anfang des 20 Jahrhunderts erfolgte ein Umbruch, unter dem Einfluss europischer Kunst Ins Abendland gelangte das Haiku in den 1920er Jahren Auch etwa Rilke versuchte sich daran Heute ist es eine weltweit verbreitete Gedichtform.Das Haiku ist kurz Kaum ein gelungener Text zhlt mehr als 17 Silben.Das Haiku ist konkret und gegenwrtig, es handelt in der Gegenwart in der allerdings auch erinnert werden kann, in der auch abstrakte Sachverhalte vorkommen knnen Diese Gegenwrtigkeit wird hufig durch Jahreszeitenwrter hervorgerufen, etwa Schneeglckchen oder Bltterwirbel oder Vergissmeinnicht.Das Haiku ist offen, es bietet fr Assoziationen des Lesers mehr Raum, als aus der abendlndischen Lyrik gewohnt.Das Buch enthlt 200 Haiku von Volker Friebel, entstanden 1980 bis 2006, aus fast 20.000 Notizen dieses Zeitraums ausgewhlt.Erstverffentlicht wurden die Verse in verschiedenen Gedichtbchern von Volker Friebel sowie in zahlreichen Zeitschriften und Netz Prsenzen.Volker Friebel wurde an einem Schneesonntag gegen Ende des Jahres 1956 in Holzgerlingen geboren Er ist promovierter Psychologe, lebt in Tbingen und wirkt als Ausbildungsleiter, Autor und Musiker Er leitet die Netz Prsenz www.Haiku heute.de und war 2008 2013 Schriftfhrer der Deutschen Haiku Gesellschaft Seine Haiku entstehen seit Januar 1980....

Title : Haiku. 200 Fundstücke.
Author :
Rating :
ISBN : B008BQMHJW
ISBN13 : -
Format Type : Audio Book
Language : Deutsch
Publisher : Edition Blaue Felder, T bingen 4 Januar 2014
Number of Pages : 588 Pages
File Size : 778 KB
Status : Available For Download
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Haiku. 200 Fundstücke. Reviews

  • Hubertus Thum
    2019-03-14 08:09

    In zeitgemäßer Form, nämlich als eBuch, hat Volker Friebel seinen Lyrikband "Haiku - 200 Fundstücke" vorgelegt, eine Auswahl aus nahezu 20.000 Notizen der Jahre 1980 bis 2006. Die in klarer, gut lesbarer Schrift im Rahmen der Kindle Edition erschienenen Kurzgedichte werden durch eine knappe Charakterisierung der literarischen Gattung Haiku ergänzt. Das eBuch wird von Amazon vertrieben.Als glückliche Wahl erweist sich die Tatsache, dass der Autor auf jeder Seite nur eine seiner dreizeiligen Miniaturen präsentiert - ein Fingerzeig auf die inneren Bilder, Vorstellungen und Gedanken, mit denen der Leser die Leerstellen, die das Haiku ganz bewusst lässt, assoziativ füllen kann:Die Steine und ich,im Juliabendzurückgeblieben.Bei der Lektüre erinnerte ich mich an den Jahrzehnte zurückliegenden Besuch der Zaouia Sidi Sahab in Kairouan, der Stadt, deren Umrisse uns von den Zeichnungen und Aquarellen der Maler Klee, Macke, Moilliet und ihrer legendären Tunisreise bekannt sind. Ein alter Sufi zupfte mich am Ärmel und flüsterte mir zu: "Mein Freund, alles, was du siehst, hier und draußen in der Welt, ist Gott!" In der säkularen Sprache unserer Zeit: Wohin du dich wendest, dort ist Wahrheit, Schönheit, Poesie.Volker Friebels Mikrogramme verweigern sich dem ungeduldigen Leser, der - das Buch flüchtig durchblätternd - von Seite zu Seite weiterhastet. Man liest sie am besten so, wie Peter Hamm dies in anderem Zusammenhang von den Gedichten des Spaniers Antonio Machado sagte: Als ob man eine Keilschrift zu entziffern versuchte, also jedem einzelnen Wort mit Auge und Finger so lange nachfahrend, bis es ein Echo auslöst und zu tönen beginnt.