Read Ich bin dann mal was Blödes tun by Mad Köninger Online

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Ein satirisches Tagebuch Ob einer ADHS Diagnose hat es den Autor in eine Klinik verschlagen Er erlebt den Klinikalltag und zieht dabei sich selbst, seine Mitpatienten, die Gesellschaft und die Politik durch den Kakao Niemand ist sicher Mit schwarzem Humor meint er Ich habe Heul und Jammer Filme und Bcher darber, wie schlecht es einem geht, schon immer gehasst und nehme es daher lieber mit Humor ber drei Monate meines Lebens gebe ich zum Besten Ob ich am Schluss dabei sterbe, sie sich deswegen umbringt und keiner den Schatz findet, erfahren Sie in diesem Buch....

Title : Ich bin dann mal was Blödes tun
Author :
Rating :
ISBN : B0765WX7CJ
ISBN13 : -
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : telegonos publishing Auflage 1 4 Oktober 2017
Number of Pages : 167 Pages
File Size : 684 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Ich bin dann mal was Blödes tun Reviews

  • Amazon-Kunde
    2019-04-07 23:23

    In diesem satirischen Tagebuch beschäftigt sich der Autor mit seinem Aufenthalt in einer ADHS-Klinik. Dabei geht er jedoch nicht nur auf den Klinikalltag ein, sondern beleuchtet auch alltägliche, gesellschaftliche und politische Themen auf äußerst humorvolle und erfrischende Weise.Für Liebhaber von Satire und schwarzem Humor definitiv lesenswert.An einer Stelle des Buches äußert Mad Köninger, dass er „Menschen zum Lachen bringen möchte“- mit diesem Buch ist ihm das vortrefflich gelungen.

  • Ela
    2019-04-18 05:36

    Normalerweise lese ich eher Krimis und Thriller, doch ich muss zugeben das die Satire über seine ADHS-Erkrankung dafür sorgte das ich das Buch von Anfang bis Ende grinsend gelesen habe.Der schwarze Humor des Autors, die Art sich und das Leben nicht all zu ernst zu nehmen haben schon was für sich.Ich jedenfalls habe das Buch in wenigen Tagen gelesen und fand es sehr unterhaltsam.

  • Jessica Henkel / buecher-liebe.de
    2019-04-11 03:36

    Mad Köninger musste während seines Studiums ein Urlaubssemester einlegen, da er aufgrund seiner ADHS-Diagnose sein Studium nicht angemessen durchführen konnte. Er hat sich also deswegen entschieden, an diesem Problem zu arbeiten und sich in eine Klinik zu begeben.Während seiner Zeit in der Klinik schreibt er dann also dieses Tagebuch. Er schreibt über den Klinikalltag, über Schnitzel und über die Fragen, die die Welt wirklich bewegen – z. B. wie viel Leben eigentlich eine Vampirkatze hat. Er lässt in seine Erzählungen aber so viel schwarzen Humor mit einfließen, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann, weil es einfach lustig ist.In diesem Buch bekommt wirklich fast jeder sein Fett weg. Man sollte also definitiv ein Freund schwarzen Humors sein, sonst wird man vermutlich nicht allzu viel Freude damit haben. Mein Humor wird hier jedoch ziemlich genau getroffen und daher kann ich diesem Buch einfach nur 5 Sterne geben. Die Welt hat genug Menschen, die anderen immer nur in den Arsch kriechen will, wir brauchen mehr Mad Köningers!FazitWer schwarzen Humor mag, der wird dieses Buch bestimmt lieben! Mad Köninger nimmt sich selbst und andere nicht ganz so ernst und hat mich so manches Mal zum Lachen gebracht.

  • haubentaucher
    2019-03-31 04:46

    Ich habe das Buch geschenkt bekommen. Satiren lese ich sonst nicht, und ich oute mich hier als pingeliger Leser, der Wert auf gute Formulierungen und einen reichen Wortschatz legt. Viele Bücher lege ich schnell wieder weg, weil sie mir einfach zu schlecht formuliert sind. Aber als ich dieses Buch zu lesen anfing, hatte es mich schon auf der ersten Seite. Der Autor verfügt über einen reichen Wortschatz, kann ausgezeichnet formulieren und besitzt die Gabe, seine Mitmenschen mit wenigen Worten treffend zu charakterisieren. An vielen Stellen habe ich lauthals gelacht. Besonders gefielen mir die Schilderungen des Klinikaufenthalts, weil sie mich an meine eigenen Erfahrungen mit Klinikaufenthalten erinnerten, auch wenn ich kein ADHS habe.Die Erfahrungen und Beobachtungen des Autors sind mit so viel Witz und Galgenhumor beschrieben, dass ich mit dem Lesen gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören wollte und konnte.

  • Ava
    2019-04-21 02:40

    Hier wird es bissig. Der bekennende Schnitzelliebhaber Mad Köninger zieht in diesem Buch so ziemlich alles und jeden durch den Kakao und nimmt den auch sich selbst auf die Schippe. Man sollte beim Lesen stets im Hinterkopf behalten, dass es sich hierbei um Satire handelt. Der Humor ist manchmal recht derb, aber zu keiner Zeit verletzend. Ich habe an vielen Stellen herzhaft lachen müssen, genau die Reaktion, die ich von einem humorvollen Buch erwarte. Es ist witzig, frech und erfrischend. Der Autor macht sich über viele alltäglichen Dinge Gedanken und schafft es, diese intelligent zu beleuchten und auf seine ganz eigene Art zu interpretieren.Wer schon immer wissen wollte, was sich im Star Wars Universum wirklich abgespielt hat, wer unterhaltsame Stunden verbringen möchte und wer sich schon immer gefragt hat, wie es sich in Freiburg lebt, sollte dieses Buch lesen.

  • Elke Seifried
    2019-04-06 22:46

    „Lesen Sie doch einfach, wie ich mich stets auf meine drei Sinne verlassen habe: Blödsinn, Wahnsinn und Irrsinn. Mit diesen ich die Welt wahrnehme und mit Ihnen teilen werde.“ Mit diesen Worten begrüßt der Autor seine Leser in einem Vorwort und treffender hätte er es wohl nicht formulieren können.Bei einigen legt sich ADHS nach der Jugend, bei Mad jedoch nicht. Als er während seines Studiums erkennt, dass er Hilfe braucht, weil das mit Beruf und Co sonst nichts wird, legt er ein Urlaubssemester ein und begibt sich in Behandlung. In Offenburg ist schnell auch eine passende psychiatrische Klinik gefunden, die unter anderem auch Menschen mit ADHS behandelt.Als Leser begleitet man als Rahmenhandlung Mad bei seinem Klinikaufenthalt und noch ein kleines Weilchen danach. Man bekommt Einblick in seinen Therapieplan, ist u.a. bei Sport, autogenem Training, Ergotherapie oder Gesprächskreisen mit dabei, die er natürlich auch nicht unkommentiert lässt. Hauptsächlich lässt der Autor, der hier von sich selbst in einer Art Tagebuch, aus der Ich-Perspektive berichtet, aber den Leser an seinen Gedanken teilhaben. Hier wird so gut wie alles durch den Kakao gezogen, was sein Leben eben so streift, bei schlechten Filmen angefangen über Politik bis hin zu Familienfesten oder sogar Schülerfahrten nach Berlin.„Ich behandele vieles und nehme dabei wenig Rücksicht auf politcal correctness oder ähnliches, denn Humor hilft auch, mit den schrecklichen Dingen im Leben fertig zu werden.“ ist sein Motto, mit dem er ja bereits für das Buch wirbt. Es sollte also von vornherein ganz klar sein, dass man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen darf, über sich selbst lachen können und ganz viel Spaß an schwarzem Humor haben muss, um hier zu richtigen Zielgruppe zu gehören. Ich konnte auf jeden Fall ganz viel lachen und schmunzeln, auch wenn ich sicher nicht bei allem seiner Meinung bin und war, hat er mir doch auch ganz oft aus dem Herz gesprochen.Der umgangssprachliche Schreibstil liest sich, wie wenn einem ein guter Freund bei einem gemütlichen Zusammensitzen, Anekdoten aus seinem Leben berichtet. Ich konnte stellenweise herzhaft und laut lachen. Bissige Kommentare wie "Schon erstaunlich wie wenig Handlung man in so viele Minuten Film packen kann“, „Jede Zeitungslektüre aus dem Klo ist ein hoch kulturelles Ereignis im Vergleich dazu.“ oder „Man sehnt sich schon fast nach dem Alter, wenn die Demenz die Spuren des Filmes für immer auslöscht.“, kommen bei ihm wie aus der Pistole geschossen. Ich wünschte ich würde mir den einen oder anderen merken können. Treffend und pointiert bringt er zahlreiche Probleme unserer heutigen Gesellschaft auf den Punkt, ganz besonders hat mir z.B. sein „Erde: Ich bin ganz krank ich hab Homo Sapiens“ gefallen, ist damit doch so gut wie alles gesagt. Gelungen und einfallsreich sind auch sicher seine Wortschöpfungen und Vergleiche wie z.B. das „Schweigen der Lämmer“ z.B. für Döner, oder „Mumienschlepper“ für das Traumschiff, über die ich schmunzeln konnte. Die einzelnen Anekdoten, Szenen für sich genommen haben mich zum großen Teil wirklich auf witzige Art und Weise gut unterhalten. Allerdings musste ich mich erst einmal einlesen und zudem war es kein Buch für mich, das ich am Stück verschlingen könnte. Der Erzähler „leidet“ unter ADHS, das bedeutet auch, dass seine Gedanken ganz oft Karussell fahren und ich habe es beim Lesen so empfunden, wie wenn sich das auch auf den Schreibstil niederlegt. Gedankensprünge, die teilweise ein rasantes Tempo vorlegen, gehören ganz besonders in der ersten Hälfte dazu. Da hätte mir die eine oder andere Überleitung oder eine klarere Gliederung, wie im vorangestellten Inhaltsverzeichnis wohl auch vorgesehen, das Lesen sicher erleichtert und damit auch das Gesamtvergnügen erhöht. Allerdings erhält man so auch als Leser einen authentischen Einblick in die den Kopf eines ADHSlers, in den sich wohl einfach so alles drängt, was ich auf der anderen Seite auch wieder gelungen fand.Mad ist hier ganz klar die Hauptperson, auch wenn andere Patienten der Klinik, die ihm merklich auch ans Herz wachsen und der eine oder andere Arzt oder Therapeut kleine Nebenrollen innehaben. Mad hat sein Herz am rechten Fleck und der Schalk sitzt im sicherlich im Nacken. Ich mochte ihn gerne, mit ihm kann man sicher jede Menge Spaß haben. Ich freue mich für ihn, dass ihn der Klinikaufenthalt weiter gebracht hat und dass er auch im Anschluss weiter Hilfe in Anspruch nimmt um so das Beste aus dem zu machen, was einem das Leben eben gibt. Humor ist wenn man trotzdem lacht und das lebt er.