Read Schöne neue Welt: Ein Roman der Zukunft by Aldous Huxley Online

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Eine Welt ohne Gewalt In ferner Zukunft ist die ideale Gesellschaft geformt K nstlich reproduzierte, genmanipulierte Menschen sind mit Hilfe von Gehirnw sche und Drogen gl ckliche Konsumenten Nur der Alpha Bernard Marx scheint von einer unbestimmten Sehnsucht nach Freiheit getrieben zu sein Ein Besuch in einem der wenigen verbliebenen Reservate, in denen noch das alte, unperfekte Leben gef hrt wird, k nnte ihn von seinem Unbehagen heilen oder etwa nicht...

Title : Schöne neue Welt: Ein Roman der Zukunft
Author :
Rating :
ISBN : B00FH3KNU2
ISBN13 : -
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : Der H rverlag
Number of Pages : 599 Pages
File Size : 681 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Schöne neue Welt: Ein Roman der Zukunft Reviews

  • Reiner Groß
    2019-07-07 01:49

    Dieses Buch sollte als Pflichtlektüre in den Oberstufen eingesetzt werden!!!! Vielleicht aber ist das gar nicht gewollt, die jungen Menschen könnten ja anfangen selbst und selbstständig zu denken :) und es ist ja nur erlaubt selbstständig das zu denken was angeblich richtig ist ;)

  • Master of Desaster
    2019-07-04 21:31

    Also ich habe mir das Buch in einem Zug mit 1984 gekauft. Beides sind ja visionäre Romane vergangener Tage über die Zukunft, die sich heute mehr oder weniger bewahrheiten.Im Gegensatz zu 1984 ist das Buch nicht so sehr überzeichnet und auch nicht so trostlos obwohl es ebenfalls kein Happy End gibt.Wie bei 1984 auch wird die Frage nach dem Warum ist der neue Staat so ebenfalls nicht sehr plausibel beantwortet. Wer hier als Strippenzieher eine eigennützige und düstere Machtelite vermutet wie das vermutlich heute der Fall ist wird leider enttäuscht.Im Prinzip wirft das Buch lediglich die Frage auf welche der Kulturen, alt oder neu, nun die bessere bzw. das kleinere Übel ist. Diese Frage zu beantworten ist aus meiner Sicht gar nicht leicht bzw. überlässt das Buch auch dem Leser. Konkrete unnötige Missstände bzw. konkrete Verbesserungsmaßnahmen werden in dem Buch nicht offensichtlich, da eben alles auch einen Sinn hat.Für mich ist das Fazit eher, dass jede Epoche der Menschheit anders ist und Vor und Nachteile bietet. Schwierig wird es nur für diejenigen die eben anders sind als die Mehrheit. Die haben es wirklich schwer. Man könnte das auch als Schock der Individualität bzw. Schock der Kulturen bezeichnen und findet ja auch heute genauso statt da es in der Natur des Menschen liegt. Aus diesem Grund wirft eine Multi-Kulti wie sie ja heutzutage angestrebt wird auch mehr Probleme auf als das sie lösen könnte. Das ist aus meiner Sicht das eigentliche Thema des Buches.

  • Altkunde
    2019-07-05 02:50

    In 6 Jahren ist "Soylent Green"-Jahr und in 16 Jahren ist es 100 Jahre her, seit Huxley sein Werk veröffentlicht hat. Der Spannungsbogen reißt gemessen an aktuellen Action-Krachern einen nicht unbedingt vom Hocker. Unter den aktuellen neoliberalen Tendenzen allerdings möchte ich ihn als Visionär bezeichnen. Genderwahn, Effizienzkult, political correctnes, Mikroagressionen... Da kann einem schon übel werden. Man könnte fast den Eindruck gewinnen, es gäbe hier zwei Werke (dieses plus 1984), die richtungsweisend für die nahe Zukunft der westlichen Welt sind.

  • Hartmut Zimmer
    2019-06-30 21:31

    Der 1932 erschienene Roman des britischen Autor Aldous Huxley (1894 – 1963) beschreibt die Schreckensvision einer Gesellschaft, deren Mitglieder schon von frühester Kindheit an für eine feste Rolle in Gesellschaft und Arbeitsleben durch permanente Indoktrination geistig und körperlich „konditioniert“ werden. Bereits die (vielfach geklonten) Embryonen werden in ihrer körperlichen Entwicklung durch dosierte Zugabe von Nährstoffen oder Giftstoffen systematisch geprägt.Oberstes Ziel aller Bemühungen der zehn Führer des Weltstaates („Controller“) ist die Sicherstellung von "Zufriedenheit" und „Glück“. Die in ihrer vorgegebenen gesellschaftlichen Rolle verhafteten Arbeitssklaven, die jeweils einer bestimmten „Kaste“ angehören, sollen ihre Arbeit nicht notgedrungen verrichten, sondern sich mit ihr „glücklich“ identifizieren.Als Instrumente zur Herstellung und Bewahrung eines subjektiv empfundenen „Glücksgefühls“ gelten neben der konsequenten Unterdrückung jeglicher Individualität durch massive Indoktrination ein maximaler Konsum, unbegrenzte Möglichkeiten zum Ausleben der Sexualität und die tägliche Verteilung von Drogen. Unerwünscht sind hingegen eigenständiges Denken und Kritik, die die bestehende Ordnung ebenso nur gefährden könnten wie zu tiefgründige Kultur-Veranstaltungen und eine unabhängige Wissenschaft.Parallelen zu den heutigen politischen, ökonomischen und sozialen Verhältnissen, in denen beispielsweise nicht nur pflichtgemäße Arbeitsausführung, sondern vielerorts eine „authentische“ Bejahung der auferlegten Arbeitspflichten verlangt wird, liegen sehr nahe. Die in Huxleys Werk enthaltenen Analysen bieten daher viele Ansatzpunkte, um die heutige Situation in Staat, Gesellschaft und Arbeitsleben kritisch zu beleuchten.Das zwanzigseitige Nachwort (wohl aus 2014) erscheint hingegen deutlich zu "langatmig" und inhaltlich viel zu wenig strukturiert und zugespitzt. Das Nachwort wirkt streckenweise sogar wie eine Aneinanderreihung von Allgemeinplätzen und enthält zudem nur einen gering ausgeprägten Gegenwartsbezug. Das Aufzeigen solcher Bezüge wäre jedoch angesichts der zeitlosen Aussagen Huxleys nicht nur möglich, sondern für den heutigen Leser auch von hohem praktischem Interesse gewesen. Insoweit eine leider vergebene Chance.

  • sciens
    2019-06-19 22:56

    Unglaublich wie Huxley in den 30er Jahren voraussehen konnte worauf wir hinsteuern. Unglaublicherweise: EXTREM AKTUELL. Seit dem ich das Buch gelesen habe, fallen mir fast täglich die Geschichten ein, wie unsere Konsumgesellschaft funktioniert und wie wir zum Sklaven des Systems werden, freiwillig, ohne es zu merken.Extrem empfehlenswert!!!!

  • D.
    2019-07-17 00:40

    Eine utopische Welt, in welcher der Mensch nicht mehr geboren, sondern gezüchtet und konditioniert wird, um in einer sehr eigenen Gesellschaftsordnung zu funktionieren. Dadurch und dem Nachhelfen mit einem Medikament beklagt sich der Mensch nicht, über die Pflichten, die er zu erfüllen hat.Zugegeben hätte mir die Geschichte besser gefallen, wenn der Kontrast bzw. ein Versuch des Umlenkens des Systems allein durch Charaktere wie den des Bernard Marx dargestellt worden wäre, da er Teil dieser Ordnung ist, und nicht durch den auftauchenden "Wilden".Dennoch ein gut durchdachtes Buch mit vielen Anspielungen und eine spannende Geschichte, welche mich nachdenklich stimmt. Bereits 1932 erschienen, beinhaltet es doch viel Aktuelles. In mancher Hinsicht stellt man sich die Frage, wann unsere Welt ebenso aussehen wird. Abgesehen von immer modernerer Technik, Medizin usw. erscheint mir die breite Masse bereits erfolgreich konditioniert. So fern kann diese "Zukunft" nicht sein.

  • Sophie Schönfeld
    2019-06-28 03:26

    Sehr spannend mit Anmerkungen am Ende, die noch einmal einige Ideen des Autors erklären. Ein Roman der auch (oder vielleicht gerade) in der heutigen Zeit eine absolute Daseinsberechtigung hat und stark zum Nachdenken anregt.